Das WSI in den Medien

Das WSI möchte mit seinen Erkenntnissen und Positionen nicht nur die Fachwelt erreichen. In seiner Pressearbeit wendet es sich an eine breite Öffentlichkeit. Dies geschieht im Rahmen von Gastbeiträgen, Interviews und Streitgesprächen in den Medien. Im Folgenden finden Sie hierzu eine Auswahl. Einen Überblick über die Forschungsthemen und Expert/-innen des WSI finden Sie hier.

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Foto: pa / Winfried Rothermel

ZDF frontal21, 15.05.2018

Aus der Praxis der Mindestlohnumgehungen

Mehrere WSI-Veröffentlichungen haben in jüngster Zeit erhebliche Verstöße gegen den gesetzlichen Mindestlohn aufgedeckt. Ein Beitrag von Frontal21 unter Mitwirkung von WSI-Forscher Thorsten Schulten zeigt, mit welchen Tricks Arbeitgeber viele Beschäftigte um ihren verdienten Lohn bringen.

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Diskussion auf SWR 2, 30.04.2018

"Alle Räder stehen still"

Welche Bedeutung haben Streiks heute? Wird es in der digitalisierten Welt von morgen noch Streiks geben? WSI-Streikexperte Heiner Dribbusch diskutiert mit Hagen Lesch (IW Köln) und Volker Rieble (Uni München).

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Foto: Oliver Berg/dpa

BR-Podcast, 14.03.2018

Hintergründe zur Armutsdebatte

WSI-Direktorin Anke Hassel ordnet im Gespräch mit dem BR die aktuelle Armutsdebatte ein. Den Effekt der Hartz-Reformen auf die Armut in Deutschland sieht sie zwiespältig: Einerseits hätten sie zu mehr Beschäftigung, andererseits zu mehr Erwerbsarmut geführt.

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Phoenix-Runde, 01.03.2018

Armut und Sozialstaat

Anke Hassel in der Phoenix-Diskussion: "Armut kann man bekämpfen, indem man Menschen in Lohn und Brot bringt und dort auch für vernünftige Löhne sorgt."

"Streit um die Tafel - Ist nicht genug für alle da?"

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Foto: Rolf Schulten

report München, 13.02.2018

Überstundenrepublik Deutschland

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland nach Angaben der Bundesregierung 947 Millionen unbezahlte Überstunden geleistet. WSI-Forscherin Elke Ahlers berichtet in report München von einem Trend zu durchgearbeiteten Pausen, Mehrarbeit am Wochenende und steigender Arbeitsintensivierung.

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Forschungsprofil Elke Ahlers

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Bild: tagesthemen

Tagesthemen, 05.02.2018

Sachgrundlose Befristung nicht mehr zeitgemäß

In Zeiten, in denen viele Arbeitgeber nach eigenen Angaben "händeringend" nach Fachkräften suchen, erscheint die sachgrundlose Befristung von Beschäftigungsverhältnissen nicht mehr zeitgemäß. So sieht es WSI-Sozialexperte Eric Seils in den tagesthemen und empfiehlt die Abschaffung der Befristung ohne Sachgrund.

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Sueddeutsche.de, 28.01.2018 / SR, 29.01.2018 / MDR, 31.01.2018

2,7 Millionen Berechtigte erhalten nicht den Mindestlohn

Seit dem 1. Januar 2015 gilt in Deutschland der gesetzliche Mindestlohn. Eine Untersuchung von WSI-Arbeitsmarktexperte Toralf Pusch zeigt jedoch, dass 2016 fast 10 Prozent der Arbeitnehmer/-innen Gehälter unterhalb der Mindestschwelle erhielten. Mehr Kontrolleure beim Zoll und ein Verbandsklagerecht könnten die Situation verbessern. 

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SWR, 23.01.2018

Warnung vor brasilianischen Verhältnissen

WSI-Verteilungsforscherin Dorothee Spannagel warnt anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos vor einer Spaltung der Gesellschaft. Die Armen schafften es immer weniger aus eigener Kraft nach oben, während sich die Reichen immer mehr aus dem öffentlichen Leben zurückzögen. Bei einer Verschärfung der Ungleichheit erreiche man bald soziale Verhältnisse, wie sich zum Beispiel in Brasilien beobachten ließen.  

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Deutsche Welle, 05.01.2018

Auskunftspflicht gilt nicht für alle

Die seit dem 1. Januar 2018 geltende Auskunftspflicht soll es Beschäftigten ermöglichen, die Löhne von Beschäftigten mit gleichwertigen Tätigkeiten zu erfragen. Damit soll die Ungleichheit der Löhne von Männern und Frauen eingedämmt werden. WSI-Genderforscherin Christina Klenner weist auf mehrere Schwachstellen im Gesetz hin, wodurch viele Frauen nicht erreicht würden.

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Handelsblatt, 14.12.2017

Nur halb so viel Rente für Frauen

Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit, da sie die Hauptlast bei Kindererziehung und Pflege übernehmen. Das sorgt dafür, dass ihre Rentenansprüche in der gesetzlichen Rente nur halb so hoch sind wie die von Männern. Noch größer sind die geschlechtsspezifischen Ungleichheiten bei den Betriebsrenten.

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Sueddeutsche.de, 14.11.2017

Viele Deutsche haben kaum Ersparnisse

Fast jeder dritte Haushalt in Deutschland käme bei einem Wegfall des Einkommens nur wenige Wochen über die Runden. Andere Einkommensgruppen könnten Jahrzehnte lang von ihrem Ersparten leben. Besonders betont WSI-Verteilungsforscherin Anita Tiefensee die prekäre Situation von Alleinerziehenden.

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piqd, 13.10.2017

Armes Deutschland – 15 Jahre Hartz IV

Hartz IV - Beitrag zur Armut oder Schutz vor Armut? Wie gut geht es den Leuten wirklich, die von Hartz IV betroffen sind? Was sagen Ökonomen, Soziologen und Juristinnen zur Agenda 2010, zu Hartz IV und seinen Folgen? Christian Odendahl (CER), Stefan Sell (Hochschule Konstanz), Anne Lenze (Hochschule Darmstadt) und WSI-Direktorin Anke Hassel diskutieren.

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arte.tv, 26.09.2017

Armes Europa

Jeder vierte Einwohner der Europäischen Union ist arm oder von Armut bedroht. Vor allem Kinder, die in armen Verhältnissen aufwachsen, junge Menschen ohne Aussicht auf Ausbildung und prekär Beschäftigte sind davon betroffen. TV-Dokumentation mit Einschätzungen von Eric Seils (WSI)

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ARD-Wahlcheck, 28.08.2017

Wie geht es weiter mit der Rente?

Rentenniveau und Altersarmut gehören für die Menschen zu den wichtigsten Themen im Vorfeld der Bundestagswahl. WSI-Rentenexperte Florian Blank stellte sich beim ARD-Wahlcheck im Fernsehen und bei facebook live den Fragen der Zuschauer.

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Diskussion auf facebook live (ab Min. 1:00:00)

ZDFzoom, 16.08.2017

Und raus bist Du! - Gewerkschafter unter Druck

Arbeitgeber gegen Betriebsräte - "Union Busting" nimmt immer mehr zu. Besonders schwierig ist die Phase der Gründung eines Betriebsrates. Der Schutz engagierter Kolleg/innen muss schon vor einer Kandidatur einsetzen. Wie müssen neue rechtliche Regelungen aussehen? Fernsehreportage mit Martin Behrens (WSI)

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zeit online, 07.08.2017

Erbschaften: Das Ende der Leistungsgesellschaft

"Haushalte mit einem hohen Einkommen erhalten in der Regel hohe Erbschaften und Schenkungen." Damit verstärken Erbschaften die Ungleichheit in der Gesellschaft. Anita Tiefensee (WSI) in einem Beitrag zum Zusammenhang von Vermögen und Leistung in Deutschland heute.

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WDR-Beitrag zu WSI-Studien

Zwischen Erbschaft und Erwerbsarmut

Angetrieben von der Aktivierungspolitik hat die Erwerbsarmut in Deutschland deutlich zugenommen. Gleichzeitig wird in den kommenden Jahren ein Erbschaftsvolumen von bis zu 400 Mrd Euro pro Jahr erwartet - mehr als bisher angenommen. Die WDR-Sendung "Aktuelle Stunde" zeigt auf Basis zweier aktueller Studien mit WSI-Beteiligung die zunehmende soziale Polarisierung auf.   

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Gastbeitrag von Thorsten Schulten in der FAZ

Tarifautonomie stärken

"Die Bedeutung der Tarifautonomie ist mit dem allgemeinen Wahlrecht vergleichbar", schreibt der Wissenschaftliche Leiter des WSI-Tarifarchivs, Thorsten Schulten, in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Er diskutiert Ansätze zur Behebung des strukturellen Machtungleichgewichts auf dem deutschen Arbeitsmarkt und plädiert dabei für die staatliche Unterstützung der Tarifautonomie.

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ZDF Wiso, 27.03.2017

Befristung als alltägliche Last

Die Zahl der befristeten Arbeitsverträge für Menschen zwischen 25 und 34 Jahren hat sich seit 1995 verdoppelt: 17,9 Prozent sind nur auf Zeit angestellt. Für Wohlbefinden und Familienplanung hat das Konsequenzen, zeigt ein Fernsehbeitrag mit Forschungsergebnissen des WSI.

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Informationen zur Studie

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Gastbeitrag von Dorothee Spannagel im Tagesspiegel

Was tun gegen Ungleichheit?

Die Einkommensungleichheit in Deutschland markiert einen historischen Höchststand. WSI-Forscherin Dorothee Spannagel debattiert, wie mit Weiterqualifizierung, Bildung und Steuerpolitik der Trend gestoppt werden kann.

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Gastbeitrag von Anke Hassel in der Sueddetuschen Zeitung

Bedingungsloses Grundeinkommen: "Süßes Gift"

Anke Hassel (WSI) steht dem bedingungslosen Grundeinkommen kritisch gegenüber: "Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde die Gesellschaft spalten und den Aufstieg bisher Benachteiligter verhindern."

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