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SPECIAL FEATURE
WIRD DIE KINDERARMUT WEITER STEIGEN?

Seit Einsetzen der aktuellen Einwanderungswelle im Jahre 2012 ist ein Wiederanstieg der Kinderarmut zu verzeichnen. Die vom Mikrozensus erfasste Kinderarmut im Jahr 2015 ist aufgrund der Einwanderung um 77.000 Kinder angewachsen. Angesichts der großen Zahl der Flüchtlingskinder, die während der ersten Monate in Deutschland von den außerordentlich knapp bemessenen Leistungen des Asylbewerberleistungsgesetzes leben, stellt sich die Frage: Wird die Kinderarmut weiter steigen?

WSI Policy Brief 10, 05/2017 (pdf)
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Fragestellung

Inwieweit sich die Flüchtlingszuwanderung in den Kinderarmutsquoten 2016 widerspiegeln wird, lässt sich derzeit nur mit Vorausberechnungen umreißen.
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Ergebnisse Kinderarmut 2016

Ergebnisse

Im Jahre 2015 lebten in der Bundesrepublik 2.547.000 Kinder und Jugendliche unter der Armutsgrenze. Den Schätzungen zufolge wird sich die Zahl der armen einheimischen Kinder um gut 72.000 Personen verringern. Gleichzeitig wächst die Zahl der Armen durch die rund 154.000 Einwandererkinder, die nun durch den Mikrozensus erfasst werden, weiter an. mehr ...

Download Grafik Kinderarmut in Deutschland (png)
Download Grafik Armut unter Kindern mit eigener Migrationserfahrung (png)

Ausblick

Für das Jahr 2017 geht das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung in seiner aktuellen Prognose von einer Fortsetzung des Aufschwunges aus. Sollte die erwartete Entwicklung in diesem Jahr eintreten, wäre dies mit einem tendenziell weiter sinkenden Armutsrisiko einheimischer Kinder verbunden. mehr ...

Implikationen

Die Vorausberechnungen hat Implikationen für das Niveau und die Struktur der Kinderarmut und somit für die Armutspolitik.
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