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Über die WSI-Betriebsräte-Befragung wurden sowohl betriebliche Regelungsbedarfe als auch konkrete Regelungsbestände im Umgang mit digitalen Arbeitsmitteln und Arbeitsformen erfragt. Fast zwei Drittel der Betriebsräte (64 Prozent) berichten von vorhandenen Regelungen zur Nutzung des Internets. In 57 Prozent ist die E-Mail-Nutzung im Betrieb reguliert. Auch hier stechen die Finanz- und Versicherungsdienstleistungen hervor, denn knapp 90 Prozent der Betriebsräte berichtet von Regelungen in diesen Bereichen. Generell steigt der Regelungsbestand deutlich mit der Betriebsgröße. Internet und E-Mails als digitale Arbeitsmittel sind demnach zwar in nahezu allen Betrieben alltäglich, die Nutzung dieser Arbeitsmittel ist jedoch keinesfalls flächendeckend reguliert.

Aufgrund der Digitalisierung können die Persönlichkeitsrechte der Beschäftigten gefährdet werden, weshalb der Datenschutz an Bedeutung gewonnen hat. Dabei geht es um den Schutz der Beschäftigten vor den steigenden technischen Möglichkeiten der Leistungs- und Verhaltenskontrolle. In vier von zehn befragten Betrieben gibt es Regelungen zum Umgang und zur Ausstattung mit Mobilgeräten, am häufigsten erwartungsgemäß in großen Unternehmen.

Weniger verbreitet ist die betriebliche Regulierung von Social Media Anwendungen, zumal die Nutzung von Social Media am Arbeitsplatz aus Datenschutzgründen in vielen Betrieben ohnehin nicht möglich ist. Zudem sind soziale Netzwerke ein vergleichsweise neues Phänomen der Digitalisierung, sodass Regulierungsbedarfe evtl. bisher nicht erkannt wurden.

Generell werden Regelungen zu den vier digitalen Arbeitsmitteln Internet, E-Mail, Mobilgeräten und Social Media nach Aussage der Betriebsräte am ehesten in Betriebsvereinbarungen getroffen. Allerdings gibt es Branchenunterschiede: In der IT-Branche und bei den Finanz- und Versicherungsdienstleistungen wurden in Bezug auf Social Media und Ausstattung mit Mobilgeräten überdurchschnittlich oft auch anderweitige Vereinbarungen abgeschlossen.

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