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WSI-Forschungsbereich

Lohnpolitik, Tarifpolitik und Industrielle Beziehungen

Themen der Lohn- und Tarifpolitik gehören in Forschung wie politischer Beratung seit Jahrzehnten zur Kernkompetenz des WSI. Zu den zentralen Akteuren der betrieblichen, tarifpolitischen und gesellschaftlichen Interessenwahrnehmung und politischen Gestaltung zählen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände. Die Forschungen konzentrieren sich vornehmlich auf die Arbeitsbeziehungen zwischen diesen Akteuren.

Lohn- und Tarifpolitik
Mindestlöhne in Deutschland und Europa mehr ...
Interessenvertretung
Gewerkschaften und Arbeitskampf mehr ...
WSI-Tarifarchiv
Tarifpolitik und Tarifanalysen mehr ...

WSI Mindestlohnbericht 2017

Kräftiger Zuwachs beim Mindestlohn

21 EU-Staaten haben ihre Lohnuntergrenze seit Anfang 2016 angehoben. Die nominalen Erhöhungen waren die stärksten seit 2007, und auch real legten die Mindestlöhne in den meisten Ländern spürbar zu. Ein existenzsicherndes Einkommen ist damit in vielen Ländern trotzdem nicht gewährleistet.

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Joint ETUI-WSI Workshop, 07./08.02.2017 Brussels

Living Wages in Europe

“All workers have the right to a fair remuneration sufficient for a decent standard of living for themselves and their families.” (European Social Charter) What can be done to promote the concept of living wage across Europe? Experts from several European countries discussed conceptual issues, the UK experience as the most advanced example of a national living wage movement, and future European perspectives.

Minimum and living wages in Europe (pdf)
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Neuerscheinung

Mindestlöhne in Österreich

In einem von der Universität Salzburg herausgegebenen Band zur Mindestlohndebatte in Österreich analysiert Thorsten Schulten (WSI) das österreichische Modell im Kontext unterschiedlicher Mindestlohnregime in Europa.

Informationen und Bestellmöglichkeit

Neue Studie des WSI

Aggressive Arbeitgeber: Jede sechste Betriebsratsgründung wird behindert

Arbeitgeber behindern jede sechste Betriebsratsgründung. Sie schüchtern Kandidaten ein, drohen mit Kündigung oder verhindern die Bestellung eines Wahlvorstands. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von PD Dr. Martin Behrens und Dr. Heiner Dribbusch, die Befunde einer Vorgängeruntersuchung des WSI aus dem Jahr 2012 bestätigt. Besonders gegen Neugründungen von Betriebsräten gehen Unternehmen häufig aggressiv vor.

mehr dazu in Böckler-Impuls

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WSI-Mitteilungen 08/2016

Europäischer Tarifbericht 2016

Das Lohnwachstum in der EU bleibt schwach. Dass Beschäftigte trotzdem mehr Geld in der Tasche haben, liegt an der niedrigen Inflation. Der Europäische Tarifbericht 2016 des WSI informiert über die aktuellen Trends.

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Interview mit dem Deutschlandfunk, 13.12.2016

Mehr Geld oder mehr Urlaub?

Der Tarifabschluss der Deutschen Bahn lässt den Beschäftigten die Wahl. Reinhard Bispinck (WSI) bewertet diese Option als Neuland, geht jedoch nicht davon aus, dass die Vereinbarung zum Vorbild für andere Branchen wird. Im Niedriglohnsektor stellt sich für viele Beschäftigte auch gar keine Alternative – sie brauchen mehr Geld und vielleicht sogar mehr Arbeitszeit.

Interview zum Nachlesen
Audiofile (mp3)

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Arbeit und Recht, Ausgabe 12/2016

Perspektiven vergabespezifischer Mindestlöhne

Laut dem RegioPost-Urteil des EuGH sind vergabespezifische Mindestlöhne mit Unionsrecht vereinbar. Unverständlich ist, warum einige Bundesländer dabei sind, diese Regelungen wieder abzuschaffen. Ghazaleh Nassibi (DGB), Florian Rödl (FU Berlin) und Thorsten Schulten (WSI) diskutieren Perspektiven für den Erhalt.

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Torsten Müller, Thorsten Schulten (WSI), Guy Van Gyes (Hrsg.)

Lohnpolitik unter europäischer »Economic Governance«

Wissenschaftler/innen aus 13 Ländern, die dem TURI-Netzwerk angehören, zeigen alternative Strategien für inklusives Wachstum: eine expansive, solidarische Lohnentwicklung sowie eine europaweite Koordination, angemessenene Mindestlöhne und starke Tarifvertragssysteme.

Informationen zum Buch und Bestellmöglichkeit

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Stellungnahme zum Entwurf der Landesregierung, 27.10.2016

Tariftreue- und Vergabegesetz NRW

Für die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb: Professor Dr. Thorsten Schulten (WSI) plädiert in seiner Stellungnahme für den Erhalt eines eigenständigen vergabespezifischen Mindestlohns in NRW.

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Ingrid Artus, Martin Behrens (WSI), Berndt Keller et al. (eds.)

Developments in German Industrial Relations

The book presents a comprehensive review of research in German industrial relations, analyzing the major developments and changes in the real world of the German model and its major institutions, namely the DGB trade unions and co-determination on the establishment-level. In addition, the authors (among them, Heiner Dribbusch and Martin Behrens, WSI) discuss the contributions of neighbouring disciplines, particularly human resource management, economics, and labour law.

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VBKI Spiegel Nr. 243

Ausnahmen für Flüchtlinge beim Mindestlohn?

In einem Beitrag für die Zeitschrift des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller beschreibt Thorsten Schulten (WSI), warum Ausnahmen für Flüchtlinge beim Mindestlohn sowohl aus ökonomischen als auch aus politischen Gründen keine gute Idee sind.

zum Beitrag

ETUI International Conference, 27.06.2016 Brussels

Digitalisation and Collective Bargaining

The process of digitalisation has far-reaching consequences for the organisation of work and requires new form of labour protection. Thorsten Schulten (WSI) discusses the challenges for collective bargaining in negotiating the new world of work.

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ETUI Policy Brief 04/2016

Extension of collective agreements

If collective bargaining is to continue to be a distinctive feature of European labour market regulation, many countries need to reconstruct their bargaining systems to make sure that a majority of workers will again be covered by collective agreements. Thorsten Schulten (WSI) presents the current national procedures and discusses the meaning of extension for the stability of collective bargaining in Europe.

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International Workshop, University of Bielefeld

Labour Clauses in Public Procurement

At an international workshop on „Socially Sustainable Public Procurement” organised by the University of Bielefeld on 8-9 April 2016, Thorsten Schulten (WSI) gave a lecture on the use of pay and labour clauses in European and German Public procurement.

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Detlef Sack, Thorsten Schulten, Eva Katharina Sarter, Nils Böhlke

Soziale Kriterien bei der öffentlichen Auftragsvergabe

Der gemeinsam vom WSI und der Universität Bielefeld erarbeitete Band gibt einen Überblick über das breite Spektrum sozialer Standards, die heute in Deutschland als Kriterium bei der Vergabe öffentlicher Aufträge angewendet werden können. Diese reichen von vergabespezifischen Mindestlöhnen und Tariftreuevorgaben über Maßnahmen zur Frauenförderung bis hin zum Einkauf von fair gehandelten Waren.

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WSI-Arbeitskampfbilanz 2016

Kurze Streiks - hohe Beteiligung

Rund 1 Million Beschäftigte legten 2016 die Arbeit zeitweise nieder, allerdings meist nur kurz: Die Zahl der Ausfalltage ist relativ gering. Große, wochenlange Streiks waren in diesem Jahr ausgeblieben.

ausführliche Pressemitteilung mit Grafiken (pdf)

WSI Report 28/2016

Mindestlohn-Bilanz: Deutliche Verdienstzuwächse

Positive Bilanz nach einem Jahr Mindestlohn: In klassischen Niedriglohnbranchen sind die Verdienste kräftig gestiegen. Der guten Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hat der Mindestlohn nicht geschadet.

WSI Report: Ein Jahr Mindestlohn (pdf)
Pressemitteilung der HBS

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Beitrag von Nils Böhlke (WSI)

Evaluierungen der Landestariftreuegesetze

Nach der Aussetzung der Tariftreue- und Vergabegesetze in Folge des „Rüffert-Urteils“ des EuGH haben in den letzten Jahren nahezu alle Bundesländer wieder solche Gesetze eingeführt, die die Vergabe öffentlicher Aufträge z.T. sogar an wesentlich weitergehende Vorgaben knüpfen als früher. Evaluationen zeigen große Akzeptanz trotz Verbesserungsbedarf.

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Wirtschaftsdienst, Heft 12/2015

Strengere Regulierung von Zeitarbeit – Reichen die Regelungen aus?

Leiharbeit ist seit vielen Jahren hochgradig umstritten. Längst wird sie nicht mehr nur als Flexibilitätspuffer genutzt, sondern strategisch zur Senkung von Personalkosten und zur Sicherung der Profitabilität eingesetzt. Nach dem Gesetz gilt bei Leiharbeit der Grundsatz "Equal Pay", Abweichungen durch Tarifvertrag sind jedoch zulässig und die Regel. Dr. Reinhard Bispinck (WSI) nimmt in seinem Beitrag Stellung zu den geplanten Neuregelungen.

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New article: ILR Review

Between Strategy and Unpredictability: Negotiated Decision Making in German Union Mergers

Restructuring through mergers has been a key strategy of union revitalization. In Germany, union merger activity has been extensive but seemingly unpredictable in its outcomes, with failed mergers outnumbering successful attempts by a ratio of 2:1. Martin Behrens (WSI) and Andreas Pekarek (University of Melbourne) use case studies of two attempted union mergers in Germany—one failed and one successful—to exemplify how these complex processes unfold.

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Öffentliche Anhörung im Bundestag, 12.10.2015

Stärkung von Betriebsräten

Vereinfachte Wahlverfahren und ein besserer Kündigungsschutz wurden in einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales diskutiert. Martin Behrens (WSI) war als Experte geladen und begründete in seiner Stellungnahme die Notwendigkeit einer Stärkung von Betriebsräten.

Bericht zur Anhörung
Stellungnahme (pdf)

British Journal of Industrial Relations

The Foundations of Social Partnership

Social partnership between capital and labour is a distinctive characteristic of German industrial relations. Based on a survey of 142 German employers’ associations, Martin Behrens (WSI) and Markus Helfen (FU Berlin) investigate differences in their support for partnership with unions. The authors find that organizational characteristics (e.g. membership density) as well as positive experiences with their union counterparts explain why employers’ associations adhere to the norms of social partnership.

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Guy van Gyes und Thorsten Schulten (Hg.)

Wage bargaining under the new European Economic Governance

Im Rahmen der neuen wirtschaftspolitischen Koordinierung in der EU wird der Lohnpolitik ein zentraler Stellenwert zugewiesen. Der Band unterzieht diese neue Entwicklung einer kritischen Analyse und stellt alternative Vorschläge für eine europaweite Stärkung der Tarifpolitik vor. Er dokumentiert aktuelle Arbeiten aus dem europäischen Netzwerk gewerkschaftsnaher Forschungsinstitute.

Informationen und Download

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Maarten van Klaveren, Denis Gregory, Thorsten Schulten (Hg.)

Minimum Wages, Collective Bargaining and Economic Development in Asia and Europe: A Labour Perspective

Was bewirken Lohnsysteme im Hinblick auf Einkommensungleichheit und wirtschaftliche Entwicklung? Ein internationales Forschungsteam hat die Trends in 16 Ländern analysiert. Der von Thorsten Schulten (WSI) mit herausgegebene Band dokumentiert die gemeinsamen Forschungsarbeiten des Asian-European Labour Forums.

Informationen zum Buch (in Englisch)



Bargaining for Social Rights on Sectoral Level (BARSORIS)

Im Rahmen eines europäischen Vergleiches werden in diesem Projekt mit Studien aus sieben europäischen Ländern (Dänemark, Deutschland, Italien, den Niederlanden, der Slowakei, Spanien und Großbritannien) gewerkschaftliche Strategien gegen prekäre Beschäftigung analysiert. Im Mittelpunkt stehen die Branchen Gebäudereinigung, Baugewerbe, Gesundheitsdienstleistungen und Leiharbeit. mehr ...

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WSI-Mindestlohndatenbank

21 EU-Staaten verfügen über einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn. Auch außerhalb Europas sind gesetzliche Mindestlöhne weit verbreitet. Eine interaktive Karte, Grafiken und Datenblätter informieren über die Entwicklung der Mindestlöhne in 30 Ländern. mehr ...

Mitbestimmung

WSI-Betriebs- und Personalrätebefragung

Für die WSI-Betriebs- und Personalrätebefragung werden seit 1997 regelmäßig die Gremien betrieblicher Interessenvertretung in allen Wirtschaftszweigen Deutschlands befragt. Themenschwerpunkt ist unter anderem die Beziehung der Räte zu Arbeitgebern, Beschäftigten und Gewerkschaften. mehr ...

Handlungsspielräume von Betriebsräten im Ländervergleich

Trotz jahrzehntelanger Praxis gibt es wenig international vergleichende Forschung zur Effektivität der Betriebsratsarbeit. Um den Einfluss von nationalen Interessenvertretungsstrukturen und sozialen Beziehungen innerhalb der Betriebsratsgremien auf die Effektivität der Interessenvertretung näher bestimmen zu können, werden Betriebsräte, Arbeitnehmer, Gewerkschafter und Managementvertreter in Deutschland, den Niederlanden und Frankreich befragt. mehr ...

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Zahlen, Daten, Fakten zu Tarifverträgen und Tarifpolitik

WSI-Tarifarchiv

Die Internet-Seiten des Tarifarchivs informieren ausführlich über die tarifpolitische Entwicklung und die tariflichen Regelungen und Leistungen in über 50 Wirtschaftszweigen in West- und Ostdeutschland. mehr ...



Ausführliche Publikationsverzeichnisse finden Sie auf den Mitarbeiterseiten sowie unter Veröffentlichungen

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