Lieferkettengesetz : Bessere Arbeitsbedingungen und gestärkte Menschenrechte in den Lieferketten

Seit dem 1. Januar 2023 gilt das Lieferkettengesetz. Es wurde nötig, weil die Lieferketten multinationaler Unternehmen im Zuge der Globalisierung immer komplexer wurden – und freiwillige Selbstverpflichtungen erwiesenermaßen nicht wirken, so Christina Schildmann.

Neujahrsempfang der Hans-Böckler-Stiftung : Welche Rechte braucht der „arbeitende Souverän“?

Demokratie muss gelebt werden, und in welchem Ausmaß Menschen dies auch tatsächlich tun können und wollen, hängt auch davon ab, unter welchen Bedingungen sie arbeiten. Wie Erwerbsarbeit beschaffen sein muss, damit sie gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht, erläutert Bettina Kohlrausch.

WSI-Mitteilungen : Homeoffice: Arbeit und Raum seit Corona

Was spricht für und gegen Homeoffice? Wie sehen die indirekten und langfristigen Folgen der räumlichen und digitalen Neurodnung von Arbeit aus, z.B. für Arbeitsschutz und Mitbestimmung, Carearbeit, Verkehrs- und Siedlungsstruktur? Das Schwerpunktheft präsentiert einen disziplinübergreifenden Querschnitt aktueller Forschungsansätze.

: Trends & Nachrichten

Postzusteller bekommen kaum mehr Lohn, Chefinnen sind immer noch selten, Europa hat Spielraum bei Klimainvestitionen und die Verdachtsfälle bei Berufskrankheiten haben sich verdoppelt.

Arbeitswelt : Unfähig zum Feierabend

Rund ein Zehntel der Erwerbstätigen in Deutschland arbeitet suchthaft. Betriebsräte helfen, Grenzen zu ziehen, und könnten Beschäftigte so vor Selbstausbeutung schützen.

BAG-Urteil zur Arbeitszeiterfassung : „Systeme zur Arbeitszeiterfassung müssen verlässlich, zugänglich & objektiv sein“

Unternehmen müssen auch in Deutschland die Arbeitszeiten der Beschäftigten erfassen. HSI-Direktorin Johanna Wenckebach erklärt, wieso Zeiterfassung für Beschäftigte hilfreich ist, Arbeitszeit damit besser als bisher fair vergütet wird und was bei einem solchen Gesetz beachtet werden sollte.

Forschungsprojekt : Neuordnung der Arbeitsbedingungen und Arbeitsbeziehungen am Beispiel der Fleischindustrie

Das „Gesetz zur Sicherung der Arbeitnehmerrechte in der Fleischindustrie“ sieht seit 2021 ein Verbot von Werkverträgen und eine weitgehende Einschränkung von Leiharbeit in den Kernbereichen der Fleischproduktion vor. Wie wird das Gesetz umgesetzt? Wie verändern sich die Arbeits-, Beschäftigungs- und Partizipationsbedingungen sowie die Wechselbeziehungen zwischen gesetzlichen Regulierungen und industriellen Beziehungen?

: Trends & Nachrichten

Wie sich die Preise fürs Eigenheim entwickeln, welche MINT-Studieren selten einen entsprechenden Beruf ergreifen, wie sich Corona auf Fehltage und auf die Digitalisierung ausgewirkt hat.