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Das Recht auf eine selbstbestimmte Erwerbsbiografie

Arbeits- und sozialrechtliche Regulierung für Übergänge im Lebenslauf: Ein Beitrag zu einem Sozialen Recht der Arbeit: Das Recht auf eine selbstbestimmte Erwerbsbiografie

Arbeits- und Sozialrecht haben Einfluss darauf, wie und ob Menschen ihre Erwerbsbiografie selbst bestimmen können. Die Verwirklichung des Rechts auf eine selbstbestimmte Erwerbsbiografie ist umso dringlicher, als sich die Lebensläufe Erwerbstätiger seit langem ausdifferenziert haben. Die Lebensumstände erfordern zunehmend Übergänge und Gleichzeitigkeiten von Erwerbsarbeit, Familien- und Sorgearbeit, Qualifizierung sowie gesundheitsbedingte Anpassungen. Dabei gehen die Autorinnen und Autoren davon aus, dass Beschäftigte über Handlungsmöglichkeiten verfügen sollten, um Übergänge herzustellen und angemessen so zu gestalten, dass Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie Risikosicherung so wenig wie möglich durch Rechtsverluste bedroht sind.

Das Buch enthält eine umfangreiche Analyse bestehender arbeits- und sozialrechtlicher Instrumente. Deren Potential zur Weiterentwicklung zu verallgemeinerbaren Regelungsmodellen wird aufgezeigt, und es werden Bausteine für eine künftige Regulierung entwickelt.

Quelle

Kocher, Eva,Groskreutz, Henning,Nassibi, Ghazaleh,Paschke, Christian,Schulz, Susanne Eva,Welti, Felix,Wenckebach, Johanna,Zimmer, Barbara: Das Recht auf eine selbstbestimmte Erwerbsbiografie
Schriften der Hans-Böckler-Stiftung , Baden-Baden , ISBN: 978-3-8487-0611-2 , 387 Seiten

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