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Relative Armut - realer Mangel

Diie durch die Armutsgefährdungsquote gemessene relative Einkommensarmut lag in der Bundesrepublik 2015 bei 16,5 Prozent. Damit lebten in dem Jahr rund 13,4 Millionen Menschen in relativer Einkommensarmut. Inwiefern bedeutet relative Armut einen realen Mangel? Die Auswertung präsentiert Kennziffern, die wirtschaftliche Belastungen und Entbehrungen an langlebigen Gebrauchsgütern, der Unterkunft und dem Wohnumfeld messen.

Daten, Grafiken und Kurzanalyse

Armut und Einwanderung

Die Kinderarmut hat 2016 erneut spürbar zugenommen: 2,7 Millionen Kinder leben unter der Armutsgefährdungsgrenze. Mit den jüngst erschienenen Daten des Statistischen Bundesamtes auf der Basis des Mikrozensus 2016 liegen erstmals amtliche Zahlen vor, die die unmittelbaren Konsequenzen der Einwanderung auf die Verbreitung von Armut in Deutschland adäquat abbilden können.

Armut, Kinder- und Altersarmut nach Migrationshintergrund

Wird die Kinderarmut weiter steigen?

Seit Einsetzen der aktuellen Einwanderungswelle im Jahre 2012 ist ein Wiederanstieg der Kinderarmut zu verzeichnen. Die vom Mikrozensus erfasste Kinderarmut im Jahr 2015 ist aufgrund der Einwanderung um 77.000 Kinder angewachsen. Angesichts der großen Zahl der Flüchtlingskinder, die während der ersten Monate in Deutschland von den außerordentlich knapp bemessenen Leistungen des Asylbewerberleistungsgesetzes leben, stellt sich die Frage nach der weiteren Entwicklung.

Prognose Kinderarmut 2016

Kinder in SGB II-Bezug

Ein wachsender Anteil der in Deutschland lebenden Kinder ist auf das SGB II-System angewiesen. Die Ursache für diesen Anstieg ist in der jüngsten Einwanderungswelle zu finden. Auf Kreisebene zeigen sich große Unterschiede: Die höchsten SGB II-Quoten unter Minderjährigen weisen Gelsenkirchen (41,0 Prozent), Bremerhaven (36,1 Prozent) und Halle an der Saale (34,3 Prozent) auf. Die Kreise mit den niedrigsten SGB II-Quoten liegen alle in Bayern.

Daten und Grafiken im Zeitverlauf, nach Staatsbürgerschaft und Kreisen

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WIE WIRKT SICH DIE EINWANDERUNG AUF DIE ARMUT AUS?

In der aktuellen Debatte spielen die verteilungspolitischen Auswirkungen der jüngsten Einwanderungswelle eine bedeutende Rolle: Wie wird sich die soziale Lage in Deutschland entwickeln? Anhand neuer Daten des Statistischen Bundesamtes kann diese Frage für den Teilaspekt der Armut beantwortet werden.

Armut nach Migrationsstatus

Special feature: Preise im internationalen Vergleich

Mit welchen Preisen muss ich auf Reisen rechnen? In welchem Land kann ich preiswert Urlaub machen? Diese Fragen stellen sich viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Der WSI-Verteilungsmnitor bietet einen aktuellen Vergleich der Preisniveaus (Oktober 2016) für die Lebenshaltungskosten, für Hotels und Restaurants, einzelne Dienstleistungen, alkoholische Getränke und Tabakprodukte für 39 Länder.

Informationen, Grafiken, Tabellen

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Special Feature: Einwanderung, 2014

Zu Beginn der aktuellen Einwanderungswelle herrschte Zuversicht, die Integration der Immigranten über den Arbeitsmarkt bewerkstelligen zu können. Inzwischen ist die Stimmung jedoch umgeschlagen. Die Vorbehalte betreffen insbesondere Menschen aus Nordafrika und dem Orient. Vor diesem Hintergrund fragt das Feature nach dem Beitrag, den eine Erwerbstätigkeit zur Integration leisten kann.

Armut und Arbeitsmarkt nach Herkunft und Geschlecht

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LEBENSHALTUNGSKOSTEN IN DEUTSCHLAND UND EUROPA, 2014

International entspricht das Preisniveau in Deutschland (101,5) etwa dem Durchschnitt der EU (100) und Japans (100,4). Aktuelle Daten von Eurostat vergleichen die Preise in 21 europäischen Ländern. Dies fördert große und manchmal kuriose Preisdifferenzen bei einzelnen Produkten zutage.

Preisvergleich: Grafiken und Tabellen

Kinderarmut in Deutschland 2014

Kinder waren in Deutschland auch 2014 besonders von Armut betroffen: 19 Prozent aller Mädchen und Jungen unter 18 Jahren lebten in einem einkommensarmen Haushalt. Die Unterschiede nach Region sind weiterhin beträchtlich. Mit dem Zustrom von Asylsuchenden steht ein weiterer Anstieg der Kinderarmut zu befürchten. Die wichtigsten Daten und Hintergrundinformationen zur Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren sowie zu den möglichen Auswirkungen der aktuellen Einwanderungswelle können hier abgerufen werden.

Interaktive Karte, Grafiken, Erläuterungen

Teenagermutterschaften, 2013

Sind Teenagermutterschaften die Ursache oder ein Symptom sozialer Probleme? Daten auf Kreisebene aus dem Jahr 2013 zeigen, dass Teenagerinnen dort Mutter werden, wo viele junge Frauen von Hartz IV leben.

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WSI-Diskussionspapier 200 (pdf)

Niedriglohnbeschäftigung, 2005-2013

Die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland, die im Niedriglohnsektor arbeiten, ist seit dem Jahr 2005 deutlich gestiegen. 2005 waren rund 7,43 Millionen Beschäftigte im Niedriglohnsektor tätig; 2013 waren es 8,13 Millionen. mehr ...

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Niedriglohngrenze, 2005-2013

Als Niedriglohn wird ein Arbeitsstundenlohn angesehen, der niedriger ist als zwei Drittel des mittleren Bruttostundenlohns. Die Niedriglohngrenze für Deutschland lag 2013 bei 9,30 Euro. mehr ...

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Armutslöhne - Working Poor, 2012

Das Risiko, trotz Arbeit in Armut abzurutschen, hängt stark von der Branche ab. Besonders gefährdet sind Beschäftigte im Gastgewerbe. mehr ...

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Besteuerung von Vermögen, 2011

Das private Vermögen nimmt zu - aus Vermögensteuern nimmt der deutsche Staat jedoch nur wenig ein. Das WSI hat Vorschläge für eine höhere steuerliche Belastung von Vermögen erarbeitet. mehr ...

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WSI Report: Reformvorschläge (pdf)

Ungleichheit der Einkommen, 1991-2010

Analysen anhand des Gini-Koeffizienten zeigen, dass die Ungleichverteilung der Markteinkommen seit 2005 etwas abgenommen hat. mehr ...

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Ungleichheit der Einkommen (nach Berücksichtigung des Wandels der Haushaltsstruktur), 1991-2010

Mit dem demografischen Wandel schrumpfen die Haushaltsgrößen. Es gibt weniger Familien mit Kindern, dafür mehr Single-Haushalte. Diese Entwicklung beeinflusst die Messung der Einkommensungleichheit. mehr ...

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