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Zur Entgeltgleichheit von Frauen und Männern

Rechtssoziologische Erkenntnisse und Analysen neuer Informationsrechte: Zur Entgeltgleichheit von Frauen und Männern

Frauen verdienen heute immer noch rund 23% weniger als ihre männlichen Kollegen. Doch kaum jemand klagt. Warum ist das so? Welche Mechanismen halten Frauen hiervon ab, und wie können diese mit juristischen Mitteln überwunden werden?

Zunächst muss also die Effektivität von Normen untersucht werden. Bei verschiedenen Studien zeigt sich, dass vor allem fehlende Informationen in Betrieben, Entgeltklagen im Keim ersticken. Deshalb werden sodann verschiedene Möglichkeiten zur Verbesserung von Informationsrechten vorgestellt und unter rechtsdogmatischen wie -soziologischen Aspekten diskutiert.

Die Autorin formuliert insbesondere die folgenden Kernthesen:

- Um einschätzen zu können, ob Frauen beim Entgelt benachteiligt werden, braucht es mehr Transparenz, ggf. auch Individualansprüche.
- Änderungen sind insofern auf Ebene des Beweisrechts, bei den betrieblichen Pflichten der ArbeitgeberInnen und in der Ausgestaltung des AGG erforderlich.

Quelle

Oerder, Lena: Zur Entgeltgleichheit von Frauen und Männern
Schriften der Hans-Böckler-Stiftung, Baden-Baden, ISBN: 978-3-8487-2091-0,978-3-8452-6480-6 (ePDF), 333 Seiten

Dissertation, Universität Frankfurt (Oder), 2014

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