Projektbeschreibung
Kontext
Das Thema sozialökologische Transformation ist für viele Beschäftigte, Vertrauensleute oder Betriebsräte sehr abstrakt und nicht richtig greifbar. In diesem Projekt ging es darum, Menschen spielerisch an dieses wichtige Thema heranzuführen. Ziel war es, neben den klassisch-inhaltlichen Bildungsangeboten, durch eine neue, spielerische Herangehensweise Teilnehmende zu sensibilisieren und themenbezogen in den Austausch zu treten. Dazu wurde physisch ein Raum in einer gewerkschaftlichen Bildungseinrichtung eingerichtet. Dabei wurden zwei Ansätze verfolgt: Während des Escape-Games ging es darum, in der Gruppe gemeinsam Rätsel und Aufgaben zu lösen, um eine Lösung zu finden, die Auslöser für eine anschließende Diskussionsrunde bildet. Die dahinter liegende Storyline verknüpft den spielerischen mit dem inhaltlichen Teil und beleuchtet unterschiedliche Aspekte der sozialökologischen Transformation sowie verschiedene Perspektiven, aus denen das Thema betrachtet wird.
Fragestellung
Das Kernelement hinter dem Projekt war die Frage: Wie kann es gelingen, das „sperrige“ Thema der sozialökologischen Transformation als existenzielle Aufgabe unserer Zeit aufzugreifen und insbesondere in den Gewerkschaften zu diskutieren. Vor dem Hintergrund, dass sich Interessen von Klimaschutz und der Erhalt von Arbeitsplätzen scheinbar gegenüberstehen, ist es wichtig, über unterschiedliche Interessen in den Diskurs zu gehen und Lösungsansätze zu entwickeln. Dazu wurde ein spielerischer Zugang geschaffen in Form eines Escape-Games mit vielen Rätseln und Aufgaben zur gemeinsamen Lösung mit anschließender thematischer Diskussion.
Untersuchungsmethoden
Im Rahmen eines Konzeptionsworkshops wurde mit Hilfe von Teilnehmenden aus unterschiedlichen Betrieben und Branchen ein "Escape-Room" zu verschiedenen Fragestellungen der sozialökologischen Transformation konzipiert. Der Entwurf einer passenden Storyline sowie die Entwicklung von Rätseln und Aufgabenstellungen beinhalteten die verschiedenen Facetten der sozialökologischen Transformation aus verschiedenen Perspektiven. Das Escape-Game durchläuft zwei Phasen. In der ersten Phase werden gemeinsam Rätsel und Aufgaben im Rahmen unterschiedlicher Kontexte zum Thema im Escape-Room gelöst. Anschließend werden in der Gruppe die gemeinsamen Erfahrungen mit dem Escape-Room aufgegriffen und können mit inhaltlichen Auseinandersetzungen zusammengeführt werden. Hierzu wurde ein Moderationskonzept erstellt.