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WSI-Forschungsbereich

Lohnpolitik, Tarifpolitik und Industrielle Beziehungen

Themen der Lohn- und Tarifpolitik gehören in Forschung wie politischer Beratung seit Jahrzehnten zur Kernkompetenz des WSI. Zu den zentralen Akteuren der betrieblichen, tarifpolitischen und gesellschaftlichen Interessenwahrnehmung und politischen Gestaltung zählen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände. Die Forschungen konzentrieren sich vornehmlich auf die Arbeitsbeziehungen zwischen diesen Akteuren.

Lohn- und Tarifpolitik
Mindestlöhne in Deutschland und Europa mehr ...
Interessenvertretung
Gewerkschaften und Arbeitskampf mehr ...
WSI-Tarifarchiv
Tarifpolitik und Tarifanalysen mehr ...
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Social Europe, 09.08.2017

Lohnwachstum in Europa bleibt zurück - warum?

Gute Konjunktur, mehr Beschäftigung – aber die Löhne halten nicht mit. Thorsten Schulten und Malte Lübker (WSI) zu den Ursachen und mit Handlungsansätzen, wie der nötige Lohnzuwachs zu erreichen ist: Stärkung der Tarifbindung und eine Europäische Mindestlohnpolitik.

zum Beitrag (in englischer Sprache)

MDR Fernsehen, 26.07.2017

Feinbild Betriebsrat

Was können Arbeitnehmervertretungen tun in Zeiten von Auslagerung und Leiharbeit? Wie gehen Arbeitgeber mit Betriebsräten um? Repressalien gegen Betriebsräte sind keine aufgebauschten Einzelfälle, bestätigt WSI-Forscher Martin Behrens in der MDR-Filmreportage.

zur Sendung

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ETUI-Publikation mit WSI-Beteiligung

Europäische Gewerkschaften in rauen Zeiten

Wissenschaftler/innen aus elf europäischen Ländern untersuchen in der ETUI-Veröffentlichung "Rough Waters: European Unions in a time of crises" die Entwicklung der Gewerkschaften in Zeiten der europäischen Krise. Der Band wird herausgegeben von Steffen Lehndorff (IAQ), Heiner Dribbusch und Thorsten Schulten (beide WSI) und ist auf der ETUI-Webseite frei zugänglich.

Informationen und Download (pdf, englisch)

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Sammelband zu Ehren von Reinhard Bispinck

Tarifpolitik als Gesellschaftspolitik

Tarifabschlüsse sind weitaus mehr als die Anhebung der Arbeitsentgelte - Tarifpolitik ist eine wesentliche Voraussetzung für einen sozial regulierten Kapitalismus. In dem von Thorsten Schulten, Heiner Dribbusch, Gerhard Bäcker und Christina Klenner herausgegebenen Band diskutieren 48 Autorinnen und Autoren aktuelle Fragen und Gestaltungsoptionen.

Informationen zum Buch und Bestellmöglichkeit
Inhalt und Leseprobe (pdf)

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MBF-Report 31, Workers’ Voice

Erfolg durch Mitsprache

Betriebliche Mitbestimmung ist unter den 100 größten Firmen Europas weit verbreitet. Ein neuer MBF-Report von Anke Hassel (WSI) und Nicole Helmerich (Hertie School of Governance) zeigt, dass davon nicht nur die Beschäftigten profitieren: Das ganze Unternehmen gewinnt.

Download (pdf, in englischer Sprache)

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International conference, Kiev 30.-31.03.2017

Minimum wages – A chance for redistribution and growth?

The Ukrainian parliament decided in Dezember 2016 to double the minimum wage, a decision followed by an intensive national debate: Who is profiting? What are the effects on the labour market? Reinhard Bispinck and Thorsten Schulten (WSI) gave an overview of minimum wages in Europe and their economic and social impact in Germany.

Minimum wages in Europe - a comparative overview (pdf)
Impact on employment and inequality in Germany (pdf)

WSI Mindestlohnbericht 2017

Kräftiger Zuwachs beim Mindestlohn

21 EU-Staaten haben ihre Lohnuntergrenze seit Anfang 2016 angehoben. Die nominalen Erhöhungen waren die stärksten seit 2007, und auch real legten die Mindestlöhne in den meisten Ländern spürbar zu. Ein existenzsicherndes Einkommen ist damit in vielen Ländern trotzdem nicht gewährleistet.

Download (pdf)

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Joint ETUI-WSI Workshop, 07./08.02.2017 Brussels

Living Wages in Europe

“All workers have the right to a fair remuneration sufficient for a decent standard of living for themselves and their families.” (European Social Charter) What can be done to promote the concept of living wage across Europe? Experts from several European countries discussed conceptual issues, the UK experience as the most advanced example of a national living wage movement, and future European perspectives.

Minimum and living wages in Europe (pdf)
full documentation

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Neuerscheinung

Mindestlöhne in Österreich

In einem von der Universität Salzburg herausgegebenen Band zur Mindestlohndebatte in Österreich analysiert Thorsten Schulten (WSI) das österreichische Modell im Kontext unterschiedlicher Mindestlohnregime in Europa.

Informationen und Bestellmöglichkeit

Neue Studie des WSI

Aggressive Arbeitgeber: Jede sechste Betriebsratsgründung wird behindert

Arbeitgeber behindern jede sechste Betriebsratsgründung. Sie schüchtern Kandidaten ein, drohen mit Kündigung oder verhindern die Bestellung eines Wahlvorstands. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von PD Dr. Martin Behrens und Dr. Heiner Dribbusch, die Befunde einer Vorgängeruntersuchung des WSI aus dem Jahr 2012 bestätigt. Besonders gegen Neugründungen von Betriebsräten gehen Unternehmen häufig aggressiv vor.

mehr dazu in Böckler-Impuls

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WSI-Mitteilungen 08/2016

Europäischer Tarifbericht 2016

Das Lohnwachstum in der EU bleibt schwach. Dass Beschäftigte trotzdem mehr Geld in der Tasche haben, liegt an der niedrigen Inflation. Der Europäische Tarifbericht 2016 des WSI informiert über die aktuellen Trends.

Download (pdf)

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Interview mit dem Deutschlandfunk, 13.12.2016

Mehr Geld oder mehr Urlaub?

Der Tarifabschluss der Deutschen Bahn lässt den Beschäftigten die Wahl. Reinhard Bispinck (WSI) bewertet diese Option als Neuland, geht jedoch nicht davon aus, dass die Vereinbarung zum Vorbild für andere Branchen wird. Im Niedriglohnsektor stellt sich für viele Beschäftigte auch gar keine Alternative – sie brauchen mehr Geld und vielleicht sogar mehr Arbeitszeit.

Interview zum Nachlesen
Audiofile (mp3)

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Arbeit und Recht, Ausgabe 12/2016

Perspektiven vergabespezifischer Mindestlöhne

Laut dem RegioPost-Urteil des EuGH sind vergabespezifische Mindestlöhne mit Unionsrecht vereinbar. Unverständlich ist, warum einige Bundesländer dabei sind, diese Regelungen wieder abzuschaffen. Ghazaleh Nassibi (DGB), Florian Rödl (FU Berlin) und Thorsten Schulten (WSI) diskutieren Perspektiven für den Erhalt.

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Torsten Müller, Thorsten Schulten (WSI), Guy Van Gyes (Hrsg.)

Lohnpolitik unter europäischer »Economic Governance«

Wissenschaftler/innen aus 13 Ländern, die dem TURI-Netzwerk angehören, zeigen alternative Strategien für inklusives Wachstum: eine expansive, solidarische Lohnentwicklung sowie eine europaweite Koordination, angemessenene Mindestlöhne und starke Tarifvertragssysteme.

Informationen zum Buch und Bestellmöglichkeit

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Stellungnahme zum Entwurf der Landesregierung, 27.10.2016

Tariftreue- und Vergabegesetz NRW

Für die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb: Professor Dr. Thorsten Schulten (WSI) plädiert in seiner Stellungnahme für den Erhalt eines eigenständigen vergabespezifischen Mindestlohns in NRW.

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Ingrid Artus, Martin Behrens (WSI), Berndt Keller et al. (eds.)

Developments in German Industrial Relations

The book presents a comprehensive review of research in German industrial relations, analyzing the major developments and changes in the real world of the German model and its major institutions, namely the DGB trade unions and co-determination on the establishment-level. In addition, the authors (among them, Heiner Dribbusch and Martin Behrens, WSI) discuss the contributions of neighbouring disciplines, particularly human resource management, economics, and labour law.

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VBKI Spiegel Nr. 243

Ausnahmen für Flüchtlinge beim Mindestlohn?

In einem Beitrag für die Zeitschrift des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller beschreibt Thorsten Schulten (WSI), warum Ausnahmen für Flüchtlinge beim Mindestlohn sowohl aus ökonomischen als auch aus politischen Gründen keine gute Idee sind.

zum Beitrag

ETUI International Conference, 27.06.2016 Brussels

Digitalisation and Collective Bargaining

The process of digitalisation has far-reaching consequences for the organisation of work and requires new form of labour protection. Thorsten Schulten (WSI) discusses the challenges for collective bargaining in negotiating the new world of work.

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ETUI Policy Brief 04/2016

Extension of collective agreements

If collective bargaining is to continue to be a distinctive feature of European labour market regulation, many countries need to reconstruct their bargaining systems to make sure that a majority of workers will again be covered by collective agreements. Thorsten Schulten (WSI) presents the current national procedures and discusses the meaning of extension for the stability of collective bargaining in Europe.

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International Workshop, University of Bielefeld

Labour Clauses in Public Procurement

At an international workshop on „Socially Sustainable Public Procurement” organised by the University of Bielefeld on 8-9 April 2016, Thorsten Schulten (WSI) gave a lecture on the use of pay and labour clauses in European and German Public procurement.

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Detlef Sack, Thorsten Schulten, Eva Katharina Sarter, Nils Böhlke

Soziale Kriterien bei der öffentlichen Auftragsvergabe

Der gemeinsam vom WSI und der Universität Bielefeld erarbeitete Band gibt einen Überblick über das breite Spektrum sozialer Standards, die heute in Deutschland als Kriterium bei der Vergabe öffentlicher Aufträge angewendet werden können. Diese reichen von vergabespezifischen Mindestlöhnen und Tariftreuevorgaben über Maßnahmen zur Frauenförderung bis hin zum Einkauf von fair gehandelten Waren.

Informationen und Bestellmöglichkeit

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WSI-Arbeitskampfbilanz 2016

Kurze Streiks - hohe Beteiligung

Rund 1 Million Beschäftigte legten 2016 die Arbeit zeitweise nieder, allerdings meist nur kurz: Die Zahl der Ausfalltage ist relativ gering. Große, wochenlange Streiks waren in diesem Jahr ausgeblieben.

ausführliche Pressemitteilung mit Grafiken (pdf)

WSI Report 28/2016

Mindestlohn-Bilanz: Deutliche Verdienstzuwächse

Positive Bilanz nach einem Jahr Mindestlohn: In klassischen Niedriglohnbranchen sind die Verdienste kräftig gestiegen. Der guten Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hat der Mindestlohn nicht geschadet.

WSI Report: Ein Jahr Mindestlohn (pdf)
Pressemitteilung der HBS



Ausführliche Publikationsverzeichnisse finden Sie auf den Mitarbeiterseiten sowie unter Veröffentlichungen

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