Der stetige Strukturwandel von Industrie und Dienstleistungen hat Auswirkungen auf Arbeit, Qualifikation und Beschäftigungschancen. Der Klimawandel, der demographische Wandel, die Digitalisierung, die Verknappung von Ressourcen sowie die geopolitischen Entwicklungen sind für Volkswirtschaften Chance und Herausforderung zugleich.
Welche Chancen und Risiken ergeben sich mit der Einführung von neuen Formen der Zusammenarbeit für die Beschäftigten? Wie können Mitbestimmungsakteure die Arbeit in selbstorganisierten Teams mitgestalten? Unsere Materialien geben Anregungen.
Die digitale Transformation stellt Beschäftigte, Interessenvertreterinnen und -vertreter sowie das Management gleichermaßen vor Herausforderungen. Wir skizzieren Beispiele, in denen sozialpartnerschaftlich und unter Einbindung der Beschäftigten die Neugestaltung von Arbeit umgesetzt wird. Die Beschäftigten können beispielsweise als Expertinnen und Experten ihrer Arbeit eigene Ideen und Vorstellungen einbringen. Neben einem europäischen Rahmenabkommen wird auch ein globaler Rahmenvertrag vorgestellt.
Wie können die Folgen technologischer Entwicklungen positiv im Sinne der Beschäftigten gestaltet werden? Wir stellen Beispiele vor, bei denen sich Mitbestimmungsakteure und Arbeitgeber auf Verfahrensweisen verständigt haben, die u. a. einen kontinuierlichen Mitbestimmungsprozess verankern; den digitalen und technologischen Wandel eines Unternehmens somit sozialpartnerschaftlich ausgestalten.
Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Wie können Leitplanken für die Transformation von Arbeit gesetzt und die Wünsche der Beschäftigten unter Berücksichtigung der betrieblichen Situationen aufgegriffen werden? Die dargestellten Praxisbeispiele reichen von Digitalisierung und Rationalisierung, über den Gesundheitsschutz, der Neuaufstellung der eigenen Betriebsratsorganisation bis hin zur Ermöglichung von freien Tagen.
Die Nutzung digitaler Technologien wirkt sich auf die Ausgestaltung der Arbeitsprozesse aus. Um die Beschäftigten auf die neuen Herausforderungen vorzubereiten, ist Qualifizierung unabdingbar. Auch Mitbestimmungsakteure sollten ihre Qualifikationen kontinuierlich überprüfen und anpassen. Wir zeigen anhand von Praxisbeispielen, wie Qualifizierung im digitalen Wandel sozialpartnerschaftlich und zudem unter Einbindung der Beschäftigten ausgestaltet werden kann.
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