Was wird gefördert?

Die Hans-Böckler-Stiftung fördert das Studium von jungen Menschen, die in der Gesellschaft Verantwortung übernehmen möchten und sehr gute bis gute Leistungen erbringen.


Grundlage für die Förderung sind das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) und die zusätzlichen Nebenbestimmungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Förderung begabter Studentinnen und Studenten sowie begabter Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Erwartet werden sehr gute bis gute Leistungen sowie gewerkschaftliches und/oder gesellschaftspolitisches Engagement. Diesen beiden Kriterien räumt die Hans-Böckler-Stiftung Vorrang ein.

Wir fördern:
  • das Erststudium (BA/MA) an: staatlichen/staatlich anerkannten Hochschulen.
  • Das Studium an Einrichtungen zur Erlangung der Allgemeinen (Fach-)Hochschulreife sowie Abendgymnasien.
  • das Studium auf dem 3. Bildungsweg (ohne Abitur).
  • Ein duales Studium, das Ausbildung oder Praxis integriert.
  • das nebenberufliche Studium, wenn es in Vollzeit erfolgt und im Schnitt 30 ECTS-Punkte pro Semester der Regelstudienzeit erbracht werden.
  • das Studium an einer Hochschule in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder in der Schweiz. Darüber hinaus kann im Master auch ein Studium außerhalb Europas gefördert werden, wenn eine besondere Begründung dafür gegeben werden kann.
  • Studierende mit BAföG-Anspruch (europäische Staatsbürgerinnen und -bürger, Bildungsinländerinnen und -inländer, anerkannte Asylbewerberinnen und -bewerber, Flüchtlinge mit Bleibeperspektive nach BAföG § 8)
  • Studierende, die wegen ihres Alters keinen BAföG-Anspruch mehr haben. Es gibt keine explizite Altersgrenze, jenseits der 35 ist aber eine sehr gute biografische Begründung erforderlich.
Wichtig: Eine Bewerbung nach dem 3. Semester im Bachelor ist möglich, wenn im Anschluss ein Master angestrebt wird.

Wir fördern nicht:

  • Studierende mit weniger als drei Semestern verbleibender Regelstudienzeit (diese Regelung gilt nicht für Bachelor-Studiengänge, wenn konsekutiv der Master angestrebt wird).
  • Masterstudiengänge, die kürzer als 3 Semester sind. Masterstudiengänge werden nur gefördert, wenn der vorherige Abschluss ein Bachelor ist.
  • Studierende, die schon 4 Semester in einem anderen Fach studiert haben (Zweitstudium).
  • Personen ohne BAföG-Anspruch (Staatsangehörigkeit) (dies gilt nicht für die Promotionsförderung).
  • reine Auslandsaufenthalte bzw. Auslandsstudien (von Deutschland aus oder nach Deutschland);
  • Teilzeitstudiengänge.
  • Kombinationen mit anderen nebenberuflichen Tätigkeiten, Teilzeitbeschäftigungen oder Ausbildungsgängen. Unsere Förderung versteht sich als materielle Absicherung einer Vollzeittätigkeit im Rahmen der Promotion und nicht zur Erlangung anderer Ausbildungsziele. Durch die Richtlinien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) (§ 1.8.2) sind die Förderwerke an eine enge Auslegung der Nebentätigkeiten gebunden. Sie sind insbesondere mit einer Psychotherapieausbildung unvereinbar.
  • Abschlussförderungen im Sinne der Richtlinien des BMBF. Dazu gehört: Wenn zu Beginn der Förderung bereits eine zweijährige Förderung durch ein Stipendium bestanden hat, die Bewerberin oder der Bewerber 2 Jahre eine Qualifikationsstelle hatte und/oder eine Projektstelle oder die Promotion so weit fortgeschritten ist, dass sie innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden kann.

 

Wie lange wird gefördert?
Die Förderung wird zunächst für 2 oder 3 Semester zugesagt. Die Stiftung fördert nach Möglichkeit bis zum erfolgreichen Ende des Studiums. Einzige Bedingung: der Abschluss muss in der durch das BAföG festgelegten Förderungshöchstdauer abgelegt werden. Kurz vor Ablauf des ersten Förderzeitraumes wird von den zuständigen Referentinnen und Referenten entschieden, ob die Förderung fortgesetzt werden kann. Die Entscheidung ist abhängig vom Studienverlauf, der weiteren Studienplanung und dem eigenen gewerkschaftlichen oder gesellschaftspolitischen Engagement der Stipendiatinnen und Stipendiaten.


Zusatzinfos

Anspruch auf BAföG:

Es gibt einen Unterschied zwischen dem Anspruch auf BAföG dem Grunde nach und dem tatsächlichen Anspruch auf BAföG.Dem Grunde nach ist eine Person BAföG-berechtigt, wenn sie die entsprechenden Kriterien erfüllt. Der tatsächliche Anspruch ist abhängig vom Einkommen der Eltern. Für eine Bewerbung für ein Stipendium ist der Anspruch auf BAföG dem Grunde nach relevant. 

Informationen zum  BAföG.

Zusätzliche Nebenbestimmungen zur Förderung begabter Studierender sowie begabter Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler   (pdf)


zurück

X

Hinweis zur Nutzung von Cookies auf dieser Website

Dieses Portal verwendet Cookies zur Optimierung der Browserfunktion. Die Cookie-Einstellungen für diese Website sind auf „alle Cookies zulassen“ festgelegt. Wenn Sie fortsetzen bzw. diesen Hinweis schließen, ohne Ihre Einstellungen zu ändern, stimmen Sie diesen zu.



Mehr Informationen zu Cookies