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Sparquote: Wer viel verdient, spart auch viel

Ausgabe 20/2008

Steuersenkungen für Wohlhabende bringen der Konjunktur wenig - Gutverdiener würden das Geld zur Seite legen.

Geringverdiener können nicht sparen, sie brauchen ihr Geld für den täglichen Bedarf. Wer von bis zu 1.300 Euro lebt, zehrt Rücklagen auf oder verschuldet sich. Will der Staat die Binnennachfrage anregen, sollte er sich deshalb an Menschen mit niedrigem Einkommen richten: Sie würden das Geld tatsächlich ausgeben und nicht sparen. Bei höherem Einkommen wächst die Sparquote - Haushalte mit einem Einkommen zwischen 5.000 bis 18.000 Euro legen ein Fünftel zur Seite. "Allgemeine Steuersenkungen, die vor allem Gutverdienern zu Gute kommen, sind damit konjunkturell gesehen ein Schuss in die Luft", sagt Gustav Horn, Wissenschaftlicher Direktor des IMK.

  • Wer Geld hat, spart
    Mit zunehmendem Einkommen steigt auch die Sparquote. Grafik herunterladen

Quelle

Bundesministerium der Finanzen: Antwort vom 27. November 2008 auf Kleine Anfrage der FDP

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