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Hessen weist mit 18,2 Prozent im regionalen Vergleich derzeit ein unterdurchschnittliches Armutsrisiko auf. Dies spiegelt die noch immer leicht überdurchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen der privaten Haushalte in Hessen wider, die jedoch, gemessen am Bundesdurchschnitt, schon seit längerem im Sinkflug sind. Nach dem Rückgang des Armutsrisikos zwischen 2005 und 2010 ist seit dem Einsetzen der Flüchtlingswelle ein Wiederanstieg zu verzeichnen: Dies zeigt sich besonders im kleinen Regierungsbezirk Gießen, in dem der Anteil der Einwanderer an der Gesamtbevölkerung zuletzt stärker gestiegen ist als in allen anderen Regionen Deutschlands. In Kombination mit einer schwachen Arbeitsmarktentwicklung begünstigte dies 2015 den starken Anstieg der Kinderarmut um 3,7 Prozentpunkte.

Der Regierungsbezirk Darmstadt stellt einen Großteil der Gesamtbevölkerung Hessens. Es kann daher nicht überraschen, dass die Kinderarmutsquote dieser Region im Wesentlichen der des gesamten Bundeslandes entspricht. Im Regierungsbezirk Kassel überrascht der recht deutliche Anstieg der Kinderarmut, da die Einwanderung hier nur einen bestenfalls durchschnittlichen Einfluss gehabt haben kann. Dies macht deutlich, dass regionale Entwicklungen von Armutsquoten im Zeitverlauf mit Vorsicht interpretiert werden müssen, da schon kleine (stichprobenbedingte) Schwankungen der Armutsgrenze in einzelnen Regionen erhebliche Auswirkungen auf die gemessene Armutsquote haben können. Die folgende Analyse wendet sich den weitaus stabileren Unterschieden im regionalen Vergleich zu. Nächste Seite ...

 

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