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Soziale Ungleichheit in der vollqualifizierenden beruflichen Bildung

Ausgewählte Forschungsbefunde und Forschungsbedarf: Soziale Ungleichheit in der vollqualifizierenden beruflichen Bildung

Dem Ausbildungsniveau kommt eine wesentliche Bedeutung für Ausgrenzungsrisiken, die Verteilung von Erwerbschancen und damit auch für gesellschaftliche Teilhabe sowie die Entstehung von Bildungsarmut zu. Vor diesem Hintergrund fragt die Untersuchung nach jenen Prozessen, sozialen Merkmalen und/oder Ressourcenausstattungen, über die das bundesdeutsche Ausbildungssystem soziale Ungleichheit produziert bzw. reproduziert. Betrachtet werden unterschiedliche Determinanten sozialer Ungleichheit - genauer: die sozialstrukturellen Merkmale "schulisches Vorbildungsniveau", "soziale Herkunft", "Geschlecht", "Migrationshintergrund", "Alter" und "regionale Herkunft" - in ihrer Bedeutung für den Zugang zu dualen und zu vollzeitschulischen Ausbildungen. Deutlich wird, dass Schulberufs- und duales System eher zu einer Reproduktion von im Rahmen vorgelagerter Bildungsprozesse entstandenen Ungleichheiten als zu deren Abschwächung beitragen. Dieser Befund führt zur abschließenden Formulierung von Handlungsperspektiven zur Verbesserung der Zugangschancen in das berufliche Ausbildungssystem.

Quelle

Fritsche, Miriam; Quante-Brandt, Eva: Soziale Ungleichheit in der vollqualifizierenden beruflichen Bildung
Arbeitspapier, Düsseldorf, 114 Seiten

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