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Was die Corona-Hilfen gebracht haben, wieviel Strom aus Erneuerbaren kommt, wie sich die Lebenserwartung entwickelt und warum Zuwanderer Deutschland wieder verlassen.
Wirksame Corona-Hilfen
Die Corona-Wirtschaftshilfen des Bundes haben laut einer Analyse des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in den Jahren 2020 und 2021 rund 140 000 Unternehmen vor der Schließung bewahrt und etwa 280 000 Arbeitsplätze gesichert. Gleichzeitig seien die negativen Auswirkungen begrenzt geblieben. „Die Politik hat ihren finanziellen Spielraum schnell und entschlossen genutzt und damit viele grundsätzlich überlebensfähige Unternehmen durch eine außergewöhnliche Krise gebracht“, lautet das Fazit.
ZEW, Juli 2026
Fast die Hälfte aus Erneuerbaren
Im ersten Quartal 2026 stammten 45,5 Prozent der in der EU erzeugten Elektrizität aus erneuerbaren Energien. Im Vorjahresquartal betrug der Anteil noch 42,7 Prozent. Die höchsten Anteile verzeichneten Dänemark mit 90 Prozent, Portugal mit 82,9 Prozent und Litauen mit 75,7 Prozent. Die niedrigsten Anteile wurden in Tschechien mit 12,7 Prozent, auf Malta mit 13 Prozent und in der Slowakei mit 17,2 Prozent erreicht. Deutschland lag mit knapp über 50 Prozent im Mittelfeld.
Eurostat, Juli 2026