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Systemrelevant Podcast: Stärkt eine Industriepolitik die Wirtschaft?

Industriepolitik kann eine Reihe von Zwecken verfolgen. Sebastian Dullien und Marco Herack unterhalten sich darüber und diskutieren, mit was für einer Wirtschaft wir leben wollen und wie wir unsere eigene Industriepolitik ausrichten sollten.

Wurde früher im Zusammenhang mit Industriepolitik eher über klassische Güter oder auch Rüstungsgüter gesprochen, so ist in Zeiten von Corona die Medizinbranche in den Fokus geraten. Wenn ein bestimmtes medizinisches Produkt nur in einer einzigen Fabrik in China hergestellt wird und dort wegen des Virus temporär nicht produziert werden kann, kommt die Frage auf, von welchen Lieferketten wir wie abhängig sein möchten. Viele Diskussionen drehen sich um die Frage, wie sich dies auswirkt, und ob wir unser eigene Industriepolitik neu ausrichten sollten – auch um solche Probleme in Zukunft zu umschiffen.

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Richtig und gut gemachte Industriepolitik kann durchaus ein mächtiges Instrument sein, sie bewegt sich aber grundsätzlich immer in einem Spannungsfeld: Wie weit sollte der Staat überhaupt eingreifen?

In der Industriepolitik können zwei Richtungen verfolgt werden: horizontal und vertikal. Horizontal bedeutet, dass etwa Straßen oder Schienen gebaut oder Universitäten gefördert werden. Vertikale Industriepolitik unterstützt beispielsweise bestimmte Sektoren neuer Technologien, wie den Batteriebau für E-Mobilität oder die Förderung von Ladenetzwerken für E-Autos. Was sind die Vorteile der einen Richtung, was die der anderen?

Weitere wichtige Aspekte des Themenbereichs, die Sebastian Dullien und Marco Herack diskutieren: Globalisierung und Weltmarkt, Finanzkrise und Eurokrise, Handelsabkommen und Welthandelsorganisation – oder auch konkret noch einmal auf die Corona-Krise bezogen die Herstellung von Atemschutzmasken und Beatmungsgeräten.

Wer mehr wissen möchte: In einer neuen Publikation mit dem Titel „Nachhaltige Industriepolitik. Strategien für Deutschland und Europa“, welches von der Stiftung Arbeit und Umwelt der IG BCE herausgegeben wird und Mitte Oktober 2020 erschien, wird auch ein Beitrag von Sebastian Dullien enthalten sein: „Nach der Corona-Krise: Die nächste Phase der (De-)Globalisierung und die Rolle der Industriepolitik“.

Alle Informationen zum Podcast

Über "Systemrelevant": Die Corona-Krise bedeutet auch wirtschaftlich eine nie dagewesene Herausforderung für unsere Gesellschaft. Wir besprechen die neuesten Entwicklungen und Debatten mit Prof. Dr. Sebastian Dullien, dem Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. Moderation: Marco Herack

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