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HBS Böckler Impuls

: Teilzeitbeschäftigten droht Burnout

Ausgabe 16/2005

Grazer Forscher haben untersucht, welche Arbeitnehmer psychisch besonders stark belastet sind - und wem ein Erschöpfungssyndrom drohen kann. Überraschenderweise trifft es nicht in erster Linie diejenigen, die sehr viele Überstunden leisten.

Stärker gefährdet sind der Studie zufolge Teilzeitbeschäftigte, die mehr als 20 Stunden in der Woche arbeiten. Das Risiko eines Burnouts ist in dieser Gruppe am größten. Teilzeitbeschäftigte zweifeln häufiger an der Bedeutung ihrer Arbeit und erschöpfen emotional. Die Ursachen der Zweifel: Wer nicht Vollzeit arbeitet, ist deutlich unzufriedener mit seinen Perspektiven und Aufstiegschancen. Zugleich nehmen Teilzeitkräfte seltener an Schulungen teil und fühlen sich auch von der Kommunikation im Betrieb ausgeschlossen.

  • Erschöpft trotz weniger Arbeit
    Grazer Forscher haben untersucht, welche Arbeitnehmer psychisch besonders stark belastet sind - und wem ein Erschöpfungssyndrom drohen kann. Überraschenderweise trifft es nicht in erster Linie diejenigen, die sehr viele Überstunden leisten. Zur Grafik

Universität Graz/research-team 2005

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