Digitalisierung: Aktivitäten der Abteilung Forschungsförderung

Bis 2016 hatte die Abteilung Forschungsförderung der Hans-Böckler-Stiftung bereits über 90 Forschungsprojekte gefördert, die sich im engeren Sinne mit Digitalisierungsfolgen befasst haben. Hinzukommen nun unser gerade laufender Forschungsverbund Industrie 4.0, der Ideenwettbewerb Digitalisierung, Mitbestimmung, Gute Arbeit, sowie weitere laufende Projekte. Auch die Kommission Arbeit der Zukunft hat auf der Basis ihrer Expertise Digitalisierung als ein zentrales Querschnittsthema identifiziert.


Unsere ThemenexpertInnen in der Abteilung Forschungsförderung sind für Nachfragen gern ansprechbar:

 

Marc Schietinger
Stefan Lücking
Yvonne Lott


Rückfragen zu dieser Zusammenstellung beantwortet Melanie Diermann, die sie erstellt hat.


Forschungsverbund Industrie 4.0

In der ersten Jahreshälfte 2016 haben drei Forschungsprojekte im Themenbereich „Industrie 4.0“ ihre Tätigkeiten aufgenommen, die sich mit mögliche Gestaltungsoptionen bei Industrie 4.0-Technologien, ihren arbeitspolitischen Folgen sowie die Handlungsnotwendigkeiten und -praktiken von betrieblichen Interessenvertretungen befassen:

 

 

Forschungsverbund Digitalisierung, Mitbestimmung, gute Arbeit

Der Prozess der Digitalisierung hat grundlegende Auswirkungen auf alle Bereiche der Gesellschaft. Digitale Technologen entstehen jedoch nicht von selbst. Ihre Entwicklung wird vielmehr von Unternehmen, Organisationen und einzelnen Menschen mit ihren je eigenen Interessen und Zielvorstellungen gestaltet. Für ein tieferes Verständnisses dieses Prozesses kommt es darauf an, die Akteurs- und Machtkonstellationen in den Blick zu nehmen, die ihn vorantreiben. Der Forschungsverbund „Digitalisierung, Mitbestimmung, gute Arbeit“ widmet sich vor diesem Hintergrund der Frage, wie sich der Prozess der Digitalisierung im Sinne von Mitbestimmung und guter Arbeit gestalten lässt. Aus einem Ideenwettbewerb im Sommer 2016 sind fünfzehn Forschungsprojekte hervorgegangen, die diese Frage aus jeweils unterschiedlicher Perspektive untersuchen.

Querschnittsthemen

Um Digitalisierung als einen gestalteten und gestaltbaren Prozess zu untersuchen, ist es hilfreich, ihn in den Kontext anderer gesellschaftlicher Prozesse zu stellen, die mit ihren spezifischen Logiken, Wertvorstellungen und Leitbildern in die konkrete Gestaltung und Anwendung digitaler Technologien einfließen. Drei dieser Prozesse wird er Forschungsschwerpunkt als Querschnittsthemen in besonderer Weise berücksichtigen:

Wissensgesellschaft
Digitalisierung steht in engem Zusammenhang zu dem Prozess, der unter den Stichworten „Informationsgesellschaft“ oder „Wissensgesellschaft“ diskutiert wird. Der Fokus liegt dabei auf dem Bedeutungszuwachs des Wissens als Produktivkraft, der dazu führt, dass nicht mehr nur der industrielle Produktionsprozess, sondern auch produktionsvorbereitende Bereiche wie Forschung und Entwicklung, Produktionsplanung, Service und Controlling im Sinne „wissenschaftliche Betriebsführung“ optimiert werden. Digitale Kommunikations- und Informationstechnologien spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Weiterentwicklung der Wissensgesellschaft wird insofern von der Frage geprägt, wie der Zugang zu Wissen gestaltet werden soll: Die Optionen einer monopolisierten Abschottung oder offener Zugänge zu Wissensbeständen stehen einander dabei idealtypisch gegenüber.

Finanzialisierung
Unter dem Stichwort „Finanzialisierung“ wird unter anderem der zunehmende Einfluss des Finanzsektors und seiner Logik auf die Wirtschaft insgesamt diskutiert. Die Logik der Quantifizierung ist ein entscheidender Hintergrund für die Entwicklung digitaler Technologien. Gleichzeitig unterstützt die Digitalisierung Wachstum und Globalisierung der Finanzmärkte. Hinter beiden Prozessen, Finanzialisierung und Digitalisierung, steht das Ziel, die gesamte Wirklichkeit in berechenbare Größen zu transformieren und nach Maßgabe dieser Größen zu optimieren. Eine „Vermessung der Welt“ mittels binärer Codes wird komplexen ökonomischen Zusammenhängen jedoch nicht gerecht.

Geschlechterverhältnisse
Wie jede neue Technologie geht auch die Digitalisierung mit einer Neuaushandlung der Geschlechterverhältnisse einher, mit der Veränderung von Machtverhältnissen, geschlechtsspezifischen Rollenzuweisungen und Arbeitsteilungen. Die Entwicklung digitaler Technologien ist sehr stark männlich dominiert und von männlich konnotierten Leitbildern der künstlichen Intelligenz und der Beherrschbarkeit der Wirklichkeit geprägt. Sie eröffnet sowohl Möglichkeiten der Zementierung als auch der Überwin-dung geschlechtsspezifischer Ungleichheiten. Eine kritische Analyse der Digitalisie-rung muss deshalb den Genderaspekt sowohl im Hinblick auf die Konzeption als auch die Auswirkungen digitaler Technologien einbeziehen.

Projekte

Der Prozess der Digitalisierung umfasst alle Lebensbereiche. Er setzt sich aus einer Vielzahl von Prozessen zusammen, die zwar miteinander verbunden sind, sich den-noch klar voneinander trennen lassen. Für eine kritische Analyse kommt es darauf an Zugänge zu finden, die es ermöglichen, diese Komplexität in einer Weise zu bearbeiten, dass die Alternativen deutlich werden, die sich für die gesellschaftspolitische Diskussion eröffnen.

Ziel des Forschungsverbundes ist es, über die Verbindung verschiedener For-schungsprojekte, die ihren je eigenen Zugang gewählt haben, zu Ergebnissen zu kommen, die über das hinausgehen, was ein einzelnes Projekt leisten kann. Dabei lassen sich die Projekte den folgenden Schwerpunkten zuordnen.

Digitalisierung und Mitbestimmung
Durch die digitale Entwicklung ergeben sich neue Aufgaben und Möglichkeiten für Mitbestimmung und Interessenvertretung. Welche neuen Rechte müssen im Hinblick auf die zunehmende Menge an Daten, die im Arbeitsprozess entstehen, formuliert und durchgesetzt werden? Wie können digitale Techniken für neue Formen der Beteiligung und Interessenorganisation genutzt werden? Welche Möglichkeiten bieten sie für eine echte Demokratisierung von Unternehmen?

Digitalisierungskonflikt
Zwei Projekte in diesem Themenschwerpunkt setzen den Focus auf die Widersprüche, Konflikte und Antagonismen, die mit dem Thema Mitbestimmung und Digitalisierung einhergehen.

  • Mitbestimmung 4.0: Mit Widersprüchlichkeiten aktiv umgehen
    (Prof. Dr. Ste-phan Kaiser, Verena Bader, Universität der Bundeswehr München)
  • Digitalisierungskonflikte
    (Prof. Dr. Rüdiger Krause, Georg-August-Universität Göttingen; Prof. Dr. Berthold Vogel, Dr. Martin Kuhlmann, Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) e.V., Göttingen)

Mitbestimmung und neue Formen der Partizipation
Zwei weitere Projekte befassen sich mit der Frage, wie Betriebsräte neue Technologien für neue Formen der Beteiligung von Beschäftigten nutzen können.

  • Konkurrent und Komplementär – Digitalisierung des Betriebsrats
    (Thomas Wagenknecht, FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie; Kirsten Gollatz, Alexander von Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG), Berlin)
  • Partizipative Mitbestimmung in digitalisierter Arbeitswelt
    (Dr. Ronald Staples, Dr. Horan Lee, Dr. Jan Knocke, N. N., Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

Mitbestimmung und neue Beschäftigtengruppen
Ein weiteres Projekt befasst sich mit der Frage, wie die Praxisformen und Machtressourcen der „digitalen Bohème“ im Betrieb genutzt werden können, um Mitbestimmung und demokratische Beteiligung voranzubringen.

  • „Digitale Bohème“ und Mitbestimmung
    (Prof. Dr. Tanja Paulitz, Prof. Dr. Ulrich Brinkmann, Technische Universität Darmstadt)

Big Data und die Macht der Algorithmen
Daten sind der Rohstoff der Zukunft. Schon jetzt nutzen Internetunternehmen Data Mining als Quelle der Wertschöpfung. Durch das Internet der Dinge werden die zur Verfügung stehenden Datenmengen in den nächsten Jahren enorm anwachsen. In Unternehmen entstehen Datenmengen, die zur Leistungssteuerung und -kontrolle genutzt werden können. Das Potenzial für Machtverschiebungen ist offensichtlich. Der Forschungsverbund untersucht, wie die Beschäftigten und ihre Interessenvertretung das Recht an den eigenen Daten und die Kontrolle über die Algorithmen für sich reklamieren können.
Metastudien

Diese beiden Projekte rücken aus jeweils unterschiedlicher Perspektive die Frage nach den Machtverhältnissen in den Focus, das erste indem es die aktuellen Entwicklungen in den historischen Kontext einordnet, das zweite indem es gezielt nach Strategien für eine algorithmische Gegenmacht fragt.

  •  Digitale Prozesssteuerung und Mitbestimmung in der Industrie
    (Dr. Uli Meyer, Simon Schaupp, Munich Center for Technology in Society (MCTS), Technische Universität München)
  • Algorithmische Gegenmacht
    (Prof. Dr. Simon Hegelich, Andree Thieltges, Hochschule für Politik, Technische Universität München)

Einzelthemen
Diese Projekte konkretisieren die Frage nach der Macht der Algorithmen anhand konkreter Einzelthemen.

  • Automatisiertes Personalmanagement und Mitbestimmung
    (Matthias Spielkamp, AlgorithmWatch; Dr. Simon Assion, telemedicus / Bird&Bird Rechtsanwälte; Lorena Jaume-Palasí, LMU München / Algorithm-Watch; Lorenz Matzat, Lokaler / AlgorithmWatch; Prof. Dr. Katharina Zweig, TU Kaiserslautern / AlgorithmWatch; Dr. Peter Wedde, d+a consulting GbR – Institut für Datenschutz, Arbeitsrecht und Technologieberatung)
  • Diskriminiert durch Künstliche Intelligenz
    (Prof. Dr. Katharina Simbeck, Prof. Dr. Jürgen Radel, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin)
  • Der Algorithmus als Chefin? Plattformisierung und gute Arbeit
    (Prof. Dr. jur. Eva Kocher, Dr. Ben Wagner, Isabell Hensel, Kilian Vieth, Europa-Universität Viadrina Frankfurt an derOder)
  • Der Einfluss von Blockketten auf Arbeit und Organisationen
    (Prof. Dr. Ulrich Klüh, Moritz Hütten, Hochschule Darmstadt)

Commons-basierte Produktionsformen
Im Zuge der Digitalisierung entstehen neue Produktionsformen, die nicht auf die exklusive private Verwertung von Daten und Algorithmen ausgerichtet sind, sondern auf den Aufbau einer digitalen Allmende abzielen. Was vor Jahrzehnten mit der Free-Software-Bewegung begonnen hat, wird inzwischen auch auf andere Bereiche übertragen. Wie lassen sich daraus alternative Wirtschaftsformen entwickeln und vor kapitalistischer Vereinnahmung schützen? Wie können klassische Unternehmen mit diesen neuen Produktionsformen kooperieren, anstatt sie nur als Konkurrenz zu sehen?

  • Digitale Projektgemeinschaften als Innovationsinkubatoren
    (Dr. Jan-Felix Schrape, Universität Stuttgart)
  • Mitbestimmung von Mitarbeitenden aus DIY-Communities
    (Prof. Dr. Patricia Wolf, Urs Gaudenz, Prof. Ute Klotz, Hochschule Luzern)

Geschlechterverhältnisse
Wie jede neue Technologie geht auch die Digitalisierung mit einer Neuaushandlung der Geschlechterverhältnisse einher, mit der Veränderung von Machtverhältnissen, geschlechtsspezifischen Rollenzuweisungen und Arbeitsteilungen. Diese beiden Projekte rücken die Genderaspekte in den Focus ihrer Untersuchung, die jedoch als Querschnittsthema für alle Projekte des Forschungsverbunds von Bedeutung sind.

  • Wandel der Geschlechterverhältnisse durch Digitalisierung
    (Dr. Tanja Carstensen, Ludwig-Maximilians-Universität München; Ute Demuth, Berlin)
  • Digitalisierung und Entgrenzung von Berufs- und Privatleben
    (Prof. Dr. Anne Busch-Heizmann, Ines Entgelmeier, Universität Duisburg-Essen)

Ansprechpartner in der Hans-Böckler-Stiftung für den Forschungsverbund ist: Dr. Stefan Lücking.

 

 

Expertise der Kommission Zukunft der Arbeit zu Digitalisierung

Die Arbeitswelt wird sich in den kommenden ein bis zwei Jahrzehnten fundamental verändern. Auf Initiative der Hans-Böckler-Stiftung beschreibt die Kommission „Arbeit der Zukunft“ Herausforderungen und Perspektiven für die Gestaltung der Arbeitswelt und betrachtet die Auswirkungen von mehreren großen Veränderungstreibern auf dem Arbeitsmarkt in ihrer Wechselwirkung: Alterung, Digitalisierung, Feminisierung und die Veränderung von Werten. Die Kommission geht davon aus, dass all diese Treiber wichtig sind, dass von der Digitalisierung aber insgesamt die stärkste Dynamik ausgeht. Digitalisierung wird dabei nicht als volkswirtschaftliches Phänomen sondern als gesellschaftlicher Gestaltungsrahmen begriffen. Vor diesem Hintergrund analysiert die Kommission „Arbeit der Zukunft“ Veränderungsdynamiken, die durch Digitalisierung entstehen und fragt nach den Auswirkungen, die sie auf Arbeitsformen, Arbeitszeiten, Einkommen, Qualifizierungsnotwendigkeiten, Gesundheit haben. Im Frühjahr 2017 veröffentlicht die Kommission „Arbeit der Zukunft“ ihren Abschlussbericht, der Impulse für die Debatten in Politik, Gewerkschaften und Unternehmen geben soll. Weitere Details zur Arbeit der Kommission 

 

 

Digitalisierung in geförderten Forschungsprojekten

Wir präsentieren im Folgenden eine Auswahl laufender und abgeschlossener Projekte, die sich mit Digitalisierung befasst haben. Ein umfassendes Bild können Sie sich über unsere Projektsuche hier verschaffen.

Laufende Forschungsprojekte (Auswahl):

Kürzlich abgeschlossene Forschungsprojekte (Auswahl)

 

 

Workshopreihe „Industrie 4.0 - Zukunft der Industriearbeit

In der „Fabrik der Zukunft“ bestimmen die Bauteile über die nächsten maschinellen Bearbeitungsschritte – und nicht mehr eine zentrale Steuerung. Was bedeutet das für die Zukunft der Arbeit? Werden Menschen durch Maschinen verdrängt oder wird unsere Arbeit hochwertiger, interessanter und sicherer? Um den Informationsbedarf rund um Industrie 4.0 zu decken, führen acatech und die Hans-Böckler-Stiftung über einen Zeitraum von zwei Jahren mehrere Workshops durch. Die Ergebnisse der Diskussionen sowie aktuelle Praxisbeispiele, Erfahrungen, Positionen und Publikationen werden auf diesen Seiten von Zukunft der Industriearbeit vorgestellt.

 

 

Publikationen zur Digitalisierung

Mitbestimmung und Digitalisierung

Bertermann, Britta, Ebert, Stephanie, Naegele, Gerhard, Virgillito, Alfredo und Wilkesmann, Uwe (2015). Entwicklung einer praktischen Handlungshilfe für Betriebs- und Personalräte, edition der Hans-Böckler-Stiftung, Betriebliche Mitbestimmung und betriebliche Handlungshilfen Bd. 291, Berlin: Sigma Verlag.

Hielscher, Volker (2014). Technikeinsatz und Arbeit in der Altenpflege, Ergebnisse einer internationalen Literaturrecherche, iso-Report, Berichte aus Forschung und Praxis 1, Saarbrücken: Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft (iso) e.V.

Nies, Gerd und Vogl, Gerlinde (2013). Mobile Arbeit – Aufgaben und Gestaltungsmöglichkeiten für Betriebsräte, in: Computer und Arbeit 22 Heft 9, Berlin: Bund Verlag, S.10-15.

Röhrig, Reinhard, Jörg Weingarten und Wohlert, Jale (2016). Industrie 4.0: Handlungsanforderungen und Gestaltungsoptionen für Unternehmen im Verwaltungsbereich der IG Metall Mülheim, Essen, Oberhausen. Eine anwendungsorientierte Kurzstudie. Abschlussbericht Forschungsförderung, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung.

Syben, Gerhard (2015). Arbeitszeiten zwischen tariflicher Regelung und betrieblichem Alltag. Eine explorative Untersuchung tariflicher und tatsächlicher Arbeitszeiten im Branchenvergleich im Organisationsbereich der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, Bremen: BAQ Forschungsinstitut.

Wilke, Peter (2014). Struktureller Wandel und nachhaltige Modernisierung – Perspektiven der Industriepolitik in Norddeutschland, edition der Hans-Böckler-Stiftung, Struktur- und Regionalpolitik Bd. 292, Berlin: Sigma Verlag.

 

Arbeit und Digitalisierung

Absenger, Nadine, Ahlers, Elke,  Herzog-Stein, Alexander Lott, Yvonne, Maschke, Manuela Schietinger, Marc (2016). Digitalisierung der Arbeitswelt, Mitbestimmung Report 25, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung.

Boes, Andreas, Kämpf, Tobias, Langes, Barbara, Lühr, Thomas (2016). Lean und Agil im Büro: Neue Formen der Organisation von Kopfarbeit in der digitalen Transformation. Forschungsförderung Working Paper 23, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung.

Boes, Andreas, Kämpf, Tobias, Langes, Barbara und Lühr, Thomas (2014). Informatisierung und neue Entwicklungstendenzen von Arbeit, Arbeits- und Industriesoziologische Studien 7, 1/2014, S.5-23.

Bürkardt, Dagmar und Seibold, Bettina (2015). Blinder Fleck "Lean Office" – mittlere Qualifikationen, neue Tätigkeiten, arbeitsorientierte Handlungsansätze, IMU Informationsdienst  4, Nürnberg: IMU Institut.

Bromberg, Tabea, Haipeter, Thomas und Kümmerling, Angelika (2014). Die Erneuerung beruflicher Lern- und Karrierewege am Beispiel der Industriekaufleute, WSI Mitteilungen, 1/2014, S.25-33.

Ittermann, Peter, Niehaus, Jonathan und Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2015). Arbeiten in der Industrie 4.0: Trendbestimmungen und arbeitspolitische Handlungsfelder, Abschlussbericht Forschungsförderung, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung.

Hoffmann, Reiner und Suchy, Oliver Hrsg. (2016). Aussichten für die Arbeit der Zukunft, Forschungsförderung Working Paper 13, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung.

Kesselring, Sven (2014). Corporate Mobilities Regimes – Mobility, power and the socio-geographical Structuration of mobile work, Mobilities, 10, S.571-591.

Kleinöder, Nina (2016). „Humanisierung der Arbeit“. Literaturbericht zum „Forschungsprogramm zur Humanisierung des Arbeitslebens, Forschungsförderung Working Paper 8, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung.

Leimeister, Jan Marco, Klebe, Thomas und Zogaj, Shkodran (2015). Digital Working und Crowd Working – Neue Arbeits- und Beschäftigungsformen heute und für die Zukunft, in:  Schlick, Christopher M. (Hrsg.): Arbeit in der digitalisierten Welt – Beiträge der Fachtagung des BMBF 2015, Frankfurt am Main: Campus Verlag, S.107-116.

Leimeister, Jan Marco, Zogaj, Shkodran, Durward, David und Blohm, Ivo (2016). Systematisierung und Analyse von Crowdsourcing-Anbietern und Crowd-Work-Projekten, Study 324, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung.

 

Leimeister, Jan Marco, Durward, David, Zogaj, Shkodran (2016). Crowd Worker in Deutschland : Eine empirische Studie zum Arbeitsumfeld auf externen Crowdsourcing-Plattformen. Study der Hans-Böckler-Stiftung 323, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung.

Leimeister, Jan Marco und Zogaj, Shkodran (2013). Neue Arbeitsorganisation durch Crowdsourcing: Eine Literaturstudie, Arbeitspapier 287, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung.

Maschke, Manuela, Nies, Gerd und Vogl, Gerlinde (2014). Mobile Arbeit: zwischen Autonomie und Fremdbestimmung, WSI Mitteilungen 2/2014, S.156-159.

Nies, Gerd und Vogl, Gerlinde (2014). Mobil Arbeiten: Überall und zu jeder Zeit? In: Breisig, Thomas und Blanke,Thomas (Hrsg.): Wirtschaftswissen für den Betriebsrat, Kompetent handeln – aktiv mitgestalten, Kissing: Weka Verlag, S.1-41.

Vogl, Gerlinde und Nies, Gerd (2015). Mobile Arbeit daheim, Arbeitsrecht im Betrieb (AiB 6/2015, S.15-17.

 

Soziales und Digitalisierung

Aleith, Jan und Barf, Oliver (2015). Prekarität und Solidarität – Was ist der zentrale Konflikt unserer Zeit? Abschlussbericht Forschungsförderung, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung.

Beznoska, Martin (2014). Estimating a Consumer Demand System of Energy, Mobility and Leisure, a Microdata Approach for Germany, Discussion Paper Economics 8, Freie Universität Berlin.

Hensel, Alexander und Klecha, Stephan (2013). Die Piratenpartei: Havarie eines politischen Projekts? OBS-Arbeitsheft 74, Frankfurt am Main: Otto-Brenner-Stiftung.

Lenz, Thomas (2005). Die regionale digitale Spaltung – Vorstellung eines Forschungsansatzes, in: Rehberg, Karl-Siegbert: Soziale Ungleichheit – Kulturelle Unterschiede. Verhandlungen des 32. Kongresses der deutschen Gesellschaft für Soziologie in München 2004, Frankfurt: Campus Verlag.

Lott, Yvonne (2016). The Need For A Gender Perspective On Digitalization, https://www.socialeurope.eu

Rammler, Stephan und Sauter-Servaes, Thomas (2012). Innovative Mobilitätsdienstleistungen, Arbeitspapier 274, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung.

Rammler, Stephan (2016). Digitaler Treibstoff. Chancen und Risiken des Einsatzes digitaler Technologien und Medien im Mobilitätssektor, Forschungsförderung Study 310, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung.

Turowski, Jan und Mikfeld, Benjamin (2013). Gesellschaftlicher Wandel und politische Diskurse, Berlin: Campus Verlag.

 

Wirtschaft und Digitalisierung

Bratzel, Stefan, Retterath, Gerd und Hauke, Niels (2014). Transformationsstrategien von mittelständischen Automobilzulieferunternehmen unter Berücksichtigung dynamischer Umweltbedingungen, Wiesbaden: Nomos Verlag.

Dispan, Jürgen und Schwarz-Kocher, Martin (2014). Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland – Entwicklungstrends und Herausforderungen. Eine Literaturstudie, Informationsdienst des IMU Instituts, 1/2014, Nürnberg: IMU Institut.

Malanowski, Norbert und Brandt, Jan C. (2014). Innovations- und Effizienzsprünge in der chemischen Industrie? Wirkungen und Herausforderungen von Industrie 4.0 und Co. Düsseldorf: VDI Technologiezentrum GmbH.

Norbert Malanowski u.a. (2016). Monitoring Innovations- und Technologiepolitik, Forschungsförderung Working Paper 14, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung.

Michel, Lutz P. (2013). Strukturwandel in der Druckindustrie. Eine Branchenanalyse zur Ermittlung der strukturellen Veränderungen in beschäftigungsintensiven Teilbranchen der Druckindustrie, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung.

 

 

 

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