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Atypische Beschäftigung

Die Zahl der atypischen Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland verharrt auf hohem Niveau und verteilt sich keineswegs gleichmäßig auf Bevölkerungsgruppen und Regionen. Besonders stark betroffen sind nach wie vor Frauen in Westdeutschland, die aus familiären Gründen oft in Teilzeit oder Minijobs arbeiten, zudem jüngere Beschäftigte, geringer Qualifizierte und Beschäftigte ohne deutschen Pass. In den ostdeutschen Bundesländern liegt der Anteil atypisch Beschäftigter überall unter 18 Prozent - im Westen jedoch zwischen 18 und über 23 Prozent.

WSI Policy Brief 34, 06/2019 (pdf)
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Atypische Beschäftigung nach Alter und Geschlecht, 2017

Frauen sind weiterhin besonders häufig atypisch beschäftigt. Während die Verbreitung atypischer Beschäftigung unter Männern mit dem Alter tendenziell sinkt, ist bei den Frauen kein klares Muster erkennbar. mehr ...

Atypische Beschäftigung nach Nationalität und Geschlecht, 2017

Die Wahrscheinlichkeit einer atypischen Beschäftigung variiert nach der Herkunftsregion. Unter den deutschen Kernerwerbstätigen sind 19,2 Prozent atypisch beschäftigt. Je weiter die Herkunftsregion von der Bundesrepublik entfernt ist, desto größer der Anteil der atypisch Beschäftigten. mehr ...

Atypische Beschäftigung nach beruflicher Bildung und Geschlecht, 2017

Unter den Beschäftigten ohne Berufsausbildung sind knapp die Hälfte aller Frauen und mehr als ein Viertel der Männer in atypischen Jobs - Männer vor allem in Leiharbeit, Frauen vor allem in Teilzeit. mehr ...

Atypische Beschäftigung, 1991-2017

Anfang der 1990er Jahre gab es hinsichtlich des Anteils der atypischen Beschäftigung nur geringe Unterschiede zwischen Ost und West. Später stieg der Anteil der atypisch Beschäftigten im Westen jedoch deutlich stärker an als im Osten. Die unterschiedliche Entwicklung ist primär auf die Teilzeitarbeit der westdeutschen Frauen zurückzuführen.
mehr ...

Atypische Beschäftigung in den Bundesländern, 2017

Aktuell ist der Stadtstaat Bremen das Bundesland mit dem höchsten Anteil atypisch Beschäftigter unter den Kernerwerbstätigen. Brandenburg weist mit nur 14,0 Prozent die niedrigste Quote atypisch Beschäftigter auf. mehr ...

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