Mindestlöhne

WSI Buehne Mindestlohnbericht 2020

Dynamisch – aber nicht existenzsichernd

18 EU-Staaten haben ihre Mindestlöhne zum Jahresanfang 2020 erhöht. Armutsfest sind sie trotzdem fast nirgends. Und Deutschland schneidet auch mit 9,35 € im Westeuropa-Vergleich weiterhin sehr schlecht ab. 


WSI Mindestlohnbericht 2020 (pdf)
WSI Mindestlohndatenbank

WSI Report 54, 01/2020

Gute Arbeit im Homeoffice?

Mehr Flexibilität, mehr Freiräume, mehr Zeit für Familie, Freunde, Ehrenamt … Homeoffice kann viele Vorteile haben. Damit Arbeit zu Hause wirklich mehr Lebensqualität bringt, statt Stress und zusätzlichen Überstunden, müssen Betriebe den richtigen Rahmen schaffen. Eine neue Analyse von Yvonne Lott zeigt: Wo Vereinbarkeit aktiv gefördert wird, Vorgesetzte fair sind, Regeln vertraglich vereinbart sind und die Arbeit zu Hause als gleichwertig anerkannt ist, gelingt es Beschäftigten besser, mit Homeoffice Arbeit und Leben zu meistern.

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WSI Mitteilungen 01/2020

Arbeitsintensivierung in den Betrieben

Daten der WSI-Betriebsrätebefragung zeigen, dass die Arbeitsüberlastung nach Einschätzung der Betriebsräte immer mehr zunimmt. Das geht zulasten der Gesundheit der Beschäftigten, und auch Betriebsklima und Qualität der Arbeit leiden. Elke Ahlers (WSI) hat Ursachen und Handlungsoptionen analysiert.

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WSI-Blog "Work on Progress"

Wasser - Gemeinschaftsgut oder doch Industriekapital?

2014 war die EU-Kommission mit einem Versuch gescheitert, die Privatisierung der Wasserversorgung voranzutreiben. Damals hatten 1,6 Millionen Menschen eine von Gewerkschaften initiierte Kampagne unterzeichnet. Jetzt steht die Hoheit über die Ressource Wasser erneut auf dem Prüfstand. Ein Kommentar von Susanne Wixforth und Leonhard Schuckmann (DGB)

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WSI-Blog "Work on Progress"

Erfolgsstory Mindestlohn

Mehr Einkommen, mehr Konsum, kaum Beschäftigungsverluste: Diese positive Bilanz des gesetzlichen Mindestlohns war vor fünf Jahren für viele noch alles andere als sicher. Die negativen Vorhersagen haben sich nicht bewahrheitet. Aktuelle Analyse von Toralf Pusch (WSI) und Arne Heise (Uni Hamburg)

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Arbeitsmarkt im Wandel

Leiharbeit im regionalen Vergleich

Die Leiharbeit ist eine Form der atypischen Beschäftigung. Kennzeichnend ist eine Dreiecksbeziehung zwischen Beschäftigten, Verleihbetrieben und Entleihbetrieben. Diese Beschäftigungsverhältnisse sind sehr häufig instabil und trotz einer Verbesserung in den letzten Jahren meistens niedrig entlohnt. Die regionalen Unterschiede hinsichtlich der Verbreitung von Leiharbeit sind erheblich.

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WSI Policy Brief 35, 01/2020 (pdf)

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Wirtschaftsdienst Heft 1/2020

Mindestlohn: Zwölf Euro sind möglich und nötig!

Ein Stundenlohn von mindestens 12 Euro ist nötig – damit man zumindest in Vollzeit einigermaßen über die Runden kommen kann. Und internationale Studien belegen: 12 Euro sind möglich – ohne nennenswerte negative Folgen für Beschäftigung.

Kommentar von Thorsten Schulten

Wirtschaftsdienst Heft 1/2020

Demografischer Wandel und Renten: Beschäftigungspotenziale erfolgreich nutzen

Wie kann der demografische Wandel bewältigt werden? Ein Blick auf die aktuellen Erwerbstätigenquoten zeigt: Frauen, Ältere und Migrant/innen können viel besser in den Arbeitsmarkt eingebunden werden. Expert/innen des IMK, des WSI, der HTW und der Arbeiterkammer Wien haben analysiert, wie Beschäftigungspolitik, Lohn- und Fiskalpolitik ausgerichtet werden müssen.

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Susanne Wixforth, 15.01.2020

Es fährt ein Zug nach Nirgendwo

Die Entsenderichtlinie legt fest: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort! Umgehungsversuche gibt es immer wieder – nun hat gar das EuGH weniger Lohn für ungarische Beschäftigte in ÖBB-Zügen als rechtens eingestuft. Die Gewerkschaften halten dagegen: Sozialdumping verletzt EU-Verträge.

WSI-Blog "Work on Progress"

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Reinhard Bispinck, 09.01.2020

Die Zehnerjahre: Eine Bilanz mit Ausblick

Die Tariflöhne und -gehälter stiegen 2019 um 2,9 Prozent - das sind real 1,5 Prozent plus. Damit setzt sich die gute Entwicklung der Vorjahre fort. Doch wie fällt die Gesamtbilanz aus? Was muss die Tarifpolitik der Zukunft leisten?

WSI-Blog "Work on Progress"

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Handbook of European Welfare Systems (2nd ed., Routledge 2019)

The German welfare system: The calm after the storm

The new handbook offers comprehensive information on the welfare systems of all 28 EU member states and their recent reforms, on EU social policy, and comparative analyses. WSI-researcher Florian Blank contributed a detailed description and analysis of developments in German social policies in the last twenty years, distinguishing a period of major reforms followed by a period of relative stability.

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SAMF-Jahrestagung

Wirtschaft und Arbeit im Umbruch

Zukunft Strukturwandel: Was kommt auf die Beschäftigten in den Bereichen Gesundheit, Pflege, Mobilität und Energie zu? Expert/innen aus der Arbeitsmarktforschung diskutieren in Berlin am 13./14.02.2020 über Perspektiven für Qualifikation, Weiterbildung und Berufsberatung.

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neues deutschland, 01.01.2020

5 Jahre Mindestlohn: Nicht mehr als ein Anfang

Dass der Mindestlohn in Deutschland kein existenzsichernder Lohn ist, wird heute kaum mehr bestritten. Um einigermaßen über die Runden zu kommen, wäre ein Mindestlohn zwischen 12 und 13 Euro notwendig. Thorsten Schulten, Leiter des WSI-Tarifarchivs: Die Weichen für die Anpassung der Lohnuntergrenze sollten 2020 gestellt werden.

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Maxi Leuchters et al., 10.12.2019

Europa ist am Zug!

Unterschiedliche nationale und europäische Gesetze machen es möglich, Unternehmensmitbestimmung und soziale Rechte zu umgehen. Die Politik muss EU-weite Standards für Information, Konsultation und Mitbestimmung setzen, um Beschäftigte wirksam zu schützen.

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Debatte swr2 Forum, 16.12.2019

Warum wir einen Mindestlohn von 12 Euro brauchen!

Die Zwölf-Euro-Debatte - Brauchen wir einen höheren Mindestlohn? Professor Dr Thorsten Schulten (WSI) hat mit Dr. Hagen Lesch (IW) und Prof. Dr. Stefan Liebig (DIW) über die dringend notwendige Anhebung der Lohnuntergrenze diskutiert.

Sendung zum Nachhören

Journal of Evolutionary Economics

Beschäftigungswirkungen des Mindestlohns in Deutschland

Eine Analyse von Arne Heise (Universität Hamburg) und Toralf Pusch (WSI) hat gezeigt, dass es in vom Mindestlohn stark betroffenen Branchen einen geringen Arbeitsplatzverlust gegeben hat, dem ein ebenfalls geringer Arbeitsplatzgewinn in weniger betroffenen Branchen gegenübersteht. Insgesamt ist die Bilanz ausgeglichen.

Abstract (in englischer Sprache)

November 2019

Yvonne Lott in den IAB-Beirat berufen

Yvonne Lott ist in den wissenschaftlichen Beirat des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Agentur für Arbeit (IAB) berufen worden. Sie leitet seit 2018 das Referat Geschlechterforschung am WSI und beschäftigt sich intensiv mit den Themen Arbeitszeiten und flexibles Arbeiten.

Forschungsprofil

WSI Working Paper 211

Unternehmenskultur ist eine große Barriere

Obwohl viele Jobs sich zumindest teilweise zu Hause erledigen ließen und dies Beschäftigten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern würde, nutzen nur wenige diese Chance. Die Datenanalyse von Yvonne Lott (WSI) und Anja Abendroth (Uni Bielefeld) zeigt: Frauen halten kulturelle Barrieren noch öfter vom Homeoffice ab als Männer.

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