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Lara Altenstädter, Ute Klammer, Eva Wegrzyn, 02.02.2021 : Corona verschärft die Gender Gaps in Hochschulen

Intensive Vorbereitung der Online-Lehre, Betreuung der Studierenden, dazu das coronabedingte Mehr an Care Work – Zeit für Forschung und Publikationen bleibt vor allem Wissenschaftlerinnen kaum noch. Wie kann ein Ausgleich gestaltet werden?

Im März 2021 jährt sich der von der WHO offiziell verkündete Beginn der weltweiten Corona-Pandemie. Aktuell, Ende Januar 2021, befindet sich das öffentliche Leben erneut im so genannten Lockdown und ein Ende der notwendigen Vorsichtsmaßnahmen, um der Pandemie zu begegnen, ist noch nicht in Sicht. Die Meldung, dass die Corona-Krise soziale Ungleichheiten, insbesondere in Bezug auf die Geschlechterverhältnisse, verschärft, wurde bereits im ersten Lockdown (März bis Juni 2020) öffentlich diskutiert und mit Zahlen belegt (Kohlrausch/Zucco 2020; Bünning et al. 2020). Besondere mediale Aufmerksamkeit erfuhren Tätigkeiten und Berufe, die eine hohe „Systemrelevanz“ (Sachverständigenkommission 2021: 80) haben und zugleich gering bis mittelmäßig bezahlt werden, wie beispielweise Pflegeberufe, die sich durch einen hohen Frauenanteil auszeichnen. Rasch zeigte sich zudem, dass insbesondere berufstätige Frauen durch die nun ins Private verlagerte Kinderbetreuung und -beschulung besonders beansprucht waren und sind (Kohlrausch/Zucco 2020). Die Gleichstellung der Geschlechter werde, folgt man der Soziologin Jutta Allmendinger, langfristig erschwert (Deutschlandfunk 2021).

Wie stellt sich die Situation in dem hinsichtlich Zeitgestaltung, Bezahlung und Abwechslungsreichtum privilegierten, doch je nach Karrierestufe zugleich prekären Arbeitsfeld Hochschule dar? Ein Blick in erste nationale und internationale Studien zeigt, abhängig von der Lebensphase von Wissenschaftler*innen, ein heterogenes Bild. Für den Alltag an Hochschulen bedeutet die aktuelle Corona-Situation ein weiteres Semester Online-Lehre, eingeschränkt durchführbare Forschungsarbeiten, veränderte Kommunikation mit Studierenden und anderen Wissenschaftler*innen in virtuellen Settings. Was für die einen eine Entlastung durch weniger Reisen oder private Termine und „Freizeitstress“ darstellt, war und ist für die anderen ein Spagat zwischen der Sorge für andere und der Sorge um die eigene wissenschaftliche Karriere. Dabei kann auch noch im Jahr 2021 eine Diskrepanz der Verteilung von Sorgeaufgaben zwischen in heterosexuellen Paarbeziehungen lebenden Frauen und Männern beobachtet werden. Dieses Phänomen wird als Gender Care-Gap (BMFSFJ 2017: 9) bezeichnet. Ein solches Gleichstellungsmissverhältnis existiert auch im Feld der Hochschule. Die Diskussion um die Vereinbarkeit von Berufsleben und Care-Arbeit (Bücker 2020) ist hier – neben einem unreflektierten Leistungsideal – ein zentraler Dreh- und Angelpunkt der Geschlechterungleichheit an Hochschulen.

Gender Care-Gap in Hochschulen

So ergeben sich für Wissenschaftlerinnen mit betreuungspflichtigem Nachwuchs, die schon vor Corona tendenziell ein höheres Pensum an Care-Arbeit zu leisten hatten, durch die Schließungen von Kindergärten und Schulen noch mehr Sorgetätigkeiten als zuvor (BuKoF 2020: 2; King/Fredrickson 2020; Sander/Grauer 2020). Dies betrifft auch diejenigen, die eine Professur innehaben (Rusconi et al. 2020). Denn bereits vor der Krise konnte Forschung zeigen, dass auch bei Elternpaaren, bei denen beide in der Wissenschaft tätig sind, Frauen die Hauptverantwortung für das Wohl der Kinder zugesprochen wird. Dazu leisten sie im Job mehr emotionale Arbeit, z. B. in der Unterstützung Studierender (King/Fredrickson 2020). Sich um andere zu kümmern, vor allem um die eigenen Kinder, beansprucht viel mentale Energie und die Arbeitslast in Form eines „Mental Loads“ steigt. Und dieses Missverhältnis wird in den Lockdown mitgenommen und dort sogar noch gesteigert. Wie auch das aktuelle Gutachten der Sachverständigenkommission zum dritten Gleichstellungsbericht  aufzeigt, ist das mobile Arbeiten, das durch Corona einen Schub erhalten hat, kein Allheilmittel gegen den Digital Gender Gap und schon gar kein Selbstläufer (Sachverständigenkommission 2021: 102f.).

Alena Sander und Claire Grauer (Sander/Grauer 2020) befragten Kolleginnen aus ganz Europa zu ihren Erfahrungen mit der Vereinbarkeit von Forschung und Sorgetätigkeit im Lockdown. Ihr Fazit: Während sich für Männer durch die Krise und Homeoffice kaum ein Produktivitätsverlust, z. B. in Form von weniger Veröffentlichungen ergeben hat, wurden Frauen, insbesondere wenn sie Kinder haben, ausgebremst. Einen Grund sehen die Autorinnen in traditionellen Geschlechterrollen, was dazu führen kann, dass sich weibliche Personen mehr kümmern müssen oder kümmern wollen bzw. glauben, sich kümmern zu müssen.

Dieses Ungleichgewicht in der Gleichstellung beruht auf tief verankerten stereotypen Wahrnehmungen und entsprechenden gesellschaftlichen Strukturen. In unserer qualitativen Studie zum Gleichstellungswissen und -handeln von Professor*innen an Hochschulen, die von 2015 bis 2018, also vor der Pandemie durchgeführt wurde, zeigte sich bereits, dass traditionelle Perspektiven auf die Bedeutung von Mutterschaft im Zusammenhang mit den Geschlechterverhältnissen an Hochschulen nach wie vor Konjunktur haben (Klammer et al. 2020). Durch die Interviewanalyse konnten wir herausarbeiten, dass Hochschulen von einem großen Teil der befragten Professor*innen als Orte beschrieben werden, an dem sowohl Frauen als auch Männer Top-Positionen ausüben können, da hier – im Gegensatz zu Unternehmen in der freien Wirtschaft – flexibles Arbeiten möglich sei. Mit anderen Worten: Offensichtlich erscheint die Karriere an einer Hochschule auch deswegen als attraktiv, weil mit dieser gleichzeitig mehr Sorgearbeit vereinbar zu sein scheint.

Gender Gap in der Umstellung auf Online-Lehre

Nicht nur die vermehrte Betreuung von Kindern und (älteren) Angehörigen ist ein Grund für die durch Corona sich abzeichnende Verschärfung der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern auch an Hochschulen. Insbesondere im Zusammenhang mit der Umstellung auf digitale Lehrformate zeigt sich ein weiterer Geschlechter-Gap in der zeitlichen Dimension, wie eine Befragung unter Professor*innen ergab (Rusconi et al. 2020: 26): So nannten „44 Prozent der Professorinnen, aber nur 28 Prozent der Professoren Einschränkungen in ihrer Publikationsaktivität durch den zusätzlichen Aufwand für Online-Lehre“. Frauen, so zeigt die Studie von Rusconi et al., investieren offensichtlich mehr Zeit in die Gestaltung qualitativ hochwertiger digitaler Lehre als ihre männlichen Kollegen, obgleich sie diese Zeitinvestition als nachteilig für die eigene Hochschulkarriere erachten. Dies deutet auf eine vergeschlechtlichte Interpretation des Wissenschaftler*innen-Berufs hin. Bereits vor der Pandemie konnte dokumentiert werden, dass Lehre ein Arbeitsfeld ist, in dem sich Frauen stark engagieren, wenngleich dieses Engagement für die Zukunft von Hochschule und Gesellschaft bis lang (zu) wenig Anerkennung findet (u.a. Wild 2012: 162). Eine mögliche Ursache könnte in der Sozialisation von weiblichen Personen liegen, in der (un)bewusst das Kümmern um andere belohnt wurde.

Gender Publication Gap

Die Ergebnisse von Rusconi et al. (2020) zu den Corona bedingten Zeitinvestitionen, u. a. in vermehrte Sorgearbeit und Online-Lehre, stehen in direkter Verbindung zu einem weiteren Gender Gap in der Wissenschaft: dem Gender Publication bzw. Productivity Gap (vgl. King/Fredrickson 2020). Eine internationale Analyse von über 300.000 eingereichten Pre-Prints und Berichten in den Monaten März und April 2020 zeigte auf, dass die Anzahl der Beiträge von weiblichen Autoren signifikant gegenüber dem Vorjahr gesunken ist (OECD 2021: 25). Dies ist folgenreich, da Publikationen in der Wissenschaft die ‚harte Währung‘ sind und mit ihnen Aufstiegsmöglichkeiten und Einfluss in Netzwerken einhergehen. Es gilt die Ansage: „Wer schreibt der bleibt“ und erhöht mit hoch gerankten Zeitschriftenartikeln die Chance auf eine unbefristete Professur.

Gender Gap in den Aufstiegschancen

Unabhängig vom Geschlecht wirkt die Corona-Pandemie sich chancenverschlechternd auch für jene Wissenschaftler*innen aus, die im Rahmen von Feldforschung Daten erheben. So verhindern Reisebeschränkungen vielfach Forschung, da so der Zugang zum Feld nicht ohne weiteres möglich ist. Hier haben insbesondere Nachwuchswissenschaftler*innen – aller Geschlechter - das Nachsehen, deren Qualifizierungsarbeiten sich zum Teil erheblich verzögern. Dies gilt auch für Juniorprofessor*innen, die Gefahr laufen, die Kriterien der Evaluierung ihrer Arbeit nicht vollumfänglich erfüllen zu können. Das gleiche Szenario ergibt sich auch für jene Nachwuchswissenschaftler*innen, die im Laufe der nächsten zwei Jahre ihre Lehr- und Forschungsbefähigung in Berufungsverfahren nachweisen müssen. Insbesondere kürzere Publikationslisten wirken sich mittel- und langfristig negativ auf die Aufstiegschancen von Nachwuchswissenschaftler*innen aus. Dies stellt sich zunächst als ein Kohortenproblem dar: Personen, die in der Qualifizierungsphase durch Corona beeinträchtigt sind, fallen gegenüber anderen zurück, die noch kurz vor Ausbruch der Pandemie bestimmte Qualifikationsziele (wie Promotion, Zwischen- oder Endevaluation auf einer Juniorprofessur) erreicht haben. Betrachtet man dies unter den zuvor skizzierten unterschiedlichen Pandemie-bedingten Auswirkungen, z.B. hinsichtlich des unterschiedlichen zeitlichen  Engagements in Lehr- und Fürsorgetätigkeiten, so zeigt sich auch hier ein Gender Gap. Corona verschlechtert folglich besonders die Aufstiegschancen von Frauen im Wissenschaftsbetrieb. In der Bilanz aktueller Daten lässt sich feststellen: „Wer hat, dem wird gegeben“ – wer (noch) nichts hat, der hat es nun durch Corona noch schwerer, im Hochschulbetrieb Fuß zu fassen oder gar aufzusteigen. Eine aktuelle Studie der OECD (2021: 25) konnte zeigen, dass gerade etablierte Hochschulbeschäftigte dabei ihre bereits vorhandenen Verbindungen gut nutzen und sogar noch ausbauen konnten.

Dem Aspekt der Geschlechtergleichstellung Rechnung zu tragen und als Herausforderung anzugehen, ist Aufgabe aktueller Hochschulpolitik. Doch wie so oft wird das Thema Geschlechtergleichstellung eher nachlässig behandelt. Beispielsweise werden in dem am 25.01.2021 veröffentlichen Positionspapier des Wissenschaftsrats zwar explizit Herausforderungen des Hochschulsystems im Zuge der Corona-Pandemie in Deutschland benannt, jedoch taucht die damit verbundene Gleichstellungsproblematik nur am Rande auf (Wissenschaftsrat 2021). Insbesondere mit Blick auf die Zukunft von Hochschulen sollten im Sinne der Chancengerechtigkeit durch Corona entstehende Nachteile ausgeglichen werden, auch um die Innovationsfähigkeit des Standorts Deutschland weiterhin zu gewährleisten.

Ausgleich von Corona Gender Gaps

Die mit der Erziehung von Kindern verbundenen zeitlichen Herausforderungen, verschärft durch die Corona-Pandemie, sollten auch bei der Beurteilung von Kandidat*innen bei Bewerbungen für Hochschullaufbahnen verbindlich berücksichtigt werden. Nötig, um bestehende Corona Gender Gaps an Hochschulen auszugleichen, wäre aus unserer Sicht:

  • eine mindestens einjährige Verlängerung der Befristungsmöglichkeiten durch das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG).
  • Berücksichtigung der Corona-Pandemie bei der Bewertung der Publikationsliste und dem Nachweis der Internationalität in Berufungsverfahren.
  • eine Berücksichtigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie bei den Kriterien für die Evaluierung von Juniorprofessuren.
  • Die Lehrverpflichtungsverordnung sollte in Bezug auf die Höhe (zumindest vorübergehend für ein Jahr) angepasst werden, in dem Sinne, dass Eltern durch ein verringertes Lehrdeputat die durch Corona entstandenen zeitlichen Nachteile ausgleichen können.
  • Wünschenswert wäre weiterhin eine Verlängerung von befristeten Arbeitsverträgen an Hochschulen für Wissenschaftler*innen aller Qualifikationsstufen.


Referenzen und weiterführende Literatur

Bücker, Teresa (2020): Zeit, die es braucht. Care-Politik als Zeit-Politik. In: APuZ 45/2020. Zugriff am 23.01.2021 unter https://www.bpb.de/apuz/care-arbeit-2020/317843/zeit-die-es-braucht-care-politik-als-zeit-politik.

BuKoF (2020): Geschlechterpolitik in Zeiten von Corona - Ergebnisse einer Umfrage unter den Frauen- und Gleichstellungsakteur*innen der außeruniversitären Forschungsorganisationen und Hochschulen. Zugriff am 24.01.2021 unter https://bukof.de/wp-content/uploads/20-07-01-Ergebnisse-Umfrage-AG-Geschlechterpolitik-in-Zeiten-von-Corona.pdf.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) (2017): Zweiter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. Deutscher Bundestag (Drucksache 18/ 12840). Zugriff am 22.01.2021 unter http://www.gleichstellungsbericht.de.

Bünning, Mareike; Hipp, Lena & Munnes, Stefan (2020): Erwerbsarbeit in Zeiten von Corona. WZB Ergebnisbericht, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Berlin. Zugriff am 22.01.2021 unter https://www.econstor.eu/handle/10419/216101.

Deutschlandfunk (2021): Coronakrise verschärft Benachteiligung von Wissenschaftlerinnen. Zugriff am 26.01.2021 unter https://www.deutschlandfunk.de/gleichstellung-im-labor-coronakrise-verschaerft.676.de.html?dram:article_id=490842.

King, Molly M. & Frederickson, Megan E. (2020): The Pandemic Penalty: The Gendered Effects of Covid-19 on Scientific Productivity. Zugriff am 26.01.2021 unter https://econpapers.repec.org/paper/osfsocarx/8hp7m.htm.

Klammer, Ute; Altenstädter, Lara; Petrova-Stoyanov, Ralitsa & Wegrzyn, Eva (2020): Gleichstellungspolitik an Hochschulen. Was wissen und wie handeln Professorinnen und Professoren? Opladen, Berlin, Toronto: Verlag Barbara Budrich. OPEN ACCESS: https://shop.budrich-academic.de/produkt/gleichstellungspolitik-an-hochschulen/.

Kohlrausch, Bettina & Zucco, Aline (2020): Corona trifft Frauen doppelt – weniger Erwerbseinkommen und mehr Sorgearbeit. WSI Policy Brief Nr. 40, Mai 2020. Zugriff am 21.01.2021 unter https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-ruckschritt-durch-corona-23586.htm.

OECD (2021): OECD Science, Technology and Innovation Outlook 2021. Times of Crisis and Opportunity. Zugriff am 24.01.2021 unter DOI:https://doi.org/10.1787/75f79015-en.

Rusconi, Alessandra; Netz, Nicolai & Solga, Heike (2020): Publizieren im Lockdown Erfahrungen von Professorinnen und Professoren. In: WZB Mitteilungen 170. Zugriff am 26.01.2021 unter https://bibliothek.wzb.eu/artikel/2020/f-23507.pdf.

Sachverständigenkommission (2021): Gutachten zum Dritten Gleichstellungsbericht. Zugriff am 26.01.2021 unter https://www.dritter-gleichstellungsbericht.de/de/topic/73.gutachten.html.

Sander, Alena & Grauer, Claire (2020): Forschen und Schreiben in der Krise. Zugriff am 25.01.2021 unter https://www.fes.de/themenportal-gender-jugend-senioren/gender-matters/gender-blog/beitrag-lesen/forschen-und-schreiben-in-der-krise.

Wild, Elke (2012): Lehrmotivation im Kontext Hochschule – Zusammenfassung der zweiten Paneldiskussion. In: Fred Becker/ Georg Krücken/ Elke Wild (Hrsg.): Gute Lehre in der Hochschule: Wirkungen von Anreizen, Kontextbedingungen und Reformen. S. 159-172. Bielefeld: Bertelsmann Verlag.

Wissenschaftsrat (2021): Impulse aus der COVID-19-Krise für die Weiterentwicklung des Wissenschaftssystems in Deutschland. Positionspapier. Zugriff am 25.01.2021 unter https://www.wissenschaftsrat.de/download/2021/8834-21.pdf?__blob=publicationFile&v=11.

 

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Bildung und Betreuung in der (Corona-)Krise

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Weitere Beiträge sind in Vorbereitung.

Autorinnen

Lara Altenstädter ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Universität Duisburg-Essen, Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Hochschulforschung, Geschlechterforschung, Gleichstellungspolitik und Sozialpolitik.

Ute Klammer ist Professorin an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen und Geschäftsführende Direktorin des Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ). Sie forscht zu Grundsatzfragen der sozialen Sicherung, Alterssicherung, Familienpolitik, Erwerbstätigkeit und sozialer Sicherung von Frauen, Migration und Sozialpolitik sowie Gleichstellungspolitik. 

Eva Wegrzyn ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Essener Kolleg für Geschlechterforschung im Projekt "GenHEconGenderbezogene Analyse und gesundheitsökonomische Begleitevaluation von Health Literacy-Interventionen im Kindes- und Jugendalter (GenHEcon)".

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