Wissenschaft

WSI-Mitteilungen 5/2017

Neue Karrierewege?

Was kommt nach der Promotion? Hierzulande oft nur kurze Drittmittel-Verträge. Attraktive unbefristete Postdoc-Stellen fehlen. Internationale Vergleiche und der Blick auf außeruniversitäre Arbeitsmärkte zeigen: Es bleibt viel zu tun.


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EuGH-Urteil im "TUI-Fall"

Deutsche Unternehmensmitbestimmung verstösst nicht gegen EU-Recht

Mit seinem Urteil vom 18.07.2017 hat das EuGH höchstgerichtlich festgestellt: Die Vertretung von Arbeitnehmer/innen in Aufsichtsräten deutscher Firmen ist europarechtskonform. Die Beschränkung des aktiven und passiven Wahlrechts bei der Wahl der Arbeitnehmervertreter in Aufsichtsräten auf in Deutschland beschäftigte Arbeitnehmer/innen ist kein Verstoß gegen die Arbeitnehmerfreizügigkeit.

Kommentar von Daniel Seikel (WSI)

blog.arbeit-wirtschaft.at, 13.07.2017

Drei Schritte zu einem sozialeren Europa

Die Europäische Säule sozialer Rechte – ein Schritt zu einer europäischen Mindestlohnpolitik? Die ESSR enthält u.a. auch die Forderungen nach einer „gerechten Entlohnung“ und „angemessenen Mindestlöhnen“. Die Umsetzung in die Praxis steht allerdings noch aus. Um die Bekenntnisse Wirklichkeit werden zu lassen, müssen Gewerkschaften und andere progressive zivilgesellschaftliche Kräfte den Druck auf die europäischen Institutionen aufrechterhalten. Torsten Müller (etui) und Thorsten Schulten (WSI) haben die wichtigsten Schritte herausgearbeitet.

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WSI-Themen im Bundestagswahljahr

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Gastbeitrag von Thorsten Schulten in der FAZ

Tarifautonomie stärken

"Die Bedeutung der Tarifautonomie ist mit dem allgemeinen Wahlrecht vergleichbar", schreibt der Wissenschaftliche Leiter des WSI-Tarifarchivs, Thorsten Schulten, in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Er diskutiert Ansätze zur Behebung des strukturellen Machtungleichgewichts auf dem deutschen Arbeitsmarkt und plädiert dabei für die staatliche Unterstützung der Tarifautonomie.

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WSI-Report 36, 07/2017

Arm trotz Arbeit

Immer mehr Menschen in Europa sind arm, obwohl sie arbeiten. In Deutschland hat sich die Erwerbsarmut seit 2004 verdoppelt. Eine EU-weite Analyse zeigt: Aktive Arbeitsmarkpolitik und auskömmliche Transferleistungen verringern das Risiko von Erwerbsarmut. Strenge Auflagen für den Leistungsbezug hingegen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, trotz Arbeit arm zu sein.

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Interview: Aktivierungspolitik und Erwerbsarmut (Video)

Prognose von Anita Tiefensee (WSI) und Markus Grabka (DIW)

Höhe der Erbschaften wird unterschätzt

Erbschaften und Schenkungen in Deutschland dürften mehr als ein Viertel höher ausfallen als bisher erwartet. Bis zu knapp 400 Milliarden Euro pro Jahr sind möglich. Zu diesem Ergebnis kommen Anita Tiefensee (WSI) und Markus Grabka (DIW), die in ihren Berechnungen gegenüber anderen Modellen regelmäßiges Sparen und Wertsteigerungen berücksichtigen.

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Pressemitteilung

Foto: dpa / S. Steinach

Bedingungsloses Grundeinkommen: Phoenix-Runde, 27.06.2017

Geld für gar nichts?

Die Idee eines staatlich finanzierten Grundeinkommens ist umstritten. Chance auf Selbstbestimmung oder Anlass zum Abbau sozialer Sicherung? Anke Hassel (WSI), entschiedene Gegnerin des Konzepts, in der Diskussion mit Michael Opielka (EAH Jena), Daniel Häni («Für ein bedingungsloses Grundeinkommen») und Ulrike Herrmann (taz).

zum Video der Diskussionsrunde auf phoenix
Streitgespräch mit Thomas Straubhaar (Uni Hamburg) auf wiwo.de

Fünfter Armuts- und Reichtumsbericht

Stellungnahme des WSI

Dr. Anita Tiefensee (WSI) stellt in ihrer Stellungnahme zur Anhörung im Bundestag drei Politikmaßnahmen heraus, die für den Abbau der zunehmenden Vermögens- und Einkommensungleichheit zentral sind: kostenlose Bildung, progressive Besteuerung von Besteuerung von Kapitalerträgen und progressive Erbschaft- und Schenkungsteuer auf alle Vermögenswerte.

WSI Policy Brief 11, 06/2017 (pdf)

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Foto: dpa / spr-photo

Wirtschaftsdienst 6/2017

Zufriedener am Arbeitsplatz

Mehr Geld und verringerte Arbeitszeiten, aber auch ein besseres Arbeitsklima und höhere Motivation – der Mindestlohn hat die subjektive Zufriedenheit mit der Arbeit gesteigert. Eine Analyse von Dr. Toralf Pusch (WSI) und Dr. Miriam Brehm (AK Wien)

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Artikel auf sueddeutsche.de

Tagungsdokumentation

Wohlfahrtsstaaten unter der Lupe

Wohin entwickeln sich Wohlfahrtsstaaten? Was ist der Stand der Wohlfahrtsstaatsforschung? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Tagung „Aktivierend – investiv – prädistributiv: Neue Paradigmen in der Sozialpolitikforschung“, die der Arbeitskreis Vergleichende Wohlfahrtsstaatsforschung der DVPW, WSI und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V. gemeinsam an der Universität Kassel am 27./28. April 2017 durchgeführt haben.

Vorträge zum Download

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WSI Report 33e, 05/2017

WORK AND HEALTH IN GERMAN COMPANIES

Data from the WSI works councils survey 2015 show that work intensification, performance pressure, overtime hours and insufficient staffing levels are everyday problems in many companies. Restructuring measures and staff shortages significantly increase the workload pressure. The findings uncover the alarmingly weak implementation of risk assessments for psychosocial hazards.

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