: Mehr als zwei Millionen Mieter in prekärer Lage

Fast 13 Prozent der Mieterhaushalte in deutschen Großstädten haben nach Abzug der Miete weniger als das Existenzminimum zur Verfügung. Besonders für Menschen mit geringen Einkommen gibt es in Großstädten viel zu wenig bezahlbaren Wohnraum.

: Weniger Job-Angst, aber hohe Unzufriedenheit

Für viele Deutsche haben sich die finanzielle und die familiäre Situation zuletzt entspannt. Die Sorgen um den sozialen Zusammenhalt sind jedoch nach wie vor groß.

: Trends und Nachrichten

Wie sich Rollenbilder entwickeln, wieviele Jugendliche eine Ausbildung machen, wie ausländische Berufsabschlüsse anerkannt werden und wie sich Hitze auf die Sicherheit am Arbeitsplatz auswirkt.

: Klimaschutz sozialverträglich gestalten

Den Kohlendioxid-Ausstoß verringern und gleichzeitig Geringverdiener entlasten – das geht mit einem Klimabonus, wie ihn das IMK vorschlägt. Auch für die Konjunktur wäre das Konzept vorteilhaft.

: Wohnungsmarkt bleibt angespannt

Beinahe jeder zweite Haushalt in Großstädten hat eine problematisch hohe Mietbelastung. Über 1,5 Millionen bezahlbare Wohnungen fehlen.

: Trends und Nachrichten

Wer besonders von Armut betroffen ist, wie sich die Lebenszufriedenheit verschlechtert hat, was Erzieherinnen besonders belastet und was die große Schuldenfalle ist.

: No Green Deal without a Social Deal

Die Chancen für ein soziales Europa stehen so gut wie lange nicht mehr. Nur ein gerechter Übergang wird Klimaneutralität zum Erfolg für alle Europäer machen.

: Vermögenskonzentration - und wie die Parteien ihr entgegentreten wollen

Das reichste Prozent der Bevölkerung besitzt, je nach Datenquelle, 20 bis 35 Prozent des Gesamtvermögens. Die Schieflage ließe sich mit einer Neujustierung von Steuern reduzieren – oder vergrößern.

: Freiwilligenarbeit im Strukturwandel des Wohlfahrtsstaats

Ehrenämter, bürgerschaftliches Engagement, Frewilligendienste, Nachbarschaftshilfe spielen in zentralen Bereichen der Versorgung eine wachsende Rolle. Und immer mehr Menschen sind auf philanthropische, spendenbasierte Angebote (Tafeln, Kleiderkammern etc.) angewiesen, die mehrheitlich von Freiwilligen getragen werden. Welche Konsequenzen hat diese Entwicklung?

: Herausforderungen an die Politik im Wahljahr

Welche Probleme muss die zukünftige Bundesregierung angehen, welche Lösungsansätze sollten verfolgt werden? WSI-Expert:innen diskutieren zentrale Herausforderungen für eine soziale Politik.

: Erwerbsunfähigkeit besser absichern

Beschäftigte, die ihre Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen vor dem üblichen Rentenalter einschränken müssen, sind oft von Armut bedroht. Die Rentenreformen der vergangenen Jahre haben die Lage dauerhaft Erwerbsgeminderter nicht grundlegend verbessert.

: Wohnpolitik nach sozialen Kriterien ausrichten

Der soziale und gemeinnützige Wohnungsbau mit möglichst dauerhaften Mietbindungen muss ausgebaut werden. Von Dorothea Voss

: Soziale Ungleichheit deutlicher in den Fokus nehmen

Die Menschen müssen die Corona-Maßnahmen als gerecht und angemessen empfinden, damit sie diese weiterhin unterstützen. Das ist jetzt die große Aufgabe. Von Andreas Hövermann