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Die Kinderarmut steigt weiter

Etwa ein Drittel der Einwanderer des Jahres 2015 waren unter 18 Jahre alt. Wie die Abbildung 2 zeigt, hatte dies bereits 2015 einen deutlichen Anstieg der Kinderarmut von 19,0 auf 19,7 Prozent zur Folge. Nach den aktuellen Zahlen ist die Kinderarmut 2016 auf 20,3 Prozent oder etwa 2,7 Millionen Kinder weiter angewachsen, was weitgehend dem vom WSI (Seils & Höhne 2017) schon vor einigen Monaten prognostizierten Wert (20,2 Prozent) entspricht.

Aus der Abbildung wird außerdem deutlich, dass sich die jüngste Erhöhung der Kinderarmut auf Einwanderung zurückführen lässt. So ist die Armut unter den minderjährigen Einwanderern von 48,9 auf 54,2 Prozent angestiegen, während sie unter den Kindern ohne Migrationshintergrund um 0,2 Prozentpunkte auf 13,3 Prozent gesunken ist. Der Rückgang der Armut unter den hier geborenen Kindern mit Migrationshintergrund fällt mit 0,7 Prozentpunkten sogar deutlicher aus. Aufgrund des höheren Ausgangsniveaus sollte dies aber nicht zu dem Fehlschluss („Galton’s fallacy“) verleiten, dass sich die Armutsquoten der in Deutschland geborenen Kinder mit und ohne Migrationshintergrund langfristig angleichen würden. mehr ...

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