Mindestlohn

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Foto: picture alliance/Ulrich Baumgarten

12 Euro sind möglich und nötig!

Ein Stundenlohn von mindestens 12 Euro ist nötig – damit man zumindest in Vollzeit einigermaßen über die Runden kommen kann. Und internationale Studien belegen: 12 Euro sind möglich – ohne nennenswerte negative Folgen für Beschäftigung. 


Kommentar von Thorsten Schulten im Wirtschaftsdienst

Wirtschaftsdienst Heft 1/2020

Demografischer Wandel und Renten: Beschäftigungspotenziale erfolgreich nutzen

Wie kann der demografische Wandel bewältigt werden? Ein Blick auf die aktuellen Erwerbstätigenquoten zeigt: Frauen, Ältere und Migrant/innen können viel besser in den Arbeitsmarkt eingebunden werden. Expert/innen des IMK, des WSI, der HTW und der Arbeiterkammer Wien haben analysiert, wie Beschäftigungspolitik, Lohn- und Fiskalpolitik ausgerichtet werden müssen.

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Susanne Wixforth, 15.01.2020

Es fährt ein Zug nach Nirgendwo

Die Entsenderichtlinie legt fest: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort! Umgehungsversuche gibt es immer wieder – nun hat gar das EuGH weniger Lohn für ungarische Beschäftigte in ÖBB-Zügen als rechtens eingestuft. Die Gewerkschaften halten dagegen: Sozialdumping verletzt EU-Verträge.

WSI-Blog "Work on Progress"

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Reinhard Bispinck, 09.01.2020

Die Zehnerjahre: Eine Bilanz mit Ausblick

Die Tariflöhne und -gehälter stiegen 2019 um drei Prozent - das sind real 1,6 Prozent plus. Damit setzt sich die gute Entwicklung der Vorjahre fort. Doch wie fällt die Gesamtbilanz aus? Was muss die Tarifpolitik der Zukunft leisten?

WSI-Blog "Work on Progress"

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Handbook of European Welfare Systems (2nd ed., Routledge 2019)

The German welfare system: The calm after the storm

The new handbook offers comprehensive information on the welfare systems of all 28 EU member states and their recent reforms, on EU social policy, and comparative analyses. WSI-researcher Florian Blank contributed a detailed description and analysis of developments in German social policies in the last twenty years, distinguishing a period of major reforms followed by a period of relative stability.

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SAMF-Jahrestagung

Wirtschaft und Arbeit im Umbruch

Zukunft Strukturwandel: Was kommt auf die Beschäftigten in den Bereichen Gesundheit, Pflege, Mobilität und Energie zu? Expert/innen aus der Arbeitsmarktforschung diskutieren in Berlin am 13./14.02.2020 über Perspektiven für Qualifikation, Weiterbildung und Berufsberatung.

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neues deutschland, 01.01.2020

5 Jahre Mindestlohn: Nicht mehr als ein Anfang

Dass der Mindestlohn in Deutschland kein existenzsichernder Lohn ist, wird heute kaum mehr bestritten. Um einigermaßen über die Runden zu kommen, wäre ein Mindestlohn zwischen 12 und 13 Euro notwendig. Thorsten Schulten, Leiter des WSI-Tarifarchivs: Die Weichen für die Anpassung der Lohnuntergrenze sollten 2020 gestellt werden.

zum Beitrag

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Maxi Leuchters et al., 10.12.2019

Europa ist am Zug!

Unterschiedliche nationale und europäische Gesetze machen es möglich, Unternehmensmitbestimmung und soziale Rechte zu umgehen. Die Politik muss EU-weite Standards für Information, Konsultation und Mitbestimmung setzen, um Beschäftigte wirksam zu schützen.

zum Blog-Beitrag

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Debatte swr2 Forum, 16.12.2019

Warum wir einen Mindestlohn von 12 Euro brauchen!

Die Zwölf-Euro-Debatte - Brauchen wir einen höheren Mindestlohn? Professor Dr Thorsten Schulten (WSI) hat mit Dr. Hagen Lesch (IW) und Prof. Dr. Stefan Liebig (DIW) über die dringend notwendige Anhebung der Lohnuntergrenze diskutiert.

Sendung zum Nachhören

Journal of Evolutionary Economics

Beschäftigungswirkungen des Mindestlohns in Deutschland

Eine Analyse von Arne Heise (Universität Hamburg) und Toralf Pusch (WSI) hat gezeigt, dass es in vom Mindestlohn stark betroffenen Branchen einen geringen Arbeitsplatzverlust gegeben hat, dem ein ebenfalls geringer Arbeitsplatzgewinn in weniger betroffenen Branchen gegenübersteht. Insgesamt ist die Bilanz ausgeglichen.

Abstract (in englischer Sprache)

November 2019

Yvonne Lott in den IAB-Beirat berufen

Yvonne Lott ist in den wissenschaftlichen Beirat des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Agentur für Arbeit (IAB) berufen worden. Sie leitet seit 2018 das Referat Geschlechterforschung am WSI und beschäftigt sich intensiv mit den Themen Arbeitszeiten und flexibles Arbeiten.

Forschungsprofil

WSI Working Paper 211

Unternehmenskultur ist eine große Barriere

Obwohl viele Jobs sich zumindest teilweise zu Hause erledigen ließen und dies Beschäftigten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern würde, nutzen nur wenige diese Chance. Die Datenanalyse von Yvonne Lott (WSI) und Anja Abendroth (Uni Bielefeld) zeigt: Frauen halten kulturelle Barrieren noch öfter vom Homeoffice ab als Männer.

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