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Der Anteil der Haushalte, die sich wichtige Ausgaben für Wohnen und Gebrauchsgüter aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht leisten können, liegt seit 2005 bei ungefähr 5 Prozent. Die Werte schwankten in den letzten acht Jahren zwischen 4,5 Prozent (2010) und 5,5 Prozent (2008). Eindeutige Trends waren nicht festzustellen. 2013 lag der Anteil bei 5,4 Prozent und somit 0,5 Prozentpunkte höher als im Vorjahr. Seit 2013 geht der Anteil materiell deprivierter Haushalte zurück und erreichte 2017 ein neues Minimum von 3,6 Prozent.

Weitere Erläuterungen

materielle Deprivation: Materielle Deprivation beschreibt eine erzwungene Unterversorgung mit Alltagsgütern, die das Leben der betroffenen Personen oder Haushalte in besonderem Maße einschränkt. Als materiell depriviert gilt, wer aus finanziellen Gründen nicht in der Lage ist, sich mindestens vier der folgenden neun Güter zu leisten: 1) Rückzahlungen von Schulden und Krediten 2) angemessene Beheizung der Wohnung 3) unerwartete Ausgaben, 4) jeden zweiten Tag eine Mahlzeit mit Fleisch, Fisch oder einer vegetarischen Alternative, 5) einen einwöchigen Urlaub, 6) ein Auto, 7) eine Waschmaschine, 8) einen Fernseher oder 9) ein Telefon.

Quellen

Eurostat Datenbank
 

 

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