Wie können die Folgen technologischer Entwicklungen positiv im Sinne der Beschäftigten gestaltet werden? Wir stellen Beispiele vor, bei denen sich Mitbestimmungsakteure und Arbeitgeber auf Verfahrensweisen verständigt haben, die u. a. einen kontinuierlichen Mitbestimmungsprozess verankern; den digitalen und technologischen Wandel eines Unternehmens somit sozialpartnerschaftlich ausgestalten.
Der stetige Strukturwandel von Industrie und Dienstleistungen hat Auswirkungen auf Arbeit, Qualifikation und Beschäftigungschancen. Der Klimawandel, der demographische Wandel, die Digitalisierung, die Verknappung von Ressourcen sowie die geopolitischen Entwicklungen sind für Volkswirtschaften Chance und Herausforderung zugleich.
Welche Chancen und Risiken ergeben sich mit der Einführung von neuen Formen der Zusammenarbeit für die Beschäftigten? Wie können Mitbestimmungsakteure die Arbeit in selbstorganisierten Teams mitgestalten? Unsere Materialien geben Anregungen.
Die IG Metall in Schweinfurt sah die industrielle Krise schon früh heraufziehen. Mit Unterstützung der Hans-Böckler-Stiftung entwarf sie neue Geschäftsfelder – und überzeugte damit das Unternehmen Brose. Der Automobilzulieferer steigt nun in die Satellitentechnik ein. Von Fabienne Melzer
Die digitale Transformation stellt Beschäftigte, Interessenvertreterinnen und -vertreter sowie das Management gleichermaßen vor Herausforderungen. Wir skizzieren Beispiele, in denen sozialpartnerschaftlich und unter Einbindung der Beschäftigten die Neugestaltung von Arbeit umgesetzt wird. Die Beschäftigten können beispielsweise als Expertinnen und Experten ihrer Arbeit eigene Ideen und Vorstellungen einbringen. Neben einem europäischen Rahmenabkommen wird auch ein globaler Rahmenvertrag vorgestellt.
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