Zwischen individueller Bewältigung und institutioneller Rahmung: Berufliche Übergänge tauber Menschen
Übergänge im Arbeitsleben wie Jobwechsel oder Phasen der Arbeitslosigkeit stellen individuelle Bewältigungsaufgaben dar und werden gleichzeitig institutionell gerahmt - insbesondere dann, wenn Menschen auf sozialstaatliche Hilfeleistungen angewiesen sind. Diese Übergänge bergen besonders für Menschen mit Behinderungen ein hohes Exklusionspotenzial. Zudem sind sie besonders kommunikations- und informationsintensiv. Die vorliegende Pilotstudie fragt, welche Herausforderungen sich für Menschen mit Hörbehinderungen, die in Gebärdensprachen kommunizieren, in diesen normalgewordenen beruflichen Übergängen stellen und wie eine gute Beratung und Begleitung dieser Transitionen ausgestaltet werden kann.
Quelle
Geib, Franziska; Ehrlich, Lisa; Schreiber, Hannah; Sollmann, Elena (2026):
Berufliche Übergänge tauber Menschen - Zwischen individueller Bewältigung und institutioneller Rahmung
Forschungsförderung Working Paper Nr. 428, Düsseldorf, 92 Seiten