Gleichstellung

WSI Hauptbuehne GDP Arbeit

Frauen leisten deutlich mehr unbezahlte Arbeit

Frauen leisten erheblich mehr in der Kindererziehung und Hausarbeit als Männer. Solange das so bleibt, ist eine Gleichstellung in Beruf und Gesellschaft nicht erreichbar. 


WSI Report 35, 04/2017 (pdf)
WSI Genderdatenportal

Teaserbild
Foto: dpa / Sascha Steinbach

Anke Hassel (WSI), Kulturradio rbb 18.04.2017

1000 Euro im Monat für jeden - ein Gewinn für die Frauen?

Mehr Gerechtigkeit und mehr Unabhängigkeit für Frauen? Anke Hassel (WSI) argumentiert dagegen: Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde den Rückzug der Frauen aus der Erwerbstätigkeit begünstigen und die traditionelle Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern verfestigen.

zum Beitrag (Audiofile, mp3)

Teaserbild

Interview mit Thorsten Schulten (WSI), 20.04.2017

Stärkung der Tarifbindung

Warum sind Tarifverträge wichtig? Wie kann man sie für die Sozialpartner wieder attraktiver machen? Dazu Thorsten Schulten (WSI): Nur aktive und gut organisierte Belegschaften können gute Tarifverträge durchsetzen. Die Arbeitgeber dürfen sich nicht länger gegen die Allgemeinverbindlich-Erklärung von Tarifverträgen sperren.

zum Beitrag

Kinderarmut in Deutschland 2015

Deutschland hatte in den vergangenen Jahren einen hohen Flüchtlingszustrom zu verzeichnen. 2015 war der Höhepunkt dieser Entwicklung. Gleichzeitig hat die Kinderarmut wieder etwas zugenommen: Sie stieg von 19,0 Prozent im Jahr 2014 auf 19,7 Prozent im Jahr 2015. Die Entwicklung variiert regional jedoch beträchtlich. Welchen Einfluss hat die Flüchtlingskrise auf die Verbreitung von Kinderarmut? Wo leben die armen Kinder?

Kinderarmut in Deutschland
Interaktive Karte: Überblick nach Regionen

Teaserbild

MBF-Report 31, Workers’ Voice

Erfolg durch Mitsprache

Betriebliche Mitbestimmung ist unter den 100 größten Firmen Europas weit verbreitet. Ein neuer MBF-Report von Anke Hassel (WSI) und Nicole Helmerich (Hertie School of Governance) zeigt, dass davon nicht nur die Beschäftigten profitieren: Das ganze Unternehmen gewinnt.

Download (pdf, in englischer Sprache)

WSI-Themen im Bundestagswahljahr

Schwerpunktheft der WSI-Mitteilungen 2018

Call for Papers: Industrie 4.0

Vom Diskurs in die Praxis: Wie wird Industrie 4.0 umgesetzt? Gesucht werden empirische Beispiele und Befunde zu relevanten Konflikt- und Gestaltungsfeldern der Digitalisierung von Arbeit. Der Call richtet sich an Forscher/innen und Praktiker/innen mit Erkenntnissen aus aktuellen empirischen Projekten zu relevanten Umsetzungsfeldern, die unter dem Label „Industrie 4.0“ verhandelt werden. Produzierende Branchen und produktionsnahe Dienstleistungen sollen im Mittelpunkt stehen.

Download (pdf)

Anke Hassel (WSI) Steffen Kampeter (BDA) Marcel Fratzscher (DIW) 30.03.2017

Ist die Agenda 2010 zu weit gegangen?

Anke Hassel (WSI) hat in einer engagierten Diskussionsrunde den Reformbedarf herausgestellt: Die Agenda 2010 hat neue soziale Risiken begründet, die angegangen werden müssen. “Wir haben eine ganze Reihe von prekären Beschäftigungsverhältnissen, die alle miteinander verknüpft sind – sie sind mittlerweile integriert worden, auch in die Kernbereiche der Industrie, und führen zu permanenter Ausgrenzung.”

Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik im Superwahljahr

Teaserbild

International conference, Kiev 30.-31.03.2017

Minimum wages – A chance for redistribution and growth?

The Ukrainian parliament decided in Dezember 2016 to double the minimum wage, a decision followed by an intensive national debate: Who is profiting? What are the effects on the labour market? Reinhard Bispinck and Thorsten Schulten (WSI) gave an overview of minimum wages in Europe and their economic and social impact in Germany.

Minimum wages in Europe - a comparative overview (pdf)
Impact on employment and inequality in Germany (pdf)

Tagung: Rente muss reichen Bielefeld 05.04.2017

RENTENPOLITIK: STAND DER DINGE UND OPTIONEN

Von der Debatte über Altersarmut zur Diskussion um das Rentenniveau: Rentenreformen und aktuelle Baustellen im Überblick. Fazit von Florian Blank (WSI): Reformen mit Ziel der Beitragssatzstabilität schwächen das öffentliche System. Wichtig ist neben der Stabilisierung und Anhebung des Rentenniveaus auch die Weiterentwicklung des sozialen Ausgleichs: Rente nach Mindestentgeltpunkten, Beiträge bei Arbeitslosigkeit, die Bestimmung einer Mindestbemessungsgrundlage u.a.

Download (pdf)

Teaserbild

Soziale Sicherheit Ausgabe 3/2017

Sollten Patientenorganisationen Sitz und Stimme haben?

Um die Selbstverwaltung in der gesetzlichen Krankenversicherung wird viel diskutiert: Welche Organisationen sollen die Versicherten repräsentieren? Soll die Selbstverwaltung um Vertreter/-innen von Patientenorganisationen erweitert werden? Florian Blank (WSI) analysiert Kritik und Lösungsansätze.

Abstract
WSI Study Nr. 08 (pdf)

ZDF Wiso, 27.03.2017

Befristung als alltägliche Last

Die Zahl der befristeten Arbeitsverträge für Menschen zwischen 25 und 34 Jahren hat sich seit 1995 verdoppelt: 17,9 Prozent sind nur auf Zeit angestelt. Für Wohlbefinden und Familienplanung hat das Konsequenzen, zeigt ein Fernsehbeitrag mit Forschungsergebnissen des WSI.

zum Fernsehbeitrag
Informationen zur Studie

Teaserbild

causa tagesspiegel.de, 20.03.2017

Was tun gegen Ungleichheit?

Die Einkommensungleichheit in Deutschland markiert einen historischen Höchststand. WSI-Forscherin Dorothee Spannagel debattiert, wie mit Weiterqualifizierung, Bildung und Steuerpolitik der Trend gestoppt werden kann.

zum Beitrag

Report im Wirtschaftsdienst 2017/3

Kein Mindestlohn für viele Minijobber

Die gesetzliche Lohnuntergrenze wurde nach der Einführung im Jahr 2015 nicht konsequent umgesetzt. Dies gilt vor allem für Minijobber/innen, von denen 46 Prozent weniger als den damaligen Mindestlohn von 8,50€ pro Stunde verdienten. Eine Analyse von Toralf Pusch und Hartmut Seifert (WSI) belegt dies.

zum Beitrag (pdf)

WDR, 12.03.2017

Zeitverträge behindern Familienplanung

60 Prozent aller befristet Beschäftigten in Deutschland sind jünger als 35 Jahre. Dies hat weitreichende Konsequenzen für die Familienplanung: Befristet Beschäftigte gehen seltener feste Partnerschaften ein und haben häufiger keine Kinder, erklärt WSI-Forscher Eric Seils im Interview mit dem WDR.

zum Beitrag
Studie zum Download (pdf)



Arbeit und Arbeitsmarktpolitik mehr...
Industrielle Beziehungen, Lohn- und Tarifpolitik mehr...
Sozial- und Verteilungspolitik mehr...
Genderforschung und Gleichstellung mehr...
Europa und europäische Politik mehr...
Datenportale: Fakten, Grafiken, Analysen mehr...
X

Hinweis zur Nutzung von Cookies auf dieser Website

Dieses Portal verwendet Cookies zur Optimierung der Browserfunktion. Die Cookie-Einstellungen für diese Website sind auf „alle Cookies zulassen“ festgelegt. Wenn Sie fortsetzen bzw. diesen Hinweis schließen, ohne Ihre Einstellungen zu ändern, stimmen Sie diesen zu.



Mehr Informationen zu Cookies