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Arbeitskräftesicherung in der ostdeutschen Automobilindustrie

: Arbeitskräftesicherung in der ostdeutschen Automobilindustrie

Das gestellte Thema, "Fachkräftesicherung und Perspektiven der ostdeutschen Automobilindustrie", ist in mehrfacher Hinsicht eine große Herausforderung: Zum einen geht es um den Strukturwandel in einer in der deutschen Industriestruktur zentralen Branche, der Automobilindustrie. Zum anderen geht es um deren spezifische Struktur in Ostdeutschland.

Drittens geht es um die Debatte u¨ber Fachkräftemangel und Demografie-Probleme, die - so die Prognosen - die Wirtschaft in Ostdeutschland in Zukunft besonders hart treffen werden. Und im Sinne der West-Ost-Angleichung geht es viertens um die Qualität von Arbeitsbedingungen und um Entgelte sowie fünftens um den Beitrag von Mitbestimmung zur Reduzierung von Divergenzen zwischen West- und Ostdeutschland.

Dass die Automobilindustrie für Beschäftigung und Wirtschaftskraft in Deutschland von zentraler Bedeutung ist, ist unstrittig. Sie steuert ein Drittel aller bundesdeutschen Ausgaben für Forschung und Entwicklung bei, ist zentraler Kern der industriellen Basis des deutschen Wirtschaftsmodells, das wesentlich dazu beigetragen hat, dass Deutschland die Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 im internationalen Vergleich weniger schwer traf.

Quelle

Blöcker, Antje; Meißner, Heinz-Rudolf; Erler, Felix: Arbeitskräftesicherung in der ostdeutschen Automobilindustrie
, Frankfurt/Main, 135 Seiten

Eine Studie gefördert von der Stiftung Neue Länder in Trägerschaft der Otto-Brenner-Stiftung (Frankfurt am Main) und von der Hans-Böckler-Stiftung (Düsseldorf)

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