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Armut

Der Anteil von Personen mit einem Äquivalenzeinkommen unterhalb der Armutsgrenze ist seit 2006 kontinuierlich leicht gestiegen. Die wachsende Armut hat mehrere Gründe: zum einen hat die Altersarmut zugenommen, zum anderen die Armut unter den Beschäftigten selbst. Kinder sind überdurchschnittlich armutsgefährdet.

Kinderarmut in Deutschland 2015

Deutschland hatte in den vergangenen Jahren einen hohen Flüchtlingszustrom zu verzeichnen. 2015 war der Höhepunkt dieser Entwicklung. Gleichzeitig hat die Kinderarmut wieder etwas zugenommen: Sie stieg von 19,0 Prozent im Jahr 2014 auf 19,7 Prozent im Jahr 2015. Die Entwicklung variiert regional jedoch beträchtlich. Welchen Einfluss hat die Flüchtlingskrise auf die Verbreitung von Kinderarmut? Wo leben die armen Kinder?

Kinderarmut in Deutschland
Interaktive Karte: Überblick nach Regionen

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WIE WIRKT SICH DIE EINWANDERUNG AUF DIE ARMUT AUS?

In der aktuellen Debatte spielen die verteilungspolitischen Auswirkungen der jüngsten Einwanderungswelle eine bedeutende Rolle: Wie wird sich die soziale Lage in Deutschland entwickeln? Anhand neuer Daten des Statistischen Bundesamtes kann diese Frage für den Teilaspekt der Armut beantwortet werden.

Armut nach Migrationsstatus

Armutsquoten in Ost- und Westdeutschland, 2005-2015

Im Jahr 2015 lebten 15,7 Prozent aller Personen in Deutschland in Armut. Die Armutsquoten in den neuen und alten Bundesländern unterscheiden sich nach wie vor sehr deutlich. Der Abstand wird jedoch allmählich geringer. mehr ...

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Armut unter Kindern und Älteren, 2005-2015

Kinder sind in Deutschland überdurchschnittlich häufig von Armut betroffen. Die Armutsquote von Kindern unter 18 Jahren lag im Zeitraum 2005–2015 durchgehend deutlich über der der Gesamtbevölkerung. mehr ...

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Armut nach Erwerbsstatus, 2005-2015

Erwerbslose sind häufiger von Armut betroffen als der Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. Im Jahr 2015 lebten 59,0 Prozent der Erwerbslosen unter der Armutsgrenze. Dass auch eine Erwerbstätigkeit nicht immer vor Armut schützt, zeigt die Armutsquote der Erwerbstätigen. mehr ...

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Armutsgrenzen nach Haushaltsgröße, 2005-2015

Im Jahr 2015 galten alle alleinlebenden Personen mit einem monatlichen Nettoeinkommen unterhalb von 942 Euro als arm. Die Armutsgrenze für Familien mit zwei Kindern lag bei 1.978 Euro. mehr ...

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Materielle Deprivation, 2005-2015

Der Anteil der Haushalte, die sich wichtige Ausgaben für Wohnen und Gebrauchsgüter aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht leisten können, schwankt seit 2005 zwischen 4,4 und 5,5 Prozent.
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