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Arbeitszeitoptionen im Lebensverlauf (AZOLA)

Arbeitszeiten und zeitweilige Berufsausstiege, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen, der flexible, belastungsabhängige Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand oder die Ermöglichung von Weiterbildungsphasen – dies sind Themen, mit denen sich Betriebe zunehmend auseinandersetzen müssen. Das AZOLA-Projekt hat in Fallstudien untersucht, wie sich in Betrieben soziale Ungleichheiten bei der Wirkung von lebenslauforientierten Arbeitszeitoptionen verringern lassen. 

Projektflyer zum Download (pdf)
Projektbeschreibung
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WSI Policy Brief Nr. 14, 10/2017

Neue Arbeitszeiten brauchen eine neue Personalpolitik

Teilzeit, Elternzeit, Pflegezeit, Zeit für Weiterbildung - das heißt für Betriebe auch: Vertretungen regeln, Arbeit neu organisieren. Wie gehen Führungskräfte mit dieser Herausforderung um?

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WSI Study 7

Working time options over the life course

Eine neue Studie, herausgegeben vom WSI, stellt den aktuellen Stand der Regulierung von Arbeitszeitoptionen für eine lebensphasenorientierte Arbeitszeitgestaltung in fünf europäischen Staaten vor. Der Ländervergleich zeigt, dass sich die Tendenzen ähneln: nationaler Arbeitszeitpolitiken. Auch dort, wo bisher feste Arbeitszeiten vorherrschten, nimmt der Druck zu, das Arbeitszeitregime zu flexibilisieren. In fast allen Ländern gibt es Bestrebungen, flexible Arbeitszeiten (noch stärker) für wirtschaftliche Ziele zu nutzen.

Zusammenfassung (in deutscher Sprache, pdf)
Studie zum Download (in englischer Sprache, pdf)

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WSI Working Paper 203 / WSI Study 4

ARBEITSZEITOPTIONEN - Nutzung und Barrieren im Betrieb

Teilzeit, Elternzeit, Freistellung für Weiterbildung - akzeptiert und unterstützt? Fallstudien zeigen: Viel hängt vom Betrieb ab. Elternzeiten und zeitweilige Freistellungen lassen sich meist realisieren. Andere Wege, wie die Reduzierung oder Aufstockung der Arbeitsstunden, sind nur teilweise umsetzbar.

Überblick: WSI Working Paper 203 (pdf)
ausführliche Fassung: WSI Study 4 (pdf)

WSI Working Paper 204

Ideal workers and ideal parents

The study examines the extent to which the use of part-time work and parental leave is accepted in German workplaces. Interviews with 95 employees and 26 experts in hospitals, police stations and industrial companies indicate that working-time norms not only vary according to gender, but to position and profession. Staffing issues and the behavior of management personnel are decisive for acceptance, and thus for the work behavior of employees.

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Zeitpolitisches Magazin, Juli 2016, S. 17-19

Nutzung von Arbeitszeitoptionen - Ansprüche und Einflussfaktoren

Viele Menschen erwarten heute, dass sie ihre Arbeitszeiten im Laufe des Lebens an ihre Bedürfnisse anpassen können. Familienphasen, die Alterung der Belegschaften, die Bedeutung häuslicher Pflege sowie die Notwendigkeit des lebenslangen Lernens lassen eine lebensphasenorientierte Arbeitszeitpolitik immer wichtiger werden. Christina Klenner (WSI) stellt in ihrem Beitrag wichtige Faktoren vor, die die Akzeptanz und Umsetzung der Nutzung von Arbeitszeitoptionen auf betrieblicher Ebene beeinflussen.

Beitrag zum Download (pdf)

online-Beitrag auf vaeter.nrw

Elternzeit von Vätern – Im Job akzeptiert?

Immer mehr Väter unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit für die Kinderbetreuung - der Großteil jedoch nur für eine relativ kurze Zeit. Damit die Elternzeit tatsächlich zu einem höheren familiären Engagement von Vätern und zu mehr Gleichheit in der Partnerschaft beiträgt, müssen sich Unternehmen – aber auch die Gesellschaft – noch mehr bewegen. Es bedarf neuer Leistungs-, Verfügbarkeits- und Präsenzvorstellungen und einer ausreichenden Personalausstattung in den Betrieben. Aber auch die Väter selbst sind gefordert.

zum Beitrag von Yvonne Lott



DOKUMENTATION

Arbeitszeitoptionen im Lebenslauf - Realität oder Utopie?

Wie werden Arbeitszeitoptionen wahrgenommen? Welchen Einfluss haben betriebliche Rahmenbedingungen? Das AZOLA-Projekt hat in Fallstudien untersucht, wie sich in Betrieben soziale Ungleichheiten bei der Wirkung von lebenslauforientierten Arbeitszeitoptionen verringern lassen. Auf dem Workshop am 26. August 2016 in Berlin wurden die Ergebnisse diskutiert.

Vorträge zum Download:


Klenner, Christina (WSI)
Bedingungen und Barrieren für Arbeitszeitoptionen. Sind lebensphasenspezifische Arbeitszeiten in den Betrieben Realität? (pdf)

Lott, Yvonne (WSI)
Ideale Arbeitskräfte und ideale Eltern. Welche Normen werden mit der Nutzung von Arbeitszeitoptionen verletzt? (pdf)

Meissner, Frank (DGB Bundesvorstand)
Gewerkschaftliche Herausforderungen an aktuelle Arbeitszeitpolitik (pdf)

Pfahl, Svenja (sowitra)
Erfolgversprechende Ansätze einer Lebenslaufpolitik im Betrieb (pdf)

Wagner, Hilde (IG Metall)
Neue Arbeitszeitpolitik. Die Arbeitszeitkampagne der IG Metall (pdf)

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Teilnehmer/innen Teilnehmer/innen Teilnehmer/innen

Impressionen vom Workshop

Wissenschaftler/innen, Gewerkschafter/innen und Fachleute aus Politik und Medien diskutierten gemeinsam über die Ergebnisse der Fallstudien und über die Umsetzung der Befunde in Lösungen, die die Beschäftigten in ihrer Lebensführung unterstützen und gleichzeitig für Betriebe dauerhaft vertretbar sind.

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