Privatwirtschaftliche Umwandlung und gewerkschaftliche Intervention: Der ostdeutsche Agrarsektor und seine Transformation in den Jahren 1989-2000
Nach der deutschen Wiedervereinigung vollzog sich in der ostdeutschen Landwirtschaft ein tiefgreifender Wandel. Dieser Prozess hatte existenzielle Folgen für die Beschäftigten und wurde von der Gewerkschaft Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft (GGLF) begleitet, die später in der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) aufging. Bei der beruflichen Qualifizierung und sozialpolitischen Integration der Betroffenen spielten strukturpolitische Maßnahmen, ABS-Gesellschaften und das Förderwerk Land- und Forstwirtschaft eine zentrale Rolle. Diese Studie stellt den ostdeutschen Agrarsektor zu DDR-Zeiten und seine Transformation in den 1990er Jahren dar. Dabei analysiert sie die sozialen Auswirkungen des Umbruchs und die Bedeutung arbeitsmarktpolitischer Instrumente beim Übergang in die Marktwirtschaft.
Quelle
Fattmann, Rainer; Bieler, Ingeborg; Fock, Theodor; Hentschel, Thomas (2026):
Der ostdeutsche Agrarsektor und seine Transformation in den Jahren 1989-2000 - Privatwirtschaftliche Umwandlung und gewerkschaftliche Intervention
Study der Hans-Böckler-Stiftung Nr. 499, Düsseldorf, 242 Seiten