Trade Union Responses to Precarious - Employment in Germany

Bispinck, Reinhard / Schulten, Thorsten

Reihe: WSI-Diskussionspapier, Nr. 178; Dezember 2011.
Düsseldorf:  2011, ISSN: 1861-0625 (Print). 65 Seiten


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Abstract:


Since the mid-1980s Germany saw a continuing increase of precarious employment which now amounts to about one third of the total labour force. Considering the negative social side-effects of this development, the voices which call for a re-regulation of the labour market have become more prominent in recent years. The study analyses strategic responses of German trade unions to the increase of precarious employment. Hereby, it distinguishes between four different approaches: First, unions can demand and lobby for changes in legislation in order to limit, prevent or even forbid certain forms of precarious employment. Secondly, the unions can conclude collective agreements to improve the conditions of precarious employment and to limit its use at sectoral or company level. Thirdly, union can develop practical help and assistance to precarious workers and recruit them as union members. Finally, the unions can promote their own vision of "good work" as a counter model against precarious employment.After a general overview on the different union strategies the study presents details in four case-studies of how the unions act in the following areas:- low wages- temporary agency work- dependent self-employed workers-apprenticesThe study is part of a European project "Bargaining for Social Rights" (BARSORI) which is financed by the European Commission (Agreement Ref. VS/2010/0811).



Kurzbeschreibung:


Seit Mitte der 1980er Jahr hat er Anteil prekärere Beschäftigung in Deutschland kontinuierlich zugenommen und umfasst mittlerweile etwas ein Drittel aller Beschäftigungsverhältnisse. Angesichts der negativen sozialen und ökonomischen Folgen werden die Stimmen immer lauter, die für eine Re-Regulierung des Arbeitsmarktes eintreten.

Die Studie analysiert die gewerkschaftlichen Antworten der Gewerkschaften gegenüber der zunehmenden Bedeutung prekärer Beschäftigung: dabei werden vier strategische Ansätze unterschieden:

1. Gesetzliche Änderungen, um bestimmte Formen prekärer Beschäftigung zu verhindern, zu begrenzen oder zu verbieten;

2. Tarifverträge zur Begrenzung prekärer Beschäftigung und zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von prekär Beschäftigten

3. Organisierung von prekär Beschäftigten und die Entwicklung praktischer Hilfs- und Unterstützungsangebote

4. Die Entwicklung eines gewerkschaftlichen Leitbildes von "Guter Arbeit" als Gegenmodell zu prekärer Beschäftigung

Nach einem allgemeinen Überblick über die verschiedenen gewerkschaftlichen Strategien, enthält das Papier vier Fallstudien in den folgenden Bereichen:- Niedriglöhne- Leiharbeit- Abhängige" Selbstständige- Auszubildende

Die Studie ist Teil eines europäischen Projektes "Bargaining for Social Rights" (BARSORI), das von der Europäischen Kommission finanziert wird (Ref. VS/2010/0811).



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