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Das Problem Ungleichheit

Wirtschaftliche und soziale Ungleichheit ist ein zentrales Problem. Weltweit und auch in Deutschland.


Die Einkommen sind heute ungleicher verteilt als vor zwei bis drei Jahrzehnten, die Vermögen stärker konzentriert als in fast allen anderen Euro-Ländern. Die soziale Mobilität ist nach Studien der Hans-Böckler-Stiftung und anderer Forscher relativ gering: Reiche bleiben meist reich, Arme arm, der soziale Status der Kinder hängt stark vom Elternhaus ab. Zuletzt ist die Ungleichheit auch trotz guter Konjunktur kaum zurückgegangen.

Doch gegen diese Entwicklungen lässt sich etwas tun: Das IMK hat eine Strategie gegen Ungleichheit entwickelt. Außerdem zeigt die international vergleichende Forschung, dass beispielsweise mehr Beteiligungsrechte für Beschäftigte in ihrem Unternehmen Ungleichheit begrenzen helfen. Die folgenden Links erschließen Ihnen zum Thema Ungleichheit kurze Zusammenfassungen und Infografiken:

  • Vor allem Armut hat in sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verfestigt, aber auch Reichtum wird immer dauerhafter. Besonders ausgeprägt sind diese Prozesse in Ostdeutschland. Die Verfestigung von Armut und Reichtum hat gravierende gesellschaftspolitische Folgen. Mehr dazu in unserem WSI-Verteilungsbericht 2018.
  • Vermögen verleiht Haushalten unter anderem die Autonomie, zur Not ohne laufende Einkommen ihren Konsum bestreiten zu können. Die Möglichkeiten dazu sind höchst unterschiedlich verteilt: Während rund ein Drittel der Haushalte in Deutschland maximal Rücklagen für einige Wochen oder wenige Monate hat, könnten Haushalte am oberen Ende der Skala mindestens zwei Jahrzehnte durchhalten. Das zeigt der WSI-Verteilungsbericht 2017.
  • Die soziale Schere zwischen Arm und Reich hat sich deutlich geöffnet. Was die Politik dagegen tun kann, zeigt eine neue Studie des IMK der Hans-Böckler-Stiftung. Darin entwickeln die Forscher ein Drei-Säulen-Modell gegen Ungleichheit und Armut.
  • Wie hat sich die Ungleichheit bei den Einkommen entwickelt, wie sieht es bei den Vermögen aus? Bremst oder stärkt Ungleichheit die wirtschaftliche Entwicklung? Kurze Antworten auf zentrale Fragen im WSI-Verteilungsmonitor.
  • Was hilft gegen Ungleichheit? Im Interview erklärt der Wissenschaftler Felix Hörisch, warum es gerechter zugeht, wenn Arbeitnehmer im Unternehmen mitbestimmen.

Weitere Studien und Befunde:

  • Niedrige Rentenansprüche können zu Altersarmut führen. Eine aktuelle Studie zeigt, welche Personengruppen besonders betroffen sind.
  • Die Ungleichheit der Erwerbseinkommen in Deutschland ist zwischen 1995 und 2010 insgesamt spürbar angestiegen. Welche Faktoren bei dieser Entwicklung wichtig sind, erklärt IMK-Forscherin Dr. Ulrike Stein.
  • Rund 40 Prozent der Haushalte in deutschen Großstädten tragen eine prekär hohe Mietkostenbelastung. Damit verschärfen die Wohnkosten die wirtschaftliche Ungleichheit.
  • In den kommenden Jahren wird in Deutschland gut ein Viertel mehr vererbt und verschenkt als bisher angenommen – insgesamt dürfte das Erbvolumen rund 400 Milliarden Euro pro Jahr betragen. Vor allem in wohlhabenden Haushalten wird deutlich mehr Vermögen als bislang geschätzt an die nächste Generation übertragen.
  • Was Armut bedeutet: Wer hierzulande unter der Armutsgrenze lebt, muss im Alltag oft mit gravierenden Entbehrungen kämpfen.

Europäische und weltweite Trends:


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