WSI-Datenbank

Atypische Beschäftigung

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Die Datenbank "Atypische Beschäftigung" des WSI stellt Tabellen und Grafiken für alle Stadt- und Landkreise zur Verfügung. Sie bietet einen schnellen Überblick zur Entwicklung von Teilzeitbeschäftigung, Leiharbeit und geringfügiger Beschäftigung in den Jahren 2005 bis 2016.

 

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Atypische Beschäftigung regional – der aktuelle Stand

Der Arbeitsmarkt hat sich im Jahr 2016 positiv entwickelt. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Vollzeit ist deutlich gewachsen. Noch stärker hat allerdings die atypische Beschäftigung zugenommen: 2016 waren rund 39,6 Prozent aller abhängigen Hauptbeschäftigungsverhältnisse (ohne Beamte und Selbständige) atypische Jobs, 2015 lag die Quote noch bei 39,3 Prozent. Die Zahl der oft besonders schlecht bezahlten und abgesicherten Minijobber im Haupterwerb hat jedoch um etwa 46.000 Beschäftigte abgenommen – auf 5,14 Millionen.

Für seine Analysen wendet das WSI seit 2014 eine neue Berechnungsmethode an. Nachdem in vorherigen Versionen noch alle Beschäftigungsverhältnisse gezählt wurden, was aufgrund vieler Neben-Minijobs zu einer höheren Quote führte, basiert die neue Auswertung auf der Anzahl der Personen im Hauptbeschäftigungsverhältnis. Um eine bessere Vergleichbarkeit zu ermöglichen, wurde die neue Berechnungsmethode im Nachhinein auch auf frühere Jahre angewendet.

Boeckler Impuls 07/2016

Teilzeit auf dem Vormarsch

Die atypische Beschäftigung nimmt zu. Das liegt an mehr Teilzeitjobs und Leiharbeit. Die Zahl der Minijobs geht hingegen zurück. Am stärksten verbreitet ist atypische Beschäftigung in den westdeutschen Flächenländern: Schleswig-Holstein kommt mit 43,1 Prozent auf den höchsten Wert, gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 42,2 und Niedersachsen mit 41,7 Prozent.

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