LABOR.A 2026: Humanes Morgen
Wie gelingt eine menschengerechte Arbeitswelt der Zukunft? Darum dreht sich die diesjährige LABOR.A.
Die Hans-Böckler-Stiftung richtet am 15. September in Berlin zum neunten Mal die LABOR.A aus. Auf dem Programm, an dem rund 150 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft mitwirken, stehen Vorträge und Diskussionen unter anderem zu Demokratie und KI, Pflegemigration, Druck auf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Arbeitskämpfen bei Essenslieferdiensten oder Konflikten und Solidarität in der globalen Energiewende. Es geht darum, „gemeinsam nach vorne zu denken und als starkes, vielfältiges Netzwerk Ideen für die Gestaltung zukünftiger Arbeitswelten zu entwickeln“, sagt Lisa Basten, die Leiterin des Programmteams.
LABOR.A 2026 – Human
Die LABOR.A findet am 15. September 2026 als hybride Konferenz statt – live im Berliner „Cafe Moskau“ sowie online. Das Programm abrufen und sich anmelden können Interessierte unter: www.labora.digital
Christina Schildmann und Lisa Basten sprechen im Podcast über das Programm der LABOR.A. Es geht darum, wie die Allianz der Tech-Milliardäre mit autokratischen Herrschern und neuen rechten Bewegungen unsere Demokratie bedroht – und was wir dem entgegensetzen können.
Anne Engelhardt von der Universität Bielefeld wird auf der LABOR.A an der Session „Maritime Arbeit, Militarisierung und Migration“ mitwirken. Die Sozialwissenschaftlerin hat eine Studie zu den Arbeitsbedingungen brasilianischer und portugiesischer Hafenarbeitender veröffentlicht, die auf Interviews mit Beschäftigten sowie Gewerkschaftsvertreterinnen und -vertretern basiert. Mängel beim Arbeitsschutz, veraltete Werkzeuge und Maschinen, extrem lange Arbeitswege und fehlende Erholungsräume gefährden laut der Analyse die Gesundheit der Beschäftigten.
Um den Umgang mit den Folgen des Klimawandels geht es in einem LABOR.A-Vortrag von Dorothea Baltruks, der Leiterin des Centre for Planetary Health Policy. Dabei stehen die Auswirkungen steigender Temperaturen auf die Gesundheit von Beschäftigten im Mittelpunkt. Vorgestellt wird eine Handlungshilfe für die Entwicklung betrieblicher Hitzeschutzpläne.