Der rasante technologische Wandel und die zunehmende Unsicherheit in der Arbeitswelt stellen neue Herausforderungen an die Gestaltung einer fairen Sozial- und Wirtschaftsordnung in Deutschland und Europa. Auf diesem Blog kommentieren Autor/innen aus Wissenschaft, Gewerkschaften und Politik aktuelle wirtschafts- und sozialpolitische Entwicklungen, loten Handlungsspielräume aus und präsentieren neue Perspektiven.

Sozialer Abstieg oder Stillstand?

Patrick Sachweh/Evelyn Sthamer, 13.12.2018

Sozialer Abstieg oder Stillstand?

Privilegierte und benachteiligte soziale Gruppen driften immer weiter auseinander. Hinter dieser kritischen Wahrnehmung sozialer Ungleichheit in Deutschland steht nicht ein kollektiver sozialer Abstieg, sondern die Abkoppelung unterer Einkommensschichten vom Wohlstandswachstum und blockierte Chancen auf Aufstieg.

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Wir brauchen starke Sozialpartner

Anke Hassel, 15.11.2018

Wir brauchen starke Sozialpartner

100 Jahre Sozialpartnerschaft in Deutschland - Anlass für eine kritische Bilanz der jüngeren Entwicklungen: Die Tarifbindung geht dramatisch zurück, OT-Mitgliedschaften nehmen zu, staatliche Regulierung ist kein adäquater Ersatz. Die Spitzenverbände müssen sich Gedanken um die Zukunft machen.

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Klage gegen die Entsenderichtlinie vor dem Europäischen Gerichtshof: Um was es geht

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Revolte der Abgehängten? Zum Verhältnis von Rechtspopulismus und sozialer Ungleichheit

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Kostenfaktor 12-Stunden-Tag

Miriam Rehm und Sarah Tesar, 04.09.2018

Kostenfaktor 12-Stunden-Tag

Ein neues Gesetz erlaubt in Österreich einen 12-Stunden-Tag und eine 60-Stunden-Woche. Überlange Arbeitszeiten haben jedoch direkte ökonomische Auswirkungen: Übermüdung, Erschöpfung und Unkonzentriertheit mindern die Produktivität. Dabei könnte sich das hochproduktive Land eine Reduzierung der Arbeitszeit locker leisten.

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Bedingungsloses Grundeinkommen – Befreiung von der Arbeit?

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Mindestlohnanhebung: Ein erster Erfolg – das strukturelle Problem bleibt vorerst ungelöst

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Freizügigkeit in der EU führt nicht zu Wohlfahrtsmigration

Benjamin Werner, 28.06.2018

Freizügigkeit in der EU führt nicht zu Wohlfahrtsmigration

Kommt es in der EU zu gezielter Einwanderung in die ausgebauten Wohlfahrtssysteme vor allem der nord-westlichen Mitgliedstaaten? Zumindest für Deutschland und Dänemark lautet die Antwort Nein – nicht zuletzt, weil diese Länder weitreichende Schutzmaßnahmen ergriffen haben. Probleme gibt es dennoch, wie der deutsche Fall zeigt.

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Heimatverlust ist nicht nur ein ostdeutsches Phänomen

Anke Hassel, 14.06.2018

Heimatverlust ist nicht nur ein ostdeutsches Phänomen

Gefühle von Fremdheit und Unsicherheit haben in den vergangenen Jahren viele Menschen erfasst. Der Ausweg liegt nicht in Allianzen des Identitären gegen die Mehrheitsgesellschaft, sondern in einer Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, die für mehr Gewissheit, Wertschätzung und Chancen sorgt.

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Malte Lübker, 13.06.2018

Tarifverträge und Tarifflucht in Bayern

Bayern wird oft seine Wirtschaftskraft gepriesen, die Löhne sind aber nur Durchschnitt. Was das mit der Tarifflucht in Bayern zu tun hat und was zu tun ist, dass es den Beschäftigten besser geht, erklärt WSI-Tarifexperte Malte Lübker.

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Entsendung: Politik muss neue Möglichkeiten zur Begrenzung von Lohnwettbewerb nutzen

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Demografischer Wandel: Den Arbeitsmarkt im Blick behalten!

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Mehr Spielraum für Europäische Arbeitsbehörde gefragt

Anke Hassel und Bettina Wagner, 13.04.2018

Mehr Spielraum für Europäische Arbeitsbehörde gefragt

Die EU-Kommission reagiert mit der Ankündigung einer Europäischen Arbeitsbehörde auf die wachsende Mobilität von Beschäftigten. Der Entwurf bietet Chancen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen, greift aber zu kurz. Die Behörde braucht mehr Befugnisse.

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