Die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformation Ostdeutschlands, die auf die friedliche Revolution in der DDR und den Anschluss an die Bundesrepublik erfolgte, wirkt bis heute nach.
Die Identität des Schriftstellers B. Traven bleibt bis zu seinem Tod ein
Geheimnis. Der Autor des Romans „Das Totenschiff“ unternimmt alles, um seine
Herkunft zu verschleiern. Das gilt auch für seine Zeit als Gewerkschaftsfunktionär. Von Kay Meiners
Verdi feiert 25 Jahre. Frank Werneke, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft, blickt auf ein Vierteljahrhundert Gewerkschaftsgeschichte zurück und spricht über künftige Herausforderungen. Das Gespräch führten Fabienne Melzer und Andreas Schulte
Für das Verständnis und die Einordung gegenwärtiger Transformationsprozesse von Arbeit und Gesellschaft ist es notwendig, deren (Vor-)geschichte zu kennen.
Im März 2001 schließen sich in Berlin fünf Gewerkschaften zur neuen Gewerkschaft Verdi zusammen. Die Mega-Fusion soll den Einfluss von Arbeitnehmern im Dienstleistungssektor stärken. Von Guntram Doelfs
Auf Empfehlung der von der Hans Böckler-Stiftung eingesetzten „Kommission der Erinnerungskulturen der sozialen Demokratie“ folgte 2023 die Einrichtung des Referats „Gewerkschaftliche Erinnerungskulturen“.
Im Jahr 1927 werden in den USA die beiden italienischen Einwanderer Sacco und Vanzetti hingerichtet. Sie sollen einen Raubmord begangen haben. Doch die Beweise gegen die beiden sind dürftig, Das Urteil wird zum Skandal. Von Guntram Doelfs
1925 treffen sich in Frankfurt am Main Sportler und Sportbegeisterte zur ersten Arbeiterolympiade. Wilhelm Prager bannt das Massenspektakel auf Film. Sein Werk feiert zeittypisch die proletarische Variante des Körperkults. Von Guntram Doelfs
1962 ist die Lage im geteilten Berlin bis zum Äußersten gespannt. Die ersten Maifeiern nach dem Mauerbau stehen an. Der Osten nutzt die Gunst der Stunde und haut dem Westen im Lautsprecherkrieg noch ein paar Dezibel mehr als üblich um die Ohren. Von Guntram Doelfs
Hans Böckler prägte mit seinem Einsatz für Mitbestimmung und Demokratie die Arbeitswelt nachhaltig. Warum sein Erbe und seine Vision heute relevanter sind denn je und welche Auswirkungen sie auf die Zukunft haben, erklärt Christina Schildmann.
Nach dem Zweiten Weltkrieg favorisierte der Gewerkschafter eine starke, zentrale Einheitsorganisation. Sein Plan scheiterte an den westlichen Besatzungsmächten. Die Einheitsgewerkschaft kam trotzdem. Von Knud Andresen
Wir besuchen Menschen, die dort leben oder arbeiten, wo Hans Böckler bis heute präsent ist. Von Kay Meiners, Stephan Pramme, Frank Rumpenhorst und Karsten Schöne
Gründungsdirektor Gustav Horn und sein Nachfolger Sebastian Dullien erzählen, wie das IMK Herausforderungen meisterte, in Krisen relevant war und zur unverzichtbaren Stimme der deutschen Wirtschaftsforschung wurde.
Claudia Bogedan, Geschäftsführerin der Hans-Böckler-Stiftung, und Christina Schildmann, Leiterin der Forschungsförderung und Strategie „Arbeit der Zukunft“, über Hans Böcklers Vermächtnis und die Aktualität seiner Ideen. Das Gespräch führten Fabienne Melzer und Kay Meiners
Der Sinn für das Machbare zeichnete Hans Böckler aus. Was er wollte, ging jedoch weit über das Erreichte hinaus. Gedanken zum 150. Geburtstag. Von Anne Sudrow
Geschichte wird und wurde gemacht - immer wieder auch von Gewerkschaften. Wie unser Projekt „Gewerkschaftliche Erinnerungskulturen“ diese Geschichte mit neuen Formaten und Inhalten erzählt, schreibt Dieter Pougin.
Berlin ist in der Kaiserzeit die deutsche Biermetropole. Unzählige Eckkneipen laden zum Feierabendvergnügen. Im Jahr 1894 entscheiden sich die Brauereiarbeiter zu einem riskanten Arbeitskampf. Sie wollen die Arbeitgeber austrocknen – und rufen zum Boykott auf. Von Guntram Doelfs
Frauen werden in der Geschichte der Mitbestimmung oft übersehen - dabei gab es tausende Frauen in Gewerkschaften und Betriebsräten. Ernesto Klengel und Uwe Fuhrmann sprechen über ihre Arbeit und Errungenschaften.
Im Jahr 1931 wird Marienthal vor den Toren Wiens zum Schauplatz moderner Sozialforschung. Eine Studie zu den psychologischen Folgen von Arbeitslosigkeit macht den Ort weltweit bekannt. Von Guntram Doelfs
Im Jahr 1974 schickt die konservative britische Regierung Millionen Beschäftigte in zwangsweise verordnete Freizeit. Mit einer Dreitagewoche und Stromsperren will Premier Edward Heath die streikenden Bergarbeiter auskontern. Von Guntram Doelfs
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