Einzelpromotion

Neben der wissenschaftlichen Eignung spielt auch die gesellschaftspolitische Bedeutung des Promotionsthemas bei der Vergabe der Stipendien eine Rolle.


Voraussetzungen

Gefördert werden wissenschaftlich besonders befähigte und gewerkschaftlich oder gesellschaftspolitisch engagierte Doktorandinnen und Doktoranden aller Fachrichtungen, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule zur Promotion zugelassen sind. Die Altersgrenze liegt bei 40 Jahren.
Die Studien- und Prüfungsleistungen müssen eine besondere Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit erkennen lassen. Voraussetzung für die Förderung ist ein zügiges Studium. Das Promotionsvorhaben sollte nach Möglichkeit gesellschaftspolitische Relevanz aufweisen und einen bedeutsamen Beitrag zur Forschung erwarten lassen.

Auswahlverfahren

Die wissenschaftliche Güte des Antrags sowie die persönlichen Voraussetzungen der Bewerberin oder des Bewerbers gemäß den Auswahlrichtlinien der Stiftung sind die wesentlichen Entscheidungskriterien. Bewerberinnen und Bewerbern, die bereits in der Grundförderung der Stiftung gefördert wurden, wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Eingehende Anträge werden in formaler Hinsicht und auf ihre Erfolgsaussicht geprüft. Anträge, die in die engere Wahl kommen, werden begutachtet. Am Begutachtungsverfahren beteiligt sind die je nach Thema zuständigen Vertrauensdozentinnen und -dozenten sowie die Vertretung der Stipendiatinnen und Stipendiaten. Das stipendiatische Gutachten befasst sich vor allem mit Biografie und Engagement der Bewerberinnen und Bewerber. Es beruht grundsätzlich ebenfalls auf einem Gutachtengespräch.

Die Vertrauensdozentinnen und -dozenten entscheiden nach der Durchsicht des Antrags, ob sie ein Gespräch für notwendig halten.


Bewerbungsbogen für die Förderung einer Promotion
Hinweise zur Erstellung eines Exposés
Notwendige Dokumente zum Beantragen eines Promotionsstipendiums
Leitfaden zum Anfertigen der gutachterlichen Stellungnahme


Zusatzinfos

Bewerbungen um ein Stipendium können jederzeit direkt bei der Stiftung eingereicht werden.

Bei einer Zusage muss das Stipendium innerhalb von 4 Monaten angetreten werden.

Ablehnungen werden grundsätzlich nicht begründet.

Einmal abgelehnte Bewerberinnen und Bewerber können sich nicht erneut bewerben - auch dann nicht, wenn sie ein völlig neues Projekt verfolgen.

Bewerbungsbogen und eingereichte Gutachten verbleiben bei der Stiftung, die weiteren Unterlagen werden vernichtet.

 


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