WSI-Forschungsbereich

Europa und europäische Politik

Die europäische Dimension durchzieht als Querschnittsthema alle WSI-Forschungsbereiche. Künftig werden die europäischen Bezüge sowohl in der Forschung als auch in den Transferaktivitäten noch stärkere Bedeutung erlangen. 

Die Themen des Forschungsbereichs

Transnationale Arbeitsbeziehungen und nationale Konsequenzen - Finanz- und Wirtschaftspolitik in Europa - Demokratiedefizite in Europa - Monitoring von EU-Entscheidungen - Einfluss von EuGH, EGMR, EZB

WSI Report 52, 09/2019

Pragmatic solutions to save the euro

The reform of the euro zone is stuck. Against the background of political blockades, Daniel Seikel (WSI) and Achim Truger (University Duisburg-Essen) examine from a combined economic and political science perspective how the Euro can be prepared for the next crisis and develop a proposal of how, under the given circumstances, the room for maneuver within the existing framework of economic and monetary union can be extended in a pragmatic way in order to strengthen national fiscal policy as an instrument of macroeconomic stabilization.

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IPG-Journal, 10.07.2019

Ein Drama, das keins ist

Bringt eine bessere Verankerung des Spitzenkandidaten-Prinzips mehr Demokratie in der EU? Daniel Seikel (WSI) plädiert in seinem Beitrag zur aktuellen Debatte um die Nominierung von Ursula von der Leyen als Kommissionspräsidentin dafür, sich auf die wahren Probleme zu konzentrieren – denn das Spitzenkandidaten-Prinzip würde zwar die Legitimation der Kommission stärken, aber gegen die eigentlichen Ursachen des Demokratiedefizits kaum etwas ausrichten.

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New book by Johannes M. Kiess, Martin Seeliger (eds.), Routledge 2019

Trade Unions and European Integration

New European economic governance regime and the autonomy of collective bargaining: a fundamental conflict. The book chapter by Daniel Seikel (WSI) shows how reform measures imposed on programme countries have led to a substantial deterioration of the bargaining power of trade unions, undermining one of the cornerstones of post-war democratic governance.

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Torsten Müller (etui) and Thorsten Schulten (WSI), 2019

Germany: parallel universes of collective bargaining

In Germany, the past 20 years have been marked by decentralisation, fragmentation and erosion of the bargaining landscape, resulting in parallel universes, with great variation in regulatory capacity. In their chapter for the new etui book on collective bargaining in Europe, the authors explore the different factors that led to this state of affairs.

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Europäischer Tarifbericht des WSI

Lohnplus in der EU

Trotz leichter Konjunkturtrübung: Das dynamische Lohnwachstum setzt sich fort – und stabilisiert das Wachstum in Europa. Treibende Kraft der positiven Entwicklung sind die guten Tarifabschlüsse.

WSI Report 50, 06/2019 (pdf)

Tagesspiegel Causa, 15.05.2019

Das Recht der Europäer

Thorsten Schulten (WSI) zur Debatte um einen europäischen Mindestlohn: Existenzsichernde Entlohnung ist das Grundgerüst im Kampf gegen soziale und finanzielle Unterschiede in EU-Ländern. Schließlich sehen das auch Europas Verträge so vor. 60 Prozent des Medianlohns sind dabei ein wichtiger Anfang.

Beitrag auf tagesspiegel.de

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© picture alliance/ blickwinkel

Blog-Serie zur Europawahl 2019

Investieren in Europa

Der Europawahlkampf ist in vollem Gange. Ein Thema, das dabei im Vordergrund stehen sollte, ist die Frage, wie öffentliche und private Investitionen in der EU ausgebaut werden können. Wie muss eine neue Investitionspolitik aussehen?

WSI Blog "Work on Progress"

Makroskop, 23.04.2019

Das Primat des Politischen über den Binnenmarkt herstellen

Das Demokratiedefizit der EU wird von links wie rechts kritisiert. Doch die meisten derzeit diskutierten Reformvorschläge gehen an einem zentralen Problem vorbei: Der Überkonstitutionalisierung des europäischen Binnenmarktrechtes. Analyse und Gestaltungsoptionen von Daniel Seikel, EU-Experte am WSI.

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Neuerscheinung der Arbeiterkammer Wien, 01/2019

Lohnpolitische Neuorientierung in Europa?

Nachdem die Europäische Union in der Krise lange Zeit auf eine Politik der Lohnkürzung und Schwächung der Tarifvertragssysteme gesetzt hat, deutet sich seit einigen Jahren eine vorsichtige Neuorientierung an. Thorsten Schulten (WSI) und Torsten Müller (ETUI) analysieren den Wandel des lohnpolitischen Diskurses in der EU, in dem zunehmend die Wichtigkeit einer dynamischen Lohnentwicklung betont wird.

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Journal of European Integration

Patterns of pooling and delegation after the crisis: old and new asymmetries

European integration after the euro crisis: Restoration of national control or upgrade of supranational autonomy? Daniel Seikel (WSI) analyses the key institutions of the reformed European economic governance,finding that control over risk-reducing and market-making institutions has been delegated to supranational institutions whereas control over risk-sharing and market-correcting institutions has remained in the hands of the member states.

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European Journal of Industrial Relations Vol. 24 (4)

Tarifpolitische Koordinierung in Nordeuropa

Thorsten Schulten (WSI), Torsten Müller (ETUI), Jon Eric Dølvik (Fafo) und Christian Ibsen (Michigan State University) haben untersucht, wie sich die Tarifverhandlungen in den exportorientierten Industriesektoren in Deutschland und den nordischen Ländern Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden entwickeln und angesichts zunehmenden Konkurrenzdrucks gegenseitig beeinflussen.

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Interview Euractiv, 20.09.2018

Ungleichheit reduzieren, um wirtschaftliche Dynamik zu entfachen

Wohlstand ist eines der großen Versprechen der Europäischen Integration. Doch die Löhne in der EU stiegen zuletzt nur moderat. Zudem sorgen ungleiche Lohnentwicklungen in der Währungsunion für wirtschaftliche Instabilität. Thorsten Schulten (WSI) im Interview zur Einkommenssituation der EU-Bürger, zu den Perspektiven einer europäischen Mindestlohnpolitik und zum Niedriglohnsektor in Deutschland.

zum Interview auf euractiv.de

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Neuerscheinung: etui 2018

Krise des Flächentarifvertrages in Europa

Ein internationales Autor/innen-Team untersucht in diesem neuen Sammelband, wie die Dezentralisierung der Tarifpolitik in fünf europäischen Ländern (Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien) seit 2008 verlaufen ist. Thorsten Schulten und Reinhard Bispinck analysieren die Erfahrungen in Deutschland.

zum kostenlosen Download (in englischer Sprache)

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Makronom, 26.06.2018

Eurozone: Merkel-Art oder à la Macron

In der Erklärung von Meseberg haben sich Deutschland und Frankreich vor dem EU-Gipfel Ende Juni 2018 auf eine gemeinsame Linie zur Zukunft der Eurozone verständigt. Daniel Seikel vergleicht die beiden Positionen sowie die Vorstellungen der EU-Kommission aus politikwissenschaftlicher Sicht.

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WSI-Blog "Work on Progress", 28.06.2018

Freizügigkeit in der EU führt nicht zu Wohlfahrtsmigration

Kommt es in der EU zu gezielter Einwanderung in die ausgebauten Wohlfahrtssysteme vor allem der nord-westlichen Mitgliedstaaten? Daten für Dänemark und Deutschland widerlegen diese These.

zum Beitrag von Benjamin Werner (Universität Bremen)

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Gute Arbeit in Europa

Arbeitnehmerentsendung: Politik muss handeln

Deutschland ist das Hauptzielland entsandter Beschäftigter. Die Revision der Entsende-Richtlinie eröffnet Chancen, ihre Situation zu verbessern. Nun ist der Gesetzgeber gefragt.

zum Blog-Beitrag von Daniel Seikel

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Anke Hassel und Bettina Wagner, 13.04.2018

Mehr Spielraum für Europäische Arbeitsbehörde gefragt

Die EU-Kommission reagiert mit der Ankündigung einer Europäischen Arbeitsbehörde auf die wachsende Mobilität von Beschäftigten. Der Entwurf bietet Chancen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen, greift aber zu kurz. Die Behörde braucht mehr Befugnisse.

zum Blogbeitrag

Anke Hassel (WSI), Bettina Wagner (Hertie School of Governance)

Reform der Entsenderichtlinie

Die Zahl der Entsendungen innerhalb der EU steigt deutlich an. Zielbranchen sind vor allem Baugewerbe, Fleischwirtschaft und Pflege. Die neue Richtlinie ist ein Schritt in die richtige Richtung, um Sozialdumping und Kettenentsendungen zu begrenzen. Kontrollmöglichkeiten und grenzüberschreitende Zusammenarbeit müssen aber dringend geregelt und ausgebaut werden.

ifo-Schnelldienst 3/2018 (pdf)

WSI Policy Brief Nr. 17, 11/2017

Sozialeres Europa noch nicht in Sicht

Mit der im November 2017 verabschiedeten Europäischen Säule sozialer Rechte will die EU-Kommission ein Fundament für ein sozialeres Europa legen. Für WSI-Europaexperte Daniel Seikel ist das darin enthaltene Maßnahmenpaket nicht ausreichend. Es bilde in weiten Teilen lediglich die derzeitigen Rechtsbestände ab. Zudem seien die formulierten Prinzipien sehr vage formuliert und enthielten keine konkreten Zielmarken. 

WSI Policy Brief 17 (pdf)
WSI Policy Brief 17e (pdf, English)

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Leviathan, Ausgabe 3/2017

EU-Politik: Verrechtlichung und Entpolitisierung

Daniel Seikel (WSI) zeigt, wie aktuelle europäische Projekte das Spannungsverhältnis zwischen Demokratie und Kapitalismus durch Entdemokratisierung und Entpolitisierung von Entscheidungsprozessen sowie wirtschaftliche Liberalisierung weiter verschärfen.

Abstract

EuGH-Urteil im "TUI-Fall"

Deutsche Unternehmensmitbestimmung verstösst nicht gegen EU-Recht

Mit seinem Urteil vom 18.07.2017 hat das EuGH höchstgerichtlich festgestellt: Die Vertretung von Arbeitnehmer/innen in Aufsichtsräten deutscher Firmen ist europarechtskonform. Die Beschränkung des aktiven und passiven Wahlrechts bei der Wahl der Arbeitnehmervertreter in Aufsichtsräten auf in Deutschland beschäftigte Arbeitnehmer/innen ist kein Verstoß gegen die Arbeitnehmerfreizügigkeit.

Kommentar von Daniel Seikel (WSI)

Anke Hassel, Daniel Seikel in: Wirtschaftsdienst 5/2017

Europäische Säule sozialer Rechte: Zu kurz gesprungen

Ist die ESSR geeignet, den Schutz sozialer Rechte in der EU zu verbessern? Daran bestehen begründete Zweifel: Für Länder wie Deutschland wird sie kaum Verbesserungen bringen, dort sind die Grundsätze bereits weitgehend verwirklicht. Vor allem aber formuliert die ESSR individuelle Ansprüche, die national durchsetzbar sein sollen. Ein zentrales Problem ist jedoch die Unterwanderung kollektiver Rechte der Arbeitnehmer durch die EU-Institutionen selbst - dagegen können individuell einklagbare Ansprüche gegen Mitgliedstaaten nichts ausrichten.

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Anke Hassel (WSI), Bettina Wagner (Hertie School of Governance)

The EU’s ‘migration crisis’: challenge, threat or opportunity?

The chapter provides an overview of the EU legal framework on asylum and migration, presents statistics on both refugee inflow and intra-EU migration, and summarizes the uncoordinated national responses to the refugee crisis. From their analyses, the authors conclude that - at the policy level - intra-EU migration and asylum seekers are a challenge combined with an opportunity.

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WSI Working Paper 208

The Social Progress Protocol of the ETUC

The Social Progress Protocol is a proposal formulated by the European Trade Union Confederation (ETUC). It is a response to judicial decisions of the European Court of Justice on the relationship between fundamental freedoms and collective social rights. The proposal essentially demands a supplementing of European primary law in a way that gives precedence to fundamental social rights in the event of a conflict of laws. Martin Höpner (MPIG Cologne) underscores the justification of the goals pursued by the Social Progress Protocol and makes suggestions on how it can be developed further.

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WSI Working Paper 207

A social and democratic Europe?

Everywhere in Europe, support for the European integration process decreases. Fundamental social rights clash with the market-liberal single market law, the key institutions of the European social model are undermined. What are the causes for this development? Which changes are necessary to achieve a more social and democratic Europe? Daniel Seikel (WSI) identifies three policy fields that are of central importance: an "open" constitution for Europe, social minimum standards and the recuperation of the fiscal capacities of the political system.

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Perspektiefe 41, Dezember 2016

Europa am Scheideweg

Die EU befindet sich in der größten Krise seit ihrem Bestehen. Der bisherige Pfad stetiger Integrationsvertiefung bei gleichzeitiger „Technokratisierung“ europäischen Regierens wird von den Bürger/innen immer weniger akzeptiert. Woher kommt die EU-Skepsis? Dr. Daniel Seikel (WSI) beleuchtet die Ursachen und skizziert Wege, auf denen eine Verbesserung der Einstellung zu Europa erreicht werden kann.

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Torsten Müller, Thorsten Schulten (WSI), Guy Van Gyes (Hrsg.)

Lohnpolitik unter europäischer »Economic Governance«

Wissenschaftler/innen aus 13 Ländern, die dem TURI-Netzwerk angehören, zeigen alternative Strategien für inklusives Wachstum: eine expansive, solidarische Lohnentwicklung sowie eine europaweite Koordination, angemessenene Mindestlöhne und starke Tarifvertragssysteme.

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