Der Sozialstaat ist mehr als ein Kostenfaktor. Doch wie muss sich er sich ändern, um Sicherheit, Teilhabe und Wohlstand auch künftig zu sichern? Ein neuer Forschungsverbund denkt Sozialpolitik neu.
Arbeitszeit, Sozialstaat, Bürgergeld, Rente, Krankenversicherung: Seit über einem Jahr prägen Forderungen nach Deregulierung, Kürzungen und „mehr Leistung” die politische Debatte und Regierungspolitik. Doch halten die versprochenen Effekte einer wissenschaftlichen Prüfung stand?
Sandrina Hurler hat sich die Ideen der Regierung zur Neuregelung von Sozialleistungen angeschaut. So viele Vorschläge wie derzeit wurden selten diskutiert.
Was der Staat pro Schüler ausgibt, wie sich der Bau von Wohnungen entwickelt, wie der Beruf der Pflegefachkraft ankommt und wie die Beschäftigung wächst.
Ein hoher Krankenstand, zunehmende Arbeitsverdichtung, Entgeltfortzahlung, Prävention und Arbeitsfähigkeit stellen Beschäftigte, Familien und Betriebsräte aber auch Politik, Arbeitgeber und Wirtschaft vor große Herausforderungen. Ein Blick auf unsere Analysen, Studien und aktuelle Auswertungen.
Ja, findet Wirtschaftsprofessor Christian Hagist. Eine Arztgebühr stärke nicht nur die Eigenverantwortung der Versicherten, sondern könne auch helfen, ärztliche Ressourcen effizienter zu nutzen. Sylvia Bühler Verdi-Bundesvorstand lehnt dagegen Arztgebühren als sozial ungerecht ab. Wer krank ist, müsse weiter ohne Angst vor Extra-Kosten zum Arzt gehen können.
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