Gender Pay Gap [Verdienstabstand]

Der Gender Pay Gap in Deutschland liegt weiterhin deutlich über dem europäischen Durchschnittswert. Außerdem gilt: Je besser die Frauen in den Arbeitsmarkt integriert sind – gemessen an Erwerbsumfang und beruflichen Position – desto größer fällt der Verdienstabstand gegenüber vergleichbaren Männern aus. Höhere Anforderungen und Belastungen wirken sich des Weiteren in Männerberufen stärker auf die Verdiensthöhe aus als in Frauenberufen. Alle Informationen zu den Verdienstunterschieden finden sich in sieben Schaubildern und drei Kurzanalysen.

Gender Pay Gap 2006-2018
Verdienstabstand nach Erwerbsumfang und beruflicher Position 2017
Anforderungen und Verdienste in Frauen- und Männerberufen (CW-Index)

Existenzsicherung

In Deutschland im Jahr 2017 ist eigene Erwerbsarbeit für Frauen und Männer im Erwerbsalter (18 bis unter 65 Jahre) die wichtigste Quelle des Lebensunterhalts. Dies gilt insbesondere für Erwerbstätige, die mindestens 15 Stunden pro Woche arbeiten. Deutliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern zeigen sich für nicht-erwerbstätige Personen oder nur in Teilzeit tätige Personen.

Quelle des überwiegenden Lebensunterhalts 2017

Niedrigeinkommen

Frauen erzielen in Deutschland im Jahr 2016 im Durchschnitt geringere Einkommen als Männer, das gilt selbst dann, wenn man für den Vergleich nur sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit einer Vollzeitstelle heranzieht. Drei Schaubilder und die Kurzanalyse zeigen geschlechtsspezifische Unterschiede bei niedrigem Einkommen auf.

Vollzeitbeschäftigte Frauen und Männer mit Brutto-Einkommen bis 2.000 Euro in Deutschland 2011-2016

Gender Pension Gap [Alterssicherung]

Frauen beziehen ein deutlich niedrigeres Alterssicherungseinkommen als Männer, wobei der Unterschied im Zeitverlauf gesunken ist und in Ostdeutschland deutlich geringer ausfällt als in Westdeutschland. Der Gender Pension Gap wird in vier Schaubildern und zwei Kurzanalysen dargestellt.

Gender Pension Gap bei eigenen Alterssicherungsleistungen 1992-2015
Durchschnittlicher Rentenzahlbetrag von Frauen und Männern 2016

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WSI Report 49, 05/2019

Lohnminus für Mütter nach Elternzeit

Kann Gleitzeit den negativen Lohneffekt reduzieren? Eine Analyse mit Soep-Daten zeigt: Nach einem Umstieg auf flexible Arbeitszeit verdienen Frauen ohne Kinder besser – Mütter aber sogar noch schlechter.

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Teaserbild

"Comparable Worth"

In frauendominierten Berufen wird in der Regel deutlich schlechter verdient als in männerdominierten Berufen. Das Projekt hat den Anteil der Arbeitsbewertung am Gender Pay Gap untersucht.

zum Projekt
Ergebnisse: WSI Study 14 (pdf)



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