Mitbestimmung von Mitarbeitenden aus DIY-Communities

Forschungsschwerpunkt: Mitbestimmung im Wandel

Status: abgeschlossen

Projektende: 30.09.2018

Projektnummer: 2017-379-2

Projekttitel: Mitbestimmung von Mitarbeitenden aus DIY-Communities

Projektbeschreibung  |  Projektteam  |  Kontakt

 

Projektziel:

Wie kann die Zusammenarbeit zwischen etablierten Unternehmen und Do-It-Yourself-Communities gestaltet werden? Die Frage ist kniffelig, denn die klassischen Open-Innovation-Modelle sind nicht anwendbar, weil DIY-Communities sich von außen nicht lenken lassen. Wenn Unternehmen von dieser Entwicklung profitieren möchten, müssen sie Mitbestimmungs- und Arbeitskonzepte entwerfen und testen, die über Open Innovation hinaus in Richtung einer echten Kollaboration mit solchen Communities gehen. In einer solchen Kollaboration müsste sich die Wertschätzung für externes Wissen auch in Entlohnung und Mitbestimmungsmöglichkeiten niederschlagen. Dieses Projekt erforscht Möglichkeiten, Grenzen und Potentiale der Interaktion und Kooperation zwischen DIY Communities und Unternehmen.

 

Weitere Informationen:

Zukunftslabor CreaLab
Das Zukunftslabor CreaLab der Hochschule Luzern erforscht, schafft und fördert Bedingungen, Prozesse und Methoden zum Schöpfen von Neuem, von Innovation und Veränderung.

 

Projektbeschreibung:

1. Kontext

Der Trend zu Do-It-Yourself (DIY) und offenem Wissensaustausch in Communities ist ein gesellschaftlich immer bedeutsamer werdendes Phänomen. Die dazugehörenden Initiativen agieren commons-basiert: Sie verstehen gemeinsam entwickelte Technologien, Vorgehensweisen und Methoden sowie Information und Wissen als gemeinschaftliches Eigentum, Patentierung ist ein No-Go. DIY ist ein Trend, bei dem Communities etablierte Institutionen wie Pharmaunternehmen oder Zukunftstechnologie-Gerätehersteller herausfordern: Mit offen geteilten Daten und durch die Zusammenarbeit der Nutzenden wird es möglich, Technologien und Wissen günstig und teilweise deutlich schneller und effizienter zu entwickeln als in klassischen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen (F&E). Unternehmen werden nur langsam auf diese Entwicklung aufmerksam. Sie könnten jedoch von einer Kooperation mit DIY-Communities profitieren.


2. Fragestellung

Die Forschungsfrage dieses Projekts lautet: Welche Mitbestimmungs- und Arbeitskontexte müssen Unternehmen externen Mitarbeitenden aus DIY-Communities anbieten, um von den dort geleisteten Entwicklungen profitieren zu können? Welche Machtverschiebungen entstehen dadurch?


3. Untersuchungsmethoden

Im Projekt wird das Thema am Beispiel von DIY- respektive Open-Biologie-Communities mit einem explorativen qualitativen Forschungsdesign untersucht. Bei der Datenerhebung und -analyse zur Anwendung kommen problemzentrierte Interviews sowie Fokusgruppenworkshops (Gruppendiskussionen) mit Community-Aktivist*innen und Vertreter*innen der Pharmaindustrie.


4. Darstellung der Ergebnisse


 

Projektleitung und Bearbeiter/in:

Projektleitung:

Patricia Wolf
Hochschule Luzern Zukunftslabor CreaLab
E-Mail: patricia.wolf(at)hslu.ch


Bearbeiter/in:

Urs Gaudenz
Hochschule Luzern Zukunftslabor CreaLab
E-Mail: urs.gaudenz(at)hslu.ch

Prof. Ute Klotz
Hochschule Luzern Zukunftslabor CreaLab
E-Mail: ute.klotz(at)hslu.ch

 

Kontakt:

Dr. Stefan Lücking
Hans-Böckler-Stiftung
Forschungsförderung
E-Mail: stefan-luecking(at)boeckler.de

X

Hinweis zur Nutzung von Cookies auf dieser Website

Dieses Portal verwendet Cookies zur Optimierung der Browserfunktion. Die Cookie-Einstellungen für diese Website sind auf „alle Cookies zulassen“ festgelegt. Wenn Sie fortsetzen bzw. diesen Hinweis schließen, ohne Ihre Einstellungen zu ändern, stimmen Sie diesen zu.



Mehr Informationen zu Cookies