Erwerbsarbeit

Erwerbsbeteiligung

Frauen sind in Deutschland immer noch seltener erwerbstätig als Männer, allerdings hat sich die Teilhabe am Erwerbsleben beider Geschlechter zwischen 1991 und 2017 stark angeglichen. Im Jahr 2017 ist der geschlechtsspezifische Abstand der Erwerbstätigenquote in Ostdeutschland nur halb so hoch wie in Westdeutschland. Dazu hier mehr in 3 Grafiken und einer Kurzanalyse.

Erwerbstätigenquoten und Erwerbsquoten 1991-2017

Erwerbsverhältnis

Frauen sind insgesamt häufiger in atypischen Beschäftigungsverhältnissen tätig als Männer. Selbst in der männerdominierten Leiharbeit wächst der Anteil der Frauen. Fünf Kurzanalysen und 18 Schaubilder stellen die Situation dar.

Minijobs als einzige Erwerbstätigkeit 2004-2017
Minijobs als Nebentätigkeit 2004-2017
Leiharbeit 1991-2017
Befristete Beschäftigung nach Altersgruppen 1991-2016
Selbstständige Frauen und Männer mit und ohne Beschäftigte 1991– 2017

Segregation des Arbeitsmarktes

Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Frauen und Männer verteilen sich in Deutschland nicht gleichmäßig auf die verschiedenen Berufe (horizontale Segregation). Außerdem arbeiten Frauen deutlich seltener als Männer in einer leitenden Stellung (vertikale Segregation). Zwei Kurzanalysen und sechs Schaubilder zeigen die Verteilung auf.

Horizontale Segregation des Arbeitsmarktes 2017
Vertikale Segregation des Arbeitsmarktes 2016

Arbeitsqualität

Frauen fühlen sich deutlich stärker als Männer durch das Arbeitspensum überfordert – das gilt unabhängig vom jeweiligen Arbeitszeitumfang. Während sich bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 35 bis 40 Stunden jede fünfte Frau überfordert fühlt, gilt dies in derselben Arbeitszeitgruppe nur für jeden siebten Mann. Die Kurzanalyse und zwei Schaubilder zeigen Unterschiede zwischen Geschlechtern und Berufen auf.

Arbeitsbelastungen von Frauen und Männern in Deutschland 2018
Mengenmäßige Überforderung nach Arbeitszeitgruppen 2011/12

Erwerbstätigkeit im Haushaltskontext

In Deutschland haben Elternschaft und Alter des jüngsten Kindes einen großen Einfluss auf die Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern: Mütter sind seltener aktiv erwerbstätig (und wenn doch meistens in Teilzeit) als Frauen ohne Kinder. Väter sind häufiger Alleinverdiener und sogar häufiger aktiv erwerbstätig als Männer ohne Kinder. Zwei Kurzanalysen und fünf Schaubilder betrachten die Erwerbstätigkeit mit und ohne Kinder.

Erwerbskonstellationen in Paarhaushalten 2017
Erwerbstätigenquote nach Elternschaft und Alter jüngstes Kind 2017

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