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WSI-Forschungsbereich

Sozial- und Verteilungspolitik

In diesem Forschungsbereich werden die Institutionen, Instrumente und Wirkungen der Sozial- und Verteilungspolitik analysiert. Soziologen und Politikwissenschaftler beschäftigen sich mit dem Wandel von Wohlfahrtsstaaten und sozialen Sicherungssystemen in Deutschland und Europa. Sie suchen nach den Ursachen der wachsenden sozialen Ungleichheit und nach Lösungen, die eine gerechtere Verteilung von Lebenschancen und bessere Absicherung gegen Risiken ermöglichen.

WSI-Verteilungsmonitor
Einkommen, Vermögen, Reichtum mehr ...
Verteilung von Lebenschancen
Erwerbsarmut, Kinderarmut, Altersarmut mehr ...
Rentenpolitik
Die drei Säulen der Alterssicherung mehr ...
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Buchpublikation: Diehl, Elke (Hg.): Teilhabe für alle. Bonn: bpb.

Armut und Teilhabe

Teilhabe an der Gesellschaft – wie wird dieser Anspruch umgesetzt? Dorothee Spannagel (WSI) untersucht in ihrem Beitrag, wie Armut zu gesellschaftlicher Ausgrenzung führt und wie Benachteiligungen abgebaut werden können.

Informationen zum Buch

Veröffentlichungen zur Rentendebatte

Stabilisierung des Rentenniveaus gefragt

Kurz vor der Bundestagswahl am 24. September nimmt die Rentendebatte an Fahrt auf. Florian Blank rechnet im neuen WSI Policy Brief vor, dass bei einer Absenkung des Rentenniveaus eine armutsfeste Rente für immer mehr Menschen unerreichbar wird. In seinem Beitrag für die WSI-Mitteilungen gibt er Impulse für die Debatte um die Zukunft der Rente.“

Zum Policy Brief (pdf)
Kurzpräsentation (youtube)
Beitrag in den WSI-Mitteilungen (pdf)

zeit online, 07.08.2017

Erbschaften: Das Ende der Leistungsgesellschaft

"Haushalte mit einem hohen Einkommen erhalten in der Regel hohe Erbschaften und Schenkungen." Damit verstärken Erbschaften die Ungleichheit in der Gesellschaft. Anita Tiefensee (WSI) in einem Beitrag zum Zusammenhang von Vermögen und Leistung in Deutschland heute.

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Social Europe, 07.08.2017

A Big Legacy: Wealth In Europe

The "Inequality in Europe" series on Social Europe examines the different dimensions of inequality in Europe and what kind of policy mix could help addressing them. Anita Tiefensee (WSI) gives an overview on the current distribution of wealth. The most important source is owner-occupied housing. Another source are wealth transfers - inheritances and gifts, i.e. wealth accumulated without effort. But taxes on gifts and inheritances have tended to decrease in the euro area - a highly problematic development.

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Soziale Sicherheit, Ausgabe 7+9/2017

Wie armutsfest ist die Rentenversicherung?

Florian Blank (WSI) und Erik Türk (AK Wien) haben für Deutschland und Österreich untersucht, welche Kombinationen aus Einkommen und Erwerbsdauer notwendig sind, damit die Rente über der Armutsgefährdungsgrenze liegt. Das Ergebnis: Beschäftigte in Österreich kommen bereits heute mit der öffentlichen Rentenversicherung deutlich schneller auf eine Altersrente, mit der sie nicht in Armut leben müssen. Im zweiten Teil werden die Grundsicherungssysteme für Ältere und die Entwicklung von Altersarmut beleuchtet.

Abstract Teil 1
Abstract Teil 2

Prognose von Anita Tiefensee (WSI) und Markus Grabka (DIW)

Höhe der Erbschaften wird unterschätzt

Erbschaften und Schenkungen in Deutschland dürften mehr als ein Viertel höher ausfallen als bisher erwartet. Bis zu knapp 400 Milliarden Euro pro Jahr sind möglich. Zu diesem Ergebnis kommen Anita Tiefensee (WSI) und Markus Grabka (DIW), die in ihren Berechnungen gegenüber anderen Modellen regelmäßiges Sparen und Wertsteigerungen berücksichtigen.

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Pressemitteilung

Ringvorlesung "Mind the Gap!", 20.07.2017 Bonn

Mehr Gerechtigkeit ist machbar!

Wachstum, Wohlstand und Ungleichheit - wie hängt das zusammen? Dr. Anita Tiefensee beschreibt Ausmaß und Auswirkungen materieller Ungleichheit. Die Daten machen deutlich: In Deutschland ist das Gerechtigkeitsproblem vor allem eins der „Ränder“: sehr hohe Vermögen einerseits und sehr niedrige Einkommen andererseits. Aus der Ursachenanalyse folgt u.a.: Ansatzpunkte für mehr Gerechtigkeit sind der Niedriglohnsektor und eine stärkere Umverteilung über Besteuerung.

Vortragsvideo (youtube)
Vortrag zum Download (pdf)

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ver.di Sozialpolitisches Wochenende, 22.07.2017

Rentenpolitik im Vergleich

Warum vergleichen? Wie vergleichen? Und wo steht Deutschland? Florian Blank (WSI) stellt Methodik und Fakten vor. Ergebnis: Ähnliche Startbedingungen – unterschiedliche Entscheidungen: Österreich zeigt, dass ein starkes öffentliches Rentensystem möglich ist!

Vortrag zum Download (pdf)

Fünfter Armuts- und Reichtumsbericht

Stellungnahme des WSI

Dr. Anita Tiefensee (WSI) stellt in ihrer Stellungnahme zur Anhörung im Bundestag drei Politikmaßnahmen heraus, die für den Abbau der zunehmenden Vermögens- und Einkommensungleichheit zentral sind: kostenlose Bildung, progressive Besteuerung von Kapitalerträgen und progressive Erbschaft- und Schenkungsteuer auf alle Vermögenswerte.

WSI Policy Brief 11, 06/2017 (pdf)

Tagungsdokumentation

Wohlfahrtsstaaten unter der Lupe

Wohin entwickeln sich Wohlfahrtsstaaten? Was ist der Stand der Wohlfahrtsstaatsforschung? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Tagung „Aktivierend – investiv – prädistributiv: Neue Paradigmen in der Sozialpolitikforschung“, die der Arbeitskreis Vergleichende Wohlfahrtsstaatsforschung der DVPW, WSI und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V. gemeinsam an der Universität Kassel am 27./28. April 2017 durchgeführt haben.

Vorträge zum Download

Anke Hassel (WSI), Kulturradio rbb 18.04.2017

1000 Euro im Monat für jeden - ein Gewinn für die Frauen?

Mehr Gerechtigkeit und mehr Unabhängigkeit für Frauen? Anke Hassel (WSI) argumentiert dagegen: Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde den Rückzug der Frauen aus der Erwerbstätigkeit begünstigen und die traditionelle Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern verfestigen.

zum Beitrag (Audiofile, mp3)

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Soziale Sicherheit Ausgabe 3/2017

Sollten Patientenorganisationen Sitz und Stimme haben?

Um die Selbstverwaltung in der gesetzlichen Krankenversicherung wird viel diskutiert: Welche Organisationen sollen die Versicherten repräsentieren? Soll die Selbstverwaltung um Vertreter/-innen von Patientenorganisationen erweitert werden? Florian Blank (WSI) analysiert Kritik und Lösungsansätze.

Abstract
WSI Study Nr. 08 (pdf)

Florian Blank (WSI)

Pension provision: (Still) a public task?

In a recently published contribution to an edited volume, WSI researcher Florian Blank discusses developments in pension policies in Germany. In his article he pays special attention to tendencies of privatization that took place in the German pension system since the 2001 reforms. Furthermore, he addresses the question of how to justify public pension provision.

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Tagung: Rente muss reichen Bielefeld 05.04.2017

RENTENPOLITIK: STAND DER DINGE UND OPTIONEN

Von der Debatte über Altersarmut zur Diskussion um das Rentenniveau: Rentenreformen und aktuelle Baustellen im Überblick. Fazit von Florian Blank (WSI): Reformen mit Ziel der Beitragssatzstabilität schwächen das öffentliche System. Wichtig ist neben der Stabilisierung und Anhebung des Rentenniveaus auch die Weiterentwicklung des sozialen Ausgleichs: Rente nach Mindestentgeltpunkten, Beiträge bei Arbeitslosigkeit, die Bestimmung einer Mindestbemessungsgrundlage u.a.

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WSI Working Paper 209

Viele Kinder - wenig Rente?

Wie wirken sich Zeiten für Kindererziehung auf die Rente aus? Fallstudien in Deutschland, Dänemark, Italien, den Niederlanden, Österreich und Schweden zeigen, wie Anreize für Familienpausen und Ausgleich in der Alterssicherung ineinandergreifen.

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WSI Study Nr. 08

SELBSTVERWALTUNG, GEWERKSCHAFTEN UND PATIENTEN-ORGANISATIONEN

Die soziale Selbstverwaltung in der Gesetzlichen Krankenversicherung ist immer wieder Gegenstand von Diskussionen und Reformvorschlägen. Ein Vorschlag befürwortet die Beteiligung von Patientenorganisationen, weil die in der Selbstverwaltung aktiven Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände die Interessen der Patient/innen nicht angemessen vertreten würden. Florian Blank (WSI) setzt sich mit dieser Ansicht und entsprechenden Lösungsvorschlägen auseinander und geht dabei insbesondere auf die Rolle der Gewerkschaften in der Selbstverwaltung ein.

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WSI Verteilungsbericht 2017

WIE LANGE REICHT DAS VERMÖGEN BEI EINKOMMENSAUSFALL?

Eine wichtige Funktion von Vermögen ist die Sicherung des Konsumniveaus bei Einkommensausfällen. Ein Drittel der Haushalte käme jedoch nur wenige Wochen oder Monate mit dem Ersparten über die Runden. Andere könnten Jahrzehnte von ihrem Vermögen leben.

WSI Report 37/2017 (pdf)
Daten und Grafiken

magazin mitbestimmung

Bin ich arm, Durchschnitt oder schon reich?

Wer prekär beschäftigt ist, profitiert kaum von der positiven wirtschaftlichen Entwicklung. Immer seltener lässt sich das Versprechen vom Aufstieg durch Arbeit und Leistung in der deutschen Gesellschaft einlösen. Zur Verfestigung der der Einkommensverteilung: WSI-Forscherin Dorothee Spannagel im Gespräch mit dem magazin mitbestimmung

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Betriebliche Altersversorgung

Betriebsrente - noch nicht die Regel

Die betriebliche Altersversorgung hilft, den Lebensstandard im Alter zu sichern – wird aber auch in mitbestimmten Betrieben noch nicht überall angeboten. Daten der Betriebsräte-Befragung des WSI informieren über Verbreitung und Finanzierung.

WSI-Report Nr. 30 (pdf)

WSI Study Nr. 3

Soziale Selbstverwaltung in der Bürgerversicherung

Die Bürgerversicherung wird als eine Reformoption für das deutsche System der Krankenversicherung diskutiert. Thomas Gerlinger (Universität Bielefeld) untersucht, welche Konsequenzen der Übergang zur Bürgerversicherung für die soziale Selbstverwaltung und auch die gemeinsame Selbstverwaltung mit sich bringen würde, und geht dabei insbesondere auf Folgen für die Legitimität der Selbstverwaltung ein.

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Soziale Sicherheit, Heft 5/2016

Die betriebliche Krankenversicherung

Durch eine betriebliche Krankenversicherung (bKV) kann - ähnlich wie durch private Zusatzkrankenversicherungen - die gesetzliche Krankenversicherung ergänzt werden. Susanne Eva Schulz und Florian Blank haben untersucht, was die Inhalte einer bKV sind und ob diese betriebliche Sozialleistung sinnvoll ist.

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Sozialer Fortschritt, Jg. 65, S. 97-102

Einstieg in den Ausstieg? – Die Entwicklung der Förderung der „Riester-Rente“

In einem Beitrag für die Zeitschrift „Sozialer Fortschritt“ untersucht WSI-Forscher Florian Blank die Entwicklung der Förderung der „Riester-Rente“. Der Artikel analysiert, wie sich die Förderung in den vergangenen Jahren real entwickelt hat, und diskutiert das Verhältnis von öffentlicher Förderung und privatem Sparen. Die Entwicklungen bieten aus Sicht des Wissenschaftlers Möglichkeiten zum Ausstieg aus der viel kritisierten privaten Vorsorge.

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WSI Policy Brief 1/2016

Stellungnahme zu Vorschlägen zur Wiederherstellung der paritätischen Finanzierung in der GKV

Dr. Florian Blank (WSI) und Dr. Rudolf Zwiener (IMK) unterstützen die Kritik an der gegenwärtigen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung. Eine Rückkehr zur paritätischen Finanzierung ist geboten, da nicht nur die Versicherten, sondern auch Arbeitgeber von den Leistungen der GKV profitieren und die gegenwärtige Finanzierung nicht dem Stellenwert des Interessenausgleichs in der Sozialversicherung entspricht. Eine paritätische Finanzierung würde Arbeitgeber auch bei steigenden Gesundheitssausgaben nicht übermäßig belasten. Und selbst bei einer Rückkehr zur paritätischen Finanzierung müssten die Versicherten zusätzliche Ausgaben, etwa für Zuzahlungen, schultern.

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Gesetzliche vs private Altersvorsorge

EIN STARKES ÖFFENTLICHES RENTENSYSTEM IST MÖGLICH

Österreich hat die umlagefinanzierte Gesetzliche Rentenversicherung ausgebaut. Deutschland setzt hingegen immer mehr auf private Absicherung. Die Folge: Deutsche sind im Alter oft deutlich schlechter abgesichert als Österreicher.

WSI Report 27/2016 (pdf)
WISO direkt 22/2016 (pdf)
Beitrag im "Wirtschaftsdienst"
Beitrag in der Frankfurter Rundschau

Journal of International and Comparative Social Policy

Welfare user roles in a conservative welfare state. Are Germans citizens, consumers or co-producers?

Many welfare states have embraced choice and market mechanisms since the 1990s. With respect to welfare users, it has been argued that this led to a change from citizens to consumers. This paper challenges this observation arguing that user roles are much more complex and include claimants and co-producers in addition to citizens and consumers. Stephan Köppe (UCD), Benjamin Ewert (University Hospital Bonn) and Florian Blank (WSI) investigate user roles in pension insurance, health care and schools.

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Ausführliche Publikationsverzeichnisse finden Sie auf den Mitarbeiterseiten sowie unter Veröffentlichungen

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