Kinderarmut

WSI Buehne Kinderarmut Prognose

Weiterer Anstieg

Die starke Flüchtlingseinwanderung 2015 wird sich in einer höheren Kinderarmutsquote 2016 niederschlagen. Die moderat positive Entwicklung unter den einheimischen Kindern wird diesen Zuwachs dämpfen, aber nicht ausgleichen.


WSI Verteilungsmonitor
WSI Policy Brief 10, 05/2017 (pdf)

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Sammelband zu Ehren von Reinhard Bispinck

Tarifpolitik als Gesellschaftspolitik

Tarifabschlüsse sind weitaus mehr als die Anhebung der Arbeitsentgelte - Tarifpolitik ist eine wesentliche Voraussetzung für einen sozial regulierten Kapitalismus. In dem von Thorsten Schulten, Heiner Dribbusch, Gerhard Bäcker und Christina Klenner herausgegebenen Band diskutieren 48 Autorinnen und Autoren aktuelle Fragen und Gestaltungsoptionen.

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Inhalt und Leseprobe (pdf)

Sozialer Fortschritt, Heft 5/2017, S. 311-328

Waren die Rentenreformen 2001/2004 alternativlos?

Die Rentenreformen der frühen 2000er wurden als alternativlos dargestellt - unter Verweis auf vermeintliche ökonomische Sachzwänge. Florian Blank (WSI), Heike Joebges (HTW Berlin) und Rudolf Zwiener (IMK) analysieren die Reformen und prüfen die Annahme, dass eine zusätzliche kapitalgedeckte Säule der Alterssicherung notwendig gewesen sei. Der Beitrag zeigt: Der Teilumstieg auf Kapitaldeckung war mit Blick auf Renditen und Risiken nicht sinnvoll. Ein starkes Umlagesystem wäre die bessere Entscheidung gewesen.

Abstract

WSI-Themen im Bundestagswahljahr

Anke Hassel, Daniel Seikel in: Wirtschaftsdienst 5/2017

Europäische Säule sozialer Rechte: Zu kurz gesprungen

Ist die ESSR geeignet, den Schutz sozialer Rechte in der EU zu verbessern? Daran bestehen begründete Zweifel: Für Länder wie Deutschland wird sie kaum Verbesserungen bringen, dort sind die Grundsätze bereits weitgehend verwirklicht. Vor allem aber formuliert die ESSR individuelle Ansprüche, die national durchsetzbar sein sollen. Ein zentrales Problem ist jedoch die Unterwanderung kollektiver Rechte der Arbeitnehmer durch die EU-Institutionen selbst - dagegen können individuell einklagbare Ansprüche gegen Mitgliedstaaten nichts ausrichten.

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WSI Report 35/2017

Wer leistet unbezahlte Arbeit?

Viele Paare wünschen sich eine partnerschaftliche Arbeitsteilung. Doch die Realität sieht anders aus: Den größten Teil der unbezahlten Arbeit – Hausarbeit, Kinderbetreuung und Pflege – leisten in Deutschland nach wie vor Frauen. Die WSI-Studie gibt einen detaillierten Überblick und analysiert den Zeitaufwand im Geschlechtervergleich.

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Schlussanträge zum "TUI-Fall"

Deutsche Unternehmensmitbestimmung ist europafest

Ist die Vertretung von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen in Aufsichtsräten deutscher Firmen mit europäischem Recht vereinbar? Diese Frage verhandelt derzeit der Europäische Gerichtshof (Rs. C-566/15). Am Donnerstag hat der Generalanwalt am EuGH seine Schlussanträge vorgestellt. Demnach ist die deutsche Unternehmensmitbestimmung mit dem Unionsrecht vereinbar.

Kommentar von Daniel Seikel (WSI)

Florian Blank (WSI)

Pension provision: (Still) a public task?

In a recently published contribution to an edited volume, WSI researcher Florian Blank discusses developments in pension policies in Germany. In his article he pays special attention to tendencies of privatization that took place in the German pension system since the 2001 reforms. Furthermore, he addresses the question of how to justify public pension provision.

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Foto: dpa / Sascha Steinbach

Anke Hassel (WSI), Kulturradio rbb 18.04.2017

1000 Euro im Monat für jeden - ein Gewinn für die Frauen?

Mehr Gerechtigkeit und mehr Unabhängigkeit für Frauen? Anke Hassel (WSI) argumentiert dagegen: Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde den Rückzug der Frauen aus der Erwerbstätigkeit begünstigen und die traditionelle Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern verfestigen.

zum Beitrag (Audiofile, mp3)

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Interview mit Thorsten Schulten (WSI), 20.04.2017

Stärkung der Tarifbindung

Warum sind Tarifverträge wichtig? Wie kann man sie für die Sozialpartner wieder attraktiver machen? Dazu Thorsten Schulten (WSI): Nur aktive und gut organisierte Belegschaften können gute Tarifverträge durchsetzen. Die Arbeitgeber dürfen sich nicht länger gegen die Allgemeinverbindlich-Erklärung von Tarifverträgen sperren.

zum Beitrag

Kinderarmut in Deutschland 2015

Deutschland hatte in den vergangenen Jahren einen hohen Flüchtlingszustrom zu verzeichnen. 2015 war der Höhepunkt dieser Entwicklung. Gleichzeitig hat die Kinderarmut wieder etwas zugenommen: Sie stieg von 19,0 Prozent im Jahr 2014 auf 19,7 Prozent im Jahr 2015. Die Entwicklung variiert regional jedoch beträchtlich. Welchen Einfluss hat die Flüchtlingskrise auf die Verbreitung von Kinderarmut? Wo leben die armen Kinder?

Kinderarmut in Deutschland
Interaktive Karte: Überblick nach Regionen

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MBF-Report 31, Workers’ Voice

Erfolg durch Mitsprache

Betriebliche Mitbestimmung ist unter den 100 größten Firmen Europas weit verbreitet. Ein neuer MBF-Report von Anke Hassel (WSI) und Nicole Helmerich (Hertie School of Governance) zeigt, dass davon nicht nur die Beschäftigten profitieren: Das ganze Unternehmen gewinnt.

Download (pdf, in englischer Sprache)

Schwerpunktheft der WSI-Mitteilungen 2018

Call for Papers: Industrie 4.0

Vom Diskurs in die Praxis: Wie wird Industrie 4.0 umgesetzt? Gesucht werden empirische Beispiele und Befunde zu relevanten Konflikt- und Gestaltungsfeldern der Digitalisierung von Arbeit. Der Call richtet sich an Forscher/innen und Praktiker/innen mit Erkenntnissen aus aktuellen empirischen Projekten zu relevanten Umsetzungsfeldern, die unter dem Label „Industrie 4.0“ verhandelt werden. Produzierende Branchen und produktionsnahe Dienstleistungen sollen im Mittelpunkt stehen.

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Anke Hassel (WSI) Steffen Kampeter (BDA) Marcel Fratzscher (DIW) 30.03.2017

Ist die Agenda 2010 zu weit gegangen?

Anke Hassel (WSI) hat in einer engagierten Diskussionsrunde den Reformbedarf herausgestellt: Die Agenda 2010 hat neue soziale Risiken begründet, die angegangen werden müssen. “Wir haben eine ganze Reihe von prekären Beschäftigungsverhältnissen, die alle miteinander verknüpft sind – sie sind mittlerweile integriert worden, auch in die Kernbereiche der Industrie, und führen zu permanenter Ausgrenzung.”

Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik im Superwahljahr

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International conference, Kiev 30.-31.03.2017

Minimum wages – A chance for redistribution and growth?

The Ukrainian parliament decided in Dezember 2016 to double the minimum wage, a decision followed by an intensive national debate: Who is profiting? What are the effects on the labour market? Reinhard Bispinck and Thorsten Schulten (WSI) gave an overview of minimum wages in Europe and their economic and social impact in Germany.

Minimum wages in Europe - a comparative overview (pdf)
Impact on employment and inequality in Germany (pdf)

Tagung: Rente muss reichen Bielefeld 05.04.2017

RENTENPOLITIK: STAND DER DINGE UND OPTIONEN

Von der Debatte über Altersarmut zur Diskussion um das Rentenniveau: Rentenreformen und aktuelle Baustellen im Überblick. Fazit von Florian Blank (WSI): Reformen mit Ziel der Beitragssatzstabilität schwächen das öffentliche System. Wichtig ist neben der Stabilisierung und Anhebung des Rentenniveaus auch die Weiterentwicklung des sozialen Ausgleichs: Rente nach Mindestentgeltpunkten, Beiträge bei Arbeitslosigkeit, die Bestimmung einer Mindestbemessungsgrundlage u.a.

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