: Schwerpunkt Technologie- und Industriepolitik in der Transformation
Als Kompetenzzentrum Mannheim ermittelt der Lehrstuhl für VWL, Makroökonomik und Wirtschaftspolitik der Universität Mannheim, welche öffentlichen Investitionen einen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft ermöglichen, der zugleich sozial gerecht, ökologisch nachhaltig und ökonomisch wettbewerbsfähig ist.
Dabei wird insbesondere analysiert, wie diese Investitionen auch angesichts multipler Krisen finanziert und umgesetzt werden können. Zudem werden die Effekte der Energiewende mit Blick auf Beschäftigung, Wirtschaftswachstum und Einkommensverteilung untersucht und Vorschläge für eine Stabilisierung der Energiemärkte entwickelt.
Kompetenzzentren: „Kompetenzcluster zu aktuellen Fragen in der Transformation“
Das Kompetenzzentrum Mannheim ist Teil des "Kompetenzcluster zu aktuellen Fragen in der Transformation". Mit der Einrichtung des Kompetenzclusters leistet die Hans-Böckler-Stiftung einen Beitrag für faktenbasierte Diskussionen in Zeiten multipler Veränderungsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft.
Unter dem Dach des Kompetenzclusters wurden vier externe Kompetenzzentren geschaffen. Sie greifen drängende Fragen rund um die Transformation auf und bereiten ihre wissenschaftlich basierten Erkenntnisse für die gesellschaftlichen Debatten auf.
Klimakrise, marode Infrastrukturen, technologischer Fortschritt, geopolitische Verschiebungen und antidemokratische Tendenzen stellen Gesellschaft, Politik und Wirtschaft vor enorme Herausforderungen. Die notwendigen Veränderungen werden nur gelingen, wenn sie demokratisch gestaltet, sozial gerecht, ökologisch nachhaltig und ökonomisch wettbewerbsfähig angelegt sind. Mit ihren spezifischen Expertisen beforschen die Kompetenzzentren, welche Maßnahmen möglich, notwendig und prioritär sind, welche Voraussetzungen für welche Maßnahmen erforderlich sind und welche Wechselwirkungen sie untereinander und mit anderen Bereichen erzeugen. Sie untersuchen, welche Anforderungen in der Transformation an die Beschäftigten gestellt werden, welche Erwartungen diese an Entscheidungsträger:innen in Politik und Wirtschaft stellen und wie sich das Verhältnis von Markt und Staat neu justiert. Diese Erkenntnisse bieten belastbares Wissen, das auch kurzfristig verfügbar gemacht wird.
Kaczmarczyk/Krebs 11/25: Grüner Stahl als zentraler Pfeiler einer resilienten Wirtschaft
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Bauermann/Kaczmarczyk/Krebs 12/2024: Ausbau der Stromnetze: Investitionsbedarfe
Krebs 09/2023: Ökonomische Analyse einer Verlängerung und Modifizierung der Strompreisbremse