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SPECIAL FEATURE:
KINDERARMUT IN DEUTSCHLAND 2015

Deutschland hatte in den vergangenen Jahren einen hohen Flüchtlingszustrom zu verzeichnen. 2015 war der Höhepunkt dieser Entwicklung. Gleichzeitig hat die Kinderarmut wieder etwas zugenommen: Sie stieg von 19,0 Prozent im Jahr 2014 auf 19,7 Prozent im Jahr 2015. Die Entwicklung variiert regional jedoch beträchtlich. Vor diesem Hintergrund geht es auf den folgenden Seiten um die Fragen: Welchen Einfluss hat die Flüchtlingskrise auf die Verbreitung von Kinderarmut? Wo leben die armen Kinder?

Grafiken, Tabellen und Erläuterungen (pdf)
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Armutsquoten nach Migrationsstatus, 2009-2015

Die Kinderarmut ist mit dem Flüchtlingszustrom insgesamt etwas angestiegen. Unter den Kindern und Jugendlichen ohne Migrationshintergrund ist das Armutsrisiko jedoch leicht gesunken. mehr ...

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Armutsquoten nach Herkunftsregion, 2015

Minderjährige aus aus den Krisengebieten des Nahen und Mittleren Ostens sind am stärksten von Armut betroffen: Die Armutsquote liegt unter Kindern und Jugendlichen mit einem Migrationshintergrund aus Afrika bei 47,3 Prozent, aus dem Nahen und Mittleren Osten bei 44,9 Prozent. mehr ...

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Interaktive Karte: Regionale Unterschiede

Am weitesten verbreitet ist die Kinderarmut nach wie vor in Bremen (34,2 Prozent), Berlin (29,8 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (29,0 Prozent). Die Regierungsbezirke mit den geringsten Anteilen armer Kinder sind Oberbayern (10,0 Prozent), Tübingen (10,6 Prozent) und die Oberpfalz (11,0 Prozent). mehr ...

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Berlin und der Osten Deutschlands

In Ostdeutschland hat die Kinderarmut seit 2005 insgesamt deutlich abgenommen, trotz des Anstiegs im vergangenen Jahr. Berlin ist jedoch die große Ausnahme von diesem Trend. mehr ...

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Nordrhein-Westfalen

In NRW hat sich der langjährige Anstieg der Kinderarmut nicht fortgesetzt, im Gegenteil: Die Kinderarmut ist in NRW um 0,7 Prozentpunkte zurückgegangen, während sie im Bundesdurchschnitt um 0,7 Prozentpunkte zugenommen hat. mehr ...

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Hessen

Hessen weist mit 18,2 Prozent im regionalen Vergleich derzeit ein unterdurchschnittliches Armutsrisiko auf. Dies spiegelt die noch immer leicht überdurchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen der privaten Haushalte in Hessen wider. mehr ...

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Woher kommen die Unterschiede?

Die regionalen Unterschiede hinsichtlich der Verbreitung relativer Einkommensarmut bei Kindern lassen sich einerseits auf das durchschnittliche Einkommensniveau des Regierungsbezirks und andererseits auf die Verbreitung sozialer Risiken zurückführen. mehr ...

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