Foto: dpa / Wolfgang Filser

Europäischer Tarifbericht des WSI

Löhne in Europa

Mit den Löhnen geht es wieder zaghaft bergauf: Die Zahl der Länder, in denen die Beschäftigten an Kaufkraft verlieren, ist vor allem durch die niedrige Inflation stark gesunken. Um die Krise zu überwinden, wären aber deutlichere Steigerungen nötig.

Bericht zum Download (pdf)
Arbeit und Arbeitsmarktpolitik mehr ...
Industrielle Beziehungen, Lohn- und Tarifpolitik mehr ...
Sozial- und Verteilungspolitik mehr ...
Genderforschung und Gleichstellung mehr ...
Europa und europäische Politik mehr ...
Datenportale: Fakten, Grafiken, Analysen mehr ...
Teaserbild

freie-radios.net, 03.09.2015

Erst die Arbeit, dann die Arbeit?

Die BDA hatte vor gut einem Monat gefordert, den gesetzlichen Acht-Stunden-Tag abzuschaffen. WSI-Forscher warnen jedoch, dass dadurch noch längere Arbeitszeiten drohen würden. Dr. Reinhard Bispinck (WSI) im Gespräch zur Gestaltung der Arbeitszeit heute und zu den möglichen Konsequenzen einer Änderung.

zum Interview

WSI-Mitteilungen 06/2015

Der Euroraum - reparaturbedürftig

Wie kann das Aufkommen von Krisen verhindert werden? Ein Kommentar von Professor Dr. Gustav Horn (Wissenschaftlicher Direktor des IMK) zum Reformbedarf im Euroraum. Außerdem in der neuen Ausgabe: Beiträge u.a. zur Verrentung wider Willen, zu Gesundheitsreformen in Südeuropa und zu Onsite-Werkverträgen. Auch der Europäische Tarifbericht des WSI sowie der Tarifpolitische Halbjahresberichts des WSI-Tarifarchivs sind in diesem Heft zu finden.

Kommentar zum Download (pdf)
alle Beiträge des Themenheftes ...

Teaserbild

Daten für alle Stadt- und Landkreise

Teenagermutterschaften

Regionale Daten zeigen: Teenagerinnen werden dort Mutter, wo viele junge Frauen von Hartz IV leben. Nicht die Babys, sondern Armut und fehlende Perspektiven sind das Problem.

WSI Diskussionspapier 200 (pdf)
Interaktive Karte

WDR 5 Politikum, 19.08.15

Krisenpolitik der EU: Die Demokratie hat das Nachsehen

Die Reaktion der EU auf die Euro-Krise hat autoritäre Züge und unterwirft die Mitgliedstaaten einem auf Dauer gestellten Sparzwang – nicht zuletzt zum Schaden der Demokratie. Dr. Daniel Seikel (WSI) am 19.08.2015 zu Gast bei „Politikum“ auf WDR 5 über die Kollateralschäden der Krisenpolitik der EU.

zum Interview

Teaserbild
Foto: dpa / Daniel Reimann

Radio Bremen, 13.08.2015

Neue Kita-Streiks ab September?

Heiner Dribbusch (WSI) benennt drei Punkte, die zu klären sind, um den  Konflikt zu lösen: "Alle Beschäftigten müssten an der höheren Gruppierung beteiligt werden; ErzieherInnen ohne Leitungsfunktion sollten mehr Lohn bekommen und erfahrene Kräfte, die die Stelle wechslen, sollten gehaltlich nicht wie bisher bei Null anfangen."

zum Beitrag

Neu auf dem WSI-GenderDatenPortal

Belastung durch schlechte Arbeitsbedingungen bei Frauen größer

Lange Arbeitszeiten, Leistungsdruck und Überforderung: Frauen, vor allem Mütter, werden durch schlechte Arbeitsbedingungen emotional und körperlich mehr belastet als Männer. Dies trifft insbesondere auf Tätigkeiten in Sozial-, Erziehungs- und Gesundheitsberufen zu.

Schaubilder, Daten und Kurzanalysen

Social Europe online

The Need For A Gender Perspective On Digitalization

Digitalization, i.e. flexible work in space and time, will not automatically foster employees’ work-life balance, as is often proclaimed. Yvonne Lott (WSI) agues that flexible working has different impacts on women’s and men’s lives and risks aggravating traditional gender arrangements: With flexible working time, men often invest more time in work. Women, by contrast, use their time flexibility more for activities and duties outside work.

full text

Neues WSI-Diskussionspapier

Selbstständige als Werkvertragsnehmer

Etwa 690.000 Selbstständige arbeiten in Deutschland als Werkvertragsnehmer. Sie sind überwiegend männlich, eher älter und überdurchschnittlich qualifiziert. Die Autoren geben anhand von Daten des Sozioökonomischen Panels einen Überblick über Arbeitszeiten und Einkommen von Werkvertragsnehmern mit und ohne Mitarbeiter und zeigen, dass deren Einkommen im Durchschnitt höher, aber weit ungleicher verteilt sind als die von abhängig Beschäftigten.

WSI-DP no. 201 (pdf)

Teaserbild

HBS-Fachtagung 26.06.2015, Frankfurt/Main

Betriebliche Altersversorgung: Bilanz und Perspektiven

Dr. Florian Blank (WSI) zieht eine Bilanz der Verbreitung der bAV seit 2001 und fragt nach der grundsätzlichen Perspektive: Soll die bAV ein Beitrag zur Sicherung des Lebensstandards von ArbeitnehmerInnen sein – oder mehr? Wie lassen sich eine Lebenslaufperspektive und sozialer Ausgleich mit einem Ausbau der bAV verbinden?

Download (pdf)

Journal of European Public Policy 22 (8), 1166-1185, 2015

Class struggle in the shadow of Luxembourg

In recent years, the European Court of Justice has extended the scope of the four fundamental freedoms to politically and economically highly sensitive areas such as the right to strike and the regulation of working conditions of posted workers. Dr. Daniel Seikel (WSI) analyses the domestic impact of two of the most controversial judgments – Laval and Rüffert – in Denmark, Sweden and Germany, concluding that the ECJ's case law has shifted the balance of power between labour and capital in the domestic arenas in favour of business.

Download

Teaserbild

Maarten van Klaveren, Denis Gregory, Thorsten Schulten (Hg.)

Minimum Wages, Collective Bargaining and Economic Development in Asia and Europe: A Labour Perspective

Was bewirken Lohnsysteme im Hinblick auf Einkommensungleichheit und wirtschaftliche Entwicklung? Ein internationales Forschungsteam hat die Trends in 16 Ländern analysiert. Der von Thorsten Schulten (WSI) mit herausgegebene Band dokumentiert die gemeinsamen Forschungsarbeiten des Asian-European Labour Forums.

Informationen zum Buch (in Englisch)

Befragungen | Daten

WSI-Betriebsrätebefragungen, Lohnspiegel Online-Survey,          Daten, Tarifdokumentationen

WSI-Mindestlohndatenbank

Tagungsdokumentation

Neuerscheinung

Was macht den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands aus? Und was halten die Nachbarn vom "German Model"?