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: Trends & Nachrichten

Ausgabe 04/2026

Warum Home-Office eine Dienstvereinbarung braucht, woher neue Fachkräfte kommen, wie es um die deutschen Klimaziele steht und wie gerecht die Bewohner Deutschland Land finden.

Homeoffice: Besser mit Vereinbarung

Mobile Arbeit ist ein fester Bestandteil des Arbeitslebens. Das zeigt eine Befragung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Demnach arbeiten rund 50 Prozent der Beschäftigten auch von zu Hause aus. Und Vereinbarungen zur mobilen Arbeit haben deutlich zugenommen. Rund 40 Prozent aller Beschäftigten haben eine solche Vereinbarung. Nur noch ein Zehntel arbeitet ohne entsprechende Regelung im Homeoffice. Wo es klare betriebliche Regeln gibt, berichten Beschäftigte von mehr Flexibilität, weniger Entgrenzung und einer besseren Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben. Die Folge: Erschöpfung und gesundheitliche Beeinträchtigungen wie Schlafstörungen treten seltener auf.

BAuA, Januar 2026
 

Mehr Beschäftigte aus Drittstaaten

Aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigen, dass sich die Erwerbsmigration seit 2020 mehr als verdoppelt hat: Im Juni 2025 hatten 420 000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte eine Aufenthalts- oder Niederlassungserlaubnis aufgrund ihrer Erwerbstätigkeit. 2020 waren es nur gut 200 000. Rund die Hälfte von ihnen kam mit der sogenannten Blauen Karte EU für Hochqualifizierte nach Deutschland.

BA, Februar 2026

Infografik: Die installierten Kapazitäten betrugen 2025 bei Windkraft auf See 9,7 Gigawatt, bei Windkraft an Land 68,2 Gigawatt und bei Photovoltaik 117,2 Gigawatt. Die Ziele für 2030 liegen bei 30, 115 und 215 Gigawatt.
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DIW, Februar 2026

Infografik: Dass es in Deutschland ungerecht zugeht, finden zwei von drei Deutschen. 35 Prozent machen das an der Schere zwischen Arm und Reich fest, 13 Prozentpunkte mehr als im Juli 2025.
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Infratest, Februar 2026

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