Berichtszeitraum: 01. Juli - 30. September 2026: HSI-Report zum Europäischen Arbeits- und Sozialrecht 3/2026
Der HSI-Report 3/2026 bietet eine Übersicht über die Rechtsprechung des EuGH, des EGMR und weiterer international relevanter Spruchkörper sowie über neue Entwicklungen der Rechtspolitik im europäischen Arbeits- und Sozialrecht von Juli bis September 2026.
In den Verfahren vor dem EuGH geht es unter anderem um die Frage, welches nationale Recht auf einen grenzüberschreitenden Arbeitsvertrag anwendbar ist, die Voraussetzungen der unionsrechtlichen Staatshaftung für unionsrechtliche Verstöße eines letztinstanzlichen nationalen Gerichts, den Schutz der Arbeitnehmer*innen bei Betriebsübergängen. Ein neu anhängiges Verfahren betrifft ein grundsätzliches und hochaktuelles Thema: den Arbeitnehmerstatus von Plattformbeschäftigten.
Die Verfahren vor dem EGMR befassen sich mit der Vollstreckung sozialrechtlicher Ansprüche, dem Recht auf Versammlungsfreiheit bei zu erwartenden gewalttätigen Ausschreitungen. Neu anhängig ist ein Verfahren, das dem Gerichtshof die Gelegenheit gibt, sich zur Bedeutung von Rechtsgutachten eines obersten Gerichts zur Harmonisierung der Rechtsprechung zu äußern.
Der Report schließt mit einer Übersicht zu den aktuellen Entwicklungen im internationalen Arbeits- und Sozialrecht.
Quelle
Hugo Sinzheimer Institut für Arbeits- und Sozialrecht (HSI) der Hans-Böckler-Stiftung; Fornasier, Matteo; Hiessl, Christina; Hlava, Daniel; Klengel, Ernesto (Hrsg.) (2026):
HSI-Report zum Europäischen Arbeits- und Sozialrecht 3/2026 - Berichtszeitraum: 01. Juli - 30. September 2026
HSI Report Nr. 3/2026, 51 Seiten