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LABOR.A 2020 Key visual

: LABOR.A® 2020

Veranstalter: Hans-Böckler-Stiftung, Forschungsstelle Arbeit der Zukunft
Ort: Digitale Veranstaltung, Livestream
vom: 07.10.2020
bis: 07.10.2020

Wie lässt sich angesichts von Digitalisierung, Globalisierung und klimabedingtem Transformationsdruck die Arbeitswelt der Zukunft human, sozial ausgewogen und zukunftsfähig gestalten? Die weltweite Corona-Pandemie sorgt zugleich für eine rasante Beschleunigung gesellschaftlicher Veränderungen. In kürzester Zeit hat die Coronakrise einen Digitalisierungsschub erzeugt und der Lockdown die Wirtschaft in einen tiefen Schock versetzt. Wie kann die digitale und sozial-ökologische Transformation unter den Bedingungen der Krise gesteuert werden? Auf der LABOR.A® 2020 haben wir gemeinsam Ideen entwickelt, wie wir die Arbeit der Zukunft in Corona-Zeiten gestalten wollen.

In Zeiten sozialer Distanz ist die LABOR.A® neue Wege gegangen und hat am 7. Oktober im digitalen Raum mit Livestreams aus dem Café Moskau in Berlin stattgefunden. Herzlichen Dank, an alle, die dabei waren!

Programm (pdf)

Kontakt:
arbeit-der-zukunft[at]boeckler.de

Berichte und weiterführende Links

Hier geht es zum Tagungsbericht.

Im Mitbestimmungsportal gibt es auch einen ausführlichen Bericht zur Session mit dem Thema „Homeoffice in Zeiten der Pandemie“ zum Nachlesen.

Die Schwerpunktausgabe des Böckler Impuls (pdf) zur LABOR.A ® vom 7. Oktober 2020 zeigt, wie die Arbeit der Zukunft gestaltet werden kann.

Die Programmpartner der LABOR.A ® haben fast 30 Ausstellungen mit Ideen für Arbeit auf dem Markt der Ideen eingestellt, der auf der Konferenzwebseite labora.digital weiterhin besucht werden kann.

Unten können Sie die Videos aller Panels und Pitchs der LABOR.A® ansehen. Eine Zusammenfassung bietet dieser Film:

Die digitale Labor.A nochmals erleben

Michael Guggemos, Geschäftsführer der Hans-Böckler-Stiftung

Paneldiskussion mit

Reiner Hoffmann, Vorsitzender Deutscher Gewerkschaftsbund und Vorsitzender des Vorstands der Hans-Böckler-Stiftung
Nicolas Schmit, EU-Kommissar für Beschäftigung und soziale Rechte
Marie Wachinger, Stipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung
Moderation: Dr. Julia Kropf


Die Corona- Pandemie hat die europäische Wirtschaft stark getroffen und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Staatsfinanzen sind immens.
Doch mit dem Aufbauplan der EU-Kommission soll die Corona-Krise bewältigt werden. Diese Aufgabe steht im Zentrum der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Aber wie kann die europäische Wirtschaft in der Krise
zukunftsfähig gemacht und Beschäftigung gestärkt werden? Wie kann die digitale und sozial-ökologische Transformation unter den Bedingungen der Krise gesteuert werden und welche Zukunftsprojekte versprechen, die gesellschaftliche Transformation im Sinne der Beschäftigten und der
EU-Bürger_innen voranzutreiben? Schließlich stellt sich die Frage, welche Projekte mit den Rettungspaketen finanziert werden sollen und welche Digitalisierungsstrategie Europa braucht, um gute Arbeit der Zukunft zu
gestalten.

Paneldiskussion mit

Agnieszka Zimowska, Geschäftsführerin der DGB-Region Südniedersachsen-Harz
Charles Hübler, Betriebsrat bei Merck KGaA Darmstadt
Christian Kirbus, CIO Konzernleitung - Common Services/Infrastructure (TOO(2)) Head of Adoption & Change Management Microsoft 365
Wolfram Gießler, BiG-Bildungsinstitut im Gesundheitswesen gemeinnützige GmbH Essen
Moderation: Dr. Julia Kropf

Nach der Diskussion der digitalen Transformation unter den Bedingungen der Corona-Pandemie auf der Ebene der Europäischen Union zu Beginn der LABOR.A® richteten wir nun den Blick auf die digitale Transformation der Arbeitswelt in den Regionen. Wie gehen unterschiedliche Branchen und Unternehmen ganz konkret mit den Herausforderungen der Digitalisierung um? Wir diskutierten gute Praxisbeispiele aus der Industrie, einem Mobilitätsunternehmen, aus dem Pflegebereich und zeigten, wie eine Veranstaltungsreihe zum digitalen Wandel im Rahmen des DGB Zukunftsdialogs die Menschen zur Mitgestaltung des digitalen Wandels motiviert.

Paneldiskussion mit

Isabelle Schömann, Confederal Secretary EGB
Tanja Smolenski, Gewerkschaftssekretärin beim Funktionsbereich Grundsatzfragen und Gesellschaftspolitik, IG Metall Vorstand
Dr. Elisabeth Botsch, Forschungsstelle Arbeit der Zukunft, Hans-Böckler-Stiftung
Moderation: Dr. Julia Kropf

Nach der Vorstellung der Preisträger_innen der Pitches präsentierten die Diskutantinnen ihre persönlichen Highlights des Veranstaltungstages. Auf der LABOR.A® wurden zahlreiche Ideen für die Arbeit der Zukunft nach dem Corona-Schock diskutiert und Denkanstöße gegeben. Welche Ansätze sind erfolgversprechend und sollen weiterverfolgt werden? Welche Fragen sind offen? In welche Richtung arbeiten wir weiter? Welche Ideen wollen wir umsetzen?

Einführung:

Thorben Albrecht, Staatssekretär a.D. und Dr. Stefan Lücking, Hans-Böckler-Stiftung

Pitchs von:

Miriam Klöpper, Forschungszentrum Informatik FZI und Sonja Köhne, Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG)
Prof. Dr. Jan Marco Leimeister, Universität Kassel
Dr. Norbert Huchler, Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung – ISF München
Lorenz Matzat, AlgorithmWatch
Moderation: Dr. Julia Kropf
 

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Arbeitswelt. Sie kann Arbeit unterstützen oder ersetzen. Sie kann Arbeit organisieren, steuern und kontrollieren. Die Polarisierung von Arbeit und Einkommen könnte sich verschärfen, wenn KI unkontrolliert eingeführt wird. Deshalb müssen wir den Einsatz von KI am Arbeitsplatz aktiv gestalten. Aber wie? Im Ideenpitch stellen sich Projekte vor, die Chancen und Risiken des KI-Einsatzes am Arbeitsplatz bewerten und Gestaltungsoptionen untersuchen.

Einführung:

Dr. Manuela Maschke, Institut für Mitbestimmung und Unternehmensführung I.M.U., Hans-Böckler-Stiftung und
Dr. Elisabeth Botsch, Forschungsstelle Arbeit der Zukunft, Hans-Böckler-Stiftung

Pitchs von:

Prof. Dr. Matthias Knuth, Institut für Arbeit und Qualifikation IAQ
Dr. Karin Reichel, FrauenComputerZentrum Berlin
Patrick Beule, WifOR Institute, Darmstadt
Siegfried Vogelsang, GFBM Akademie gGmbH
Moderation: Dr. Julia Kropf

Die Digitalisierung der Arbeitswelt hat viele Tätigkeitsbereiche erfasst und verändert Arbeitsinhalte und -abläufe. Arbeitsplätze fallen weg, neue werden geschaffen. Aber auch die Tätigkeiten selbst verändern sich und stellen neue Anforderungen an die Beschäftigten. Qualifizierung eröffnet Chancen für Beschäftigte, ihre Arbeit aufzuwerten und Ungleichheiten auszugleichen. Betriebliche Weiterbildung ist dabei ein wichtiges Thema, besonders für die Mitbestimmung. Doch auch Ausbildung, Bildung im Lebenslauf und lebenslanges Lernen nehmen an Bedeutung zu. Wie kann Qualifizierung in der digitalen Transformation gestaltet werden? Im Ideenpitch werden Projekte vorgestellt, die unterschiedliche Optionen von Qualifizierung in den Blick nehmen.

Programmpartnerinnen und Programmpartner der LABOR.A ® gestalteten in einem kollaborativen Prozess 14 Sessions zur digitalen Transformation der Arbeitswelt in und nach der Corona-Pandemie. Akteure aus Gewerkschaften, Wissenschaft, Politik und Thinktanks diskutierten mit den Teilnehmenden über verschiedene Themen und Perspektiven der digitalen Transformation der Arbeitswelt.

Programmpartner

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