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Systemrelevant Podcast: Wie wird eine Konjunkturprognose erstellt?

Wofür werden Konjunkturprognosen gebraucht und wie werden sie gemacht? Sebastian Dullien erklärt in dieser Folge den Entstehungsprozess im Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK).

[10.9.2020] Die Zukunft vorhersagen kann niemand - und dennoch haben regelmäßige Konjunkturprognosen für viele Institutionen einen Wert, erklärt IMK-Direktor Sebastian Dullien in unserer neuen Podcastfolge. So seien etwa in der Haushaltspolitik die geschätzten Einnahmen des kommenden Jahres abhängig vom Wachstum bis dahin, auch für Konzerne und den Finanzsektor sei eine verlässliche Prognose unverzichtbar.

Die Entstehung von Konjunkturprognosen kennt Sebastian Dullien vom IMK selbst, das regelmäßig das Wachstum schätzt. Ein ganzes Team arbeitet daran über einen Monat - teils mithilfe von Modellen und Berechnungen, die jedoch auch durch menschliche Einschätzungen der Situation ergänz und modifiziert werden müssten. Gerade in Krisenzeiten fordere eine volatile Lage zu stärkerer Modifikation der Zahlen auf, sagt Dullien. Für alle Ökonomie-Interessierten bietet unsere neue Folge einen überaus interessanten Blick hinter die Kulissen.

Alle Informationen zum Podcast

In Systemrelevant analysieren führende Wissenschaftler:innen der Hans-Böckler-Stiftung gemeinsam mit Moderator Marco Herack, was Politik und Wirtschaft bewegt: makroökonomische Zusammenhänge, ökologische und soziale Herausforderungen und die Bedingungen einer gerechten und mitbestimmten Arbeitswelt – klar verständlich und immer am Puls der politischen Debatten.

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